Renault Megane E-Tech OTA Updates

  • Tesla und Renault kann man nicht vergleichen. Das ist wie Tag und Nacht, wobei Renault für Nacht steht.

    Ich fahre beide Fahrzeuge und Renault wird bald Geschichte für mich sein.

    Ja,Tesla spielt hier softwareseitig (App und Fahrzeug) in einer anderen Liga, das sollte man objektiv zur Kenntnis nehmen. Auch deren Ladeinfrastruktur wird von einigen Renault Fahrern (inkl. mir) sehr gerne genutzt. Ich sehe da noch Potential bei der Renault Group, wurde ja in den letzten Jahren schon einiges an der Software verbessert. Mal abgesehen davon fährt sich der Renault als Gesamtpaket schon sehr gut als Daily-driver, auch die Erfahrung mit dem Kundenservice ist bei mir insgesamt positiv, insofern habe ich Renault noch nicht abgehakt.

    Gruß,
    Martin


    RENAULT MÉGANE E-Tech 100% elektrisch · Techno EV60 220hp · OC · WP · AV & AD · Zulassung 02/2023 :)

    OpenRLink 3.1. (28.2.2025 USB)| Elektromotor 2.2.0 (19.03.2026) | Konnektivität 3.1.0 (13.09.2024)

  • Für eine realistische Einordnung:

    klick

    Wir müssen hier realistisch bleiben: Das sind zu 99 % Bremsprobleme, weil die Leute Rekuperation zu viel verwenden und die Bremsen verrosten. Beim Thema Fahrzeugsicherheit sind sie top. Es gibt halt keine regelmäßigen, unnötigen Serviceintervalle, und die Leute sind ein wenig selbst dazu angehalten, ihre Bremsen zu checken. Die Qualität von Tesla ist nicht schlecht, das muss man inzwischen nahtlos anerkennen.

  • Und bei der Anzahl an Fahrzeugen, die Tesla da durchjagt, dominieren sie die Statistik das natürlich.

    ???


    Das ist die Mängelquote in %!

    Mit der Menge an Fahrzeugen hat das nichts zu tun.


    Am häufigsten sind es Fahrwerksmängel. Die Uniball-Lager an der Hinterachse sind hier der Schwachpunkt.

    Megane E-Tech Techno 60kWh/160kW Bj:2022

    (zusätzlich: Oldie: W201 2.0E Bj: 1989, Frau: Twingo E-Tech Bj: 2021, Nachwuchs: Twingo II 1,2 16V Bj: 2011, Megane IV GT 1,3 Tce 110 Bj: 2018)

    Historie: R5 GTX, Clio II 1.6 16v, Megane II GT 1.9dci, Scenic III 1.5dci, Clio II 1.2 8V, Golf II 1.6, Latitude 3.0dci, Laguna III 2.0dci, Dacia Jogger 1.0 LPG

  • Das nehme ich dann natürlich zurück. Es gab eine Zeit lang einen Artikel vom ADAC, in dem von absoluten Zahlen ausgegangen wurde; der hier spricht aber von prozentualen. Entschuldige. Es ändert aber nichts daran, dass es nicht wirklich unbedingt alles Konstruktionsfehler sind, sondern eher meist Nutzerverhalten. Das ordnet der TÜV auch selbst so ein. Würde Tesla seine Kund:innen zum Service "zwingen" wie die klassischen Autobauer, würde es hier auch nicht zu solchen Problemen kommen. Dazu spricht der TÜV auch davon, dass es sich bei den genannten Teslas oft um Fahrzeuge mit massiv hoher Fahrleistung im Vergleich zu anderen handelt, und zwar bei der ersten HU.


    Quelle: https://www.tuev-verband.de/pr…eilungen/tuev-report-2026


    Aber lass uns das bitte hier nicht ausführlich im Update-Thread diskutieren, sonst geht hier wieder vieles durcheinander.

  • Das Thema falsche Einlesepunkte in den Navis ist aber wohl ein Problem was alle Hersteller betrifft.

    Aktuell muss ich wegen einer Umleitung durch eine Stadt fahren. Ich komme von einer 30er Zone und fahre auf die Vorfahrtsstraße auf, welche an dem Punkt eine abknickende Vorfahrt ist.

    Ab da ist 50 km/h. Das kapiert aber mein Auto nicht und sagt weiterhin 30 km/h. Das kapieren aber wohl sehr viele Navis nicht, weil in aller Regelmäßigkeit Autos vor mir fahren, die die ganze Zeit die 30 km/h halten, obwohl schon inzwischen 5-6-7 Seitenstraßen kamen und nie ein 30er Schild wiederholt wurde.


    Was die Software angeht ist Tesla in der Tat auf ganz anderem Niveau. In technischen Dingen nicht, aber in Software Meilenweit voraus.

    Dabei könnte das System von Google das auch alles. Es fehlt nur der Wille vom Hersteller dies auch umzusetzen.


    Die Tüvberichte lese ich inzwischen mit größerer Skepsis.

    Oftmals schneidet ja z.B. Dacia schlecht ab. Und wenn man schaut was die Probleme sind, Lichtanlage und Bremse.

    Also das, worauf ein Standard-Dacia-Fahrer nicht so wirklich achtet, bzw. eben nicht die Kohle hat, oder ausgeben will, um andauernd zu Inspektion zu fahren. Da ist ein kaputtes Standlicht eben nicht der Rede werd, aber es ist ein Tüv Mangel.

    Gerade bei dem Klientel wird auch gerne der Tüv als "Mängelaufdecker" gesehen.

    Nach dem Prinzip. Bevor ich mein Auto zur Reparatur gebe und alles mögliche machen lasse, gehe ich erst mal zum Tüv und lass den nachschauen was gemacht werden muss. Die Nachuntersuchung kostet 5 € und ist damit meistens sehr viel billiger als wenn man haufen Zeugs reparieren bzw. tauschen lässt, was man eigentlich noch nicht tauschen bräuchte.

    Hinzu kommen ja noch all die Leasingfahrzeuge wo das alles im Preis mit drin ist. Teilweise gibts ja auch 4 Jahres Leasing bei Dienstwagen. Die weisen natürlich viel geringere Mängelquoten auf, da sie immer gewartet werden (ist ja im Preis mit drin).