Alles anzeigenAlso mich interessiert zuerst der Tarif- und Anbieterdschungel in Deutschland. Habe vor ein paar Tagen mit jemanden gesprochen der an der Autobahn an einer ENBW Säule seinen IONIC 5 geladen hatte.
Er meinte das für ihn als "Vielfahrer" nur ENBW in Frage kommt (preislich und Abdeckung).
Er empfahl mir noch die App "Ladefuchs". Da hat man einen guten Überblick. Hat die jemand und was meint ihr? Ich glaube ich werde erst schlauer wenn ich den Wagen habe und an den Säulen stehe
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Grüße,
Detlef
Von der App habe ich noch nie etwas gehört…
Leider ist öffentliches Laden und die damit verbundenen Probleme und Problemchen der Teil der E-Mobilität, der auch schnell mal nerven kann.
Die Wahl des Betreibers/Netzwerks (CPO = Charge Point Operator) ist fast nicht pauschal zu beantworten. Abhängig davon, wo man wohnt oder häufig bis regelmäßig unterwegs ist und wie viel man öffentlich lädt bzw. laden muss (und damit ggf. ein Abo lohnt oder nicht). Der Vorteil von EnBW ist, dass das Roaming-Netzwerk in D und Europa viele Ladepunkte bietet. An den EnBW-eigenen Ladepunkten ist es auch am preisgünstigsten bei Nutzung der EnBW-Ladekarte. Bei anderen Betreibern, die mit EnBW freigeschaltet werden können, kann die kWh schnell mal 20-30 Cent mehr kosten.
Im Pott sollte es mehr als genug EnBW-eigene Ladepunkte geben. Da ich ab und zu mal nach BO fahre, weiß ich aber auch, dass man z.B. die AC-Ladesäulen der Stadtwerke dort nicht mit der EnBW-Karte/App freischalten kann. Daher habe ich auch noch eine weitere Ladekarte ohne Abo von EWE Go, da die hier oben zwischen Bremen und dem Emsland viele Ladepunkte betreiben und darüber hinaus bundesweit auch an vielen Burgerbratereien mit dem güldenen “M”. Als ich im März meine Megane bestellt habe, gab es noch die mobilize Karte mit 6 Monaten kostenfreiem Abo für den Intense Pass inklusive €450 Guthaben bei ionity dazu. Aktuell wirbt elektra als neuer Anbieter mit interessanten Konditionen.
Bei Urlaubsfahrten in Europa wird’s dann richtig interessant, dann lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf die Angebote der lokalen Anbieter. Und dann gibt es beispielsweise in Frankreich große Supermarktketten, wie z.B. E.Leclerc, bei denen man einfach mit ec-/Kreditkarte ad-hoc für 30-40 Cent pro kWh laden kann.