Das heißt leider gar nichts.
Batterieladung unmöglich
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Klar ist es ärgerlich wenn man Pech mit seinem Auto hat, hat aber eigentlich wenig mit dem Hersteller oder der Erfahrung zutun...
Wir haben noch einen MINI der mittlerweile in China gebaut wird aber mit BMW Technik voll gestopft ist, dass Teil ist ein Softwarefehler auf 4 Rädern. 🙈
Wir haben 40 Audi Q8 Etron auf Arbeit, die sind alle 40 alles andere als Fehlerfrei 🙈
Die Autos werden immer mehr mit Technik voll gestopft, da passieren halt Fehler im System.
Bei vielen Elektrogeräten hilft dann einfach stecker ziehen und warten. Bzw. Beim Auto einfach mal 30min die 12V Batterie abklemmen und schauen ob es hilft 🤷♂️
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Hallo zusammen, in diesem Zusammenhang möchte ich auch gerne von meinen Erfahrungen und Erkenntnissen berichten. Mein Renault Megane E-Tech ist ca. 3,5 Jahre alt und ist ca. 90.000 km gelaufen. Ich habe ebenfalls die Fehlermeldung "Laden nicht möglich" oder "Laden unmöglich" (genauen Wortlaut weiß ich leider nicht mehr) gehabt. Das Auto konnte zwar ganz normal gefahren werden, aber das Laden wurde vom Fahrzeug blockiert. Also hatte ich bei Renault angerufen und das Auto wurde zum Renault-Vertragswerkstatt abgeschleppt. Nach etwa zwei Monaten Hin- und Herkommunikation mit der Werkstatt hieß es für mich: Isolationsfehler mit der Folge: E-Motorschaden!!! Der gesamte E-Motorblock sollte ausgetauscht werden. Kostenvoranschlag der Werkstatt: 6.600 EUR!!! Kulanz wurde von Renault in meinem Fall nicht gewährt. Hier wird der Kunde also von Renault komplett allein gelassen. In der Art: "Herzlichen Dank, dass Sie bei uns ein teures Auto gekauft haben, das wissen wir sehr zu schätzen. Aber nun ist der Motor kaputt... kann passieren... einfach neuen rein und fröhlich weiterfahren. Vielen Dank und auf Wiedersehen."
Nach div. Telefonaten mit anderen Werkstätten, wurde mir empfohlen eine EV-spezialisierte Werkstatt aufzusuchen. Besonders eine Werkstatt in Berlin (EVClinic) wurde mir besonders empfohlen. Also habe ich mir einen Autoanhänger und eine Zugmaschine besorgt, den Wagen von der Vertragswerkstatt abgeholt und nach Berlin gefahren. Und das war die beste Entscheidung... ich hätte das viel früher tun sollen. Da arbeiten echte EV-Spezialisten, die wissen was sie tun. Nach ca. 1,5 Wochen konnte ich den Wagen dort heile wieder abholen. Dort wurden alle wichtigen Komponenten ausgebaut und einzelnd durchgemessen. Der Motor wurde ausgebaut, Schaden diagnostiziert und repariert. Gesamtkosten 1.600 EUR. Auch viel - aber im Vergleich zu 6.600 EUR ein echtes Schnäppchen.
Und jetzt eine kurze Erläuterung wie es zu diesem Motorschaden gekommen ist und das hat mich echt schockiert:
Renault ist vielleicht der einzige Hersteller, der fremderegte Synchronmaschinen (EESM/FSM) mit Schleifringen am Rotor des Elektromotors verwendet. An diesen Schleifringen befinden sich Bürsten, die sich mit der Zeit abnutzen. Durch diese Abnutzung entsteht Abriebstaub. Und genau dieser Abriebstaub ist offenbar in den Motor gelangt. Ab einer bestimmten Menge wird dieser leitfähig und es kommt zum Isolationsfehler. Das bedeutet für mich: Ein klarer Fall eines Konstruktionsfehlers bei Renault. Es ist nicht einmal ausgeschlossen, dass dies nach einer bestimmten Zeit nicht wieder passieren kann.
Ich werde also schauen, dass ich den Wagen in nächster Zeit wieder verkaufe. Das war dann mein erster und letzter Renault.
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Hallo zusammen, in diesem Zusammenhang möchte ich auch gerne von meinen Erfahrungen und Erkenntnissen berichten. Mein Renault Megane E-Tech ist ca. 3,5 Jahre alt und ist ca. 90.000 km gelaufen. Ich habe ebenfalls die Fehlermeldung "Laden nicht möglich" oder "Laden unmöglich" (genauen Wortlaut weiß ich leider nicht mehr) gehabt. Das Auto konnte zwar ganz normal gefahren werden, aber das Laden wurde vom Fahrzeug blockiert. Also hatte ich bei Renault angerufen und das Auto wurde zum Renault-Vertragswerkstatt abgeschleppt. Nach etwa zwei Monaten Hin- und Herkommunikation mit der Werkstatt hieß es für mich: Isolationsfehler mit der Folge: E-Motorschaden!!! Der gesamte E-Motorblock sollte ausgetauscht werden. Kostenvoranschlag der Werkstatt: 6.600 EUR!!! Kulanz wurde von Renault in meinem Fall nicht gewährt. Hier wird der Kunde also von Renault komplett allein gelassen. In der Art: "Herzlichen Dank, dass Sie bei uns ein teures Auto gekauft haben, das wissen wir sehr zu schätzen. Aber nun ist der Motor kaputt... kann passieren... einfach neuen rein und fröhlich weiterfahren. Vielen Dank und auf Wiedersehen."
Nach div. Telefonaten mit anderen Werkstätten, wurde mir empfohlen eine EV-spezialisierte Werkstatt aufzusuchen. Besonders eine Werkstatt in Berlin (EVClinic) wurde mir besonders empfohlen. Also habe ich mir einen Autoanhänger und eine Zugmaschine besorgt, den Wagen von der Vertragswerkstatt abgeholt und nach Berlin gefahren. Und das war die beste Entscheidung... ich hätte das viel früher tun sollen. Da arbeiten echte EV-Spezialisten, die wissen was sie tun. Nach ca. 1,5 Wochen konnte ich den Wagen dort heile wieder abholen. Dort wurden alle wichtigen Komponenten ausgebaut und einzelnd durchgemessen. Der Motor wurde ausgebaut, Schaden diagnostiziert und repariert. Gesamtkosten 1.600 EUR. Auch viel - aber im Vergleich zu 6.600 EUR ein echtes Schnäppchen.
Und jetzt eine kurze Erläuterung wie es zu diesem Motorschaden gekommen ist und das hat mich echt schockiert:
Renault ist vielleicht der einzige Hersteller, der fremderegte Synchronmaschinen (EESM/FSM) mit Schleifringen am Rotor des Elektromotors verwendet. An diesen Schleifringen befinden sich Bürsten, die sich mit der Zeit abnutzen. Durch diese Abnutzung entsteht Abriebstaub. Und genau dieser Abriebstaub ist offenbar in den Motor gelangt. Ab einer bestimmten Menge wird dieser leitfähig und es kommt zum Isolationsfehler. Das bedeutet für mich: Ein klarer Fall eines Konstruktionsfehlers bei Renault. Es ist nicht einmal ausgeschlossen, dass dies nach einer bestimmten Zeit nicht wieder passieren kann.
Ich werde also schauen, dass ich den Wagen in nächster Zeit wieder verkaufe. Das war dann mein erster und letzter Renault.
Traurige Geschichte und schade für Renault.
Ich drücke Dir die Daumen für den Neuen!
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Motoren mit Schleifringen und Kohlebürsten werden im industriellen Bereich zu Abermillionen seit vielen Jahrzehnten verwendet. Isolationsprobleme durch Abrieb sind dort extremst selten, da müssen einige besonders ungünstige Umstände zusammen kommen.
Von einem Konstruktionsfehler bei Renault würde ich dann ausgehen, wenn das Problem bei einem größeren Prozentsatz der Autos auftritt. In den Foren wurde zwar von ein paar Isolationsfehlern berichtet, die übrigen Ursachen waren bei der Meldung "Laden unmöglich" defekte Akkuzellen.
Es wäre interessant zu wissen, welche dieser Fehlerquellen auf wieviele Autos insgesamt zu verzeichnen waren; das wird leider kaum herauszufinden sein.
In jedem Fall finde ich es nicht kundenfreundlich, wenn Renault zwar Akkus auf Garantie tauscht, nicht aber Motoren. Die Garantie sollte sich auf den gesamten elektrischen Antriebsstrang beziehen.
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Motoren mit Schleifringen und Kohlebürsten werden im industriellen Bereich zu Abermillionen seit vielen Jahrzehnten verwendet. Isolationsprobleme durch Abrieb sind dort extremst selten, da müssen einige besonders ungünstige Umstände zusammen kommen.
Hoffentlich.
Ich befürchte aber, das das schon noch kommen wird.
90tkm und mehr werden noch nicht soooo viele MeganEs gelaufen sein........
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Hoffentlich.
Ich befürchte aber, das das schon noch kommen wird.
90tkm und mehr werden noch nicht soooo viele MeganEs gelaufen sein........
Guter Punkt. Hier im Forum sind es zumindest schon ein paar wenige (laut Liste). Da nicht alle Fahrer hier am Forum teilnehmen und von denen die dabei sind auch nicht alle aktuell eingetragen sind, ist das nur ein Blitzlicht. Ich persönlich bedauere was hier geschildert wurde und bleibe vorsichtig optimistisch, dass dies kein Serienfehler ist.
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Guter Punkt. Hier im Forum sind es zumindest schon ein paar wenige (laut Liste). Da nicht alle Fahrer hier am Forum teilnehmen und von denen die dabei sind auch nicht alle aktuell eingetragen sind, ist das nur ein Blitzlicht. Ich persönlich bedauere was hier geschildert wurde und bleibe vorsichtig optimistisch, dass dies kein Serienfehler ist.
+1. Da bislang keine ungewöhnliche Häufung erkennbar ist, muss von einem
statistischenAusreisser ausgegangen werden.
Die von Renault eingesetzte Technik gilt als sehr effizient und ist seit Jahrzehnten
millionenfach in der Industrie und im Rüstungssektor installiert.
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Renault ist vielleicht der einzige Hersteller, der fremderegte Synchronmaschinen (EESM/FSM) mit Schleifringen am Rotor des Elektromotors verwendet. An diesen Schleifringen befinden sich Bürsten, die sich mit der Zeit abnutzen. Durch diese Abnutzung entsteht Abriebstaub. Und genau dieser Abriebstaub ist offenbar in den Motor gelangt. Ab einer bestimmten Menge wird dieser leitfähig und es kommt zum Isolationsfehler. Das bedeutet für mich: Ein klarer Fall eines Konstruktionsfehlers bei Renault. Es ist nicht einmal ausgeschlossen, dass dies nach einer bestimmten Zeit nicht wieder passieren kann.
Ich werde also schauen, dass ich den Wagen in nächster Zeit wieder verkaufe. Das war dann mein erster und letzter Renault.
Sollte dies ein Problem darstellen, beim Herstellerwechsel keinen BMW in Betracht ziehen. BMW setzt bei seinen Elektros bauartengleiche Motoren ein d.h. fremderregte Elektromotoren mit Schleifringen ( Bürsten).

Andere Hersteller mit fremderregten Elektromotoren und Schleifringen ....?
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+1. Da bislang keine ungewöhnliche Häufung erkennbar ist, muss von einem
statistischenAusreisser ausgegangen werden.
Die von Renault eingesetzte Technik gilt als sehr effizient und ist seit Jahrzehnten
millionenfach in der Industrie und im Rüstungssektor installiert.
Ich hoffe das auch stark.
Allerdings muss man schon sagen, dass in der Industrie und beim Militär bei Wartungen (die durchaus nicht mit einem läppischen Autoservice vergleichbar sind) auch mal die Kohlen vorsorglich gewechselt werden und bei der Gelegenheit wohl auch mal die Druckluftpistole zum Einsatz kommt.
Generell glaube ich, dass - unabhängig vom Hersteller - bei den BEVs schon gewisse Wartungsarbeiten vernachlässigt werden. Ich persönlich würde beispielsweise die Rückkehr des gemeinen Schmiernippels begrüßen, wo man dann z.b. alle 2 Jahre beim Service die relevanten Lager abschmiert (anstatt aus Verzweiflung anlasslos irgendwelche überteuerten Filter, Bleiakkus etc. zu wechseln). Die Autohersteller sind es noch gewohnt, dass alles im Ölbad läuft.Was Renault im beschriebenen Fall trifft finde ich es befremdlich, dass die ihren eigenen Motor nicht reparieren können, sondern um ein Vielfaches Tauschteile einbauen. Stundensatz kann eher nicht das Argument sein, weil wahrscheinlich auch die EVC gute Löhne zahlen muss (in Berlin sowieso). Gewährleisten muss die EVC auch.
Ist aber nur meine Ansicht, muss man nicht teilen....