Beiträge von leisure17

    Mir geht es auch nur um etwa 20 mm, damit der Abstand zwischen Reifen und Kotflügel rundherum gleichmäßig aussieht – im Original wirkt er mir ansonsten etwas zu „hochgebockt“.

    Da das Facelift ohnehin 20 mm mehr Bodenfreiheit hat und insgesamt 20 mm höher steht als der Vor-Facelift, sehe ich da absolut keine Nachteile oder Probleme. Dazu noch ein paar Spurplatten mit 10–12 mm – je nachdem, was die Experten bei der Beratung empfehlen :) –, damit das Rad nicht ganz so weit im Radkasten steht. Eben alles schön dezent.

    Kann man imho alles machen, wenn man Kohle übrig hat. Aber zu bedenken ist, dass Schneeketten dann keinesfalls mehr verwendet werden können. Schon im Normalzustand ist das bei den 20"-Felgen nicht zulässig, bei den kleinen gehen gerade noch besonders feingliedrige Ketten. Bei uns im Gebirge ist das ein Muss.

    Ich hoffe, es ist ok, wenn ich mich hier mit dranhänge. Ich habe gerade einen gebrauchten Mégane gekauft und frage mich, ob die Sitzbelegungserkennung auch auf Gegenstände reagiert. Bei meinem alten Auto habe ich sie deshalb gleich am Anfang für den Beifahrersitz deaktivieren lassen, weil ich sowieso normalerweise alleine fahre und es nur um das Piepen ging. Reagiert sie beim Mégane auch so sensibel? Und falls ja, kann man sie selber abschalten oder nur die Werkstatt?

    Ich fang mal von hinten an: Abschalten kann man die nicht selbst; die Werkstätten könnten es vielleicht, dürfen aber nicht. Deaktivieren einer Sicherheitseinrichtung bringt die, die das tun, im Fall eines Unfalls leicht auf die Anklagebank.

    Das Positive: Es braucht schon etwas Gewicht, um den Sitz als belegt zu aktivieren. Und wenn es piepst, würde ich einfach den Sicherheitsgurt in sein Schloss einstecken, dann ist Ruhe.

    Servus Udo,


    Deine Beiträge zum Problem bei meiner Megane schätze ich außerordentlich! Deshalb möchte ich in den nächsten Tagen nochmals ein Gespräch mit dem Werkstattmeister führen, um gemeinsam der Ursache auf den Grund zu gehen. Natürlich berichte ich!


    Schöne Grüße aus Tirol

    Wolfgang

    Danke, Udo, für die Hilfe! Ich werde mal versuchen, die Verkleidung bzw. den Bezug abzunehmen.

    Das dumme ist halt, dass es kein völliger Bruch sein kann, denn oft wird der Passagier erkannt, unterwegs leuchtet die Airbag-Kontrolle dann plötzlich wieder. Vermutlich reicht eine leichte Bewegung der Beifahrer, um den Fehler zu provozieren.

    Aber ich hab nach der "Airbag2 off"-Meldung auch schon angehalten, das Auto aus- und wieder angeschaltet und die Erkennung funktionierte wieder.

    Am liebsten würde ich das Signal dauerhaft simulieren, doch ich hab keinerlei Anhaltspunkt, welchen Widerstandswert ich dafür verwenden müsste. Emulatoren gibt es zuhauf im Netz, doch keinen für unser Modell.

    Hallo Udo,


    die besagte Box hat die Matte nicht beschädigt, denn danach gab es über ein Jahr keine Fehlermeldung. Die Matte könnte damals aber ausgelöst haben, weil die Sitzfläche von hinten Gegendruck hatte, wenn sich jemand draufsetzte.


    Ich schrecke halt von den hohen Reparaturkosten zurück. Ein Bekannter mit guten Kontakten zu Mercedes hat die Info, dass es für die Autos mit Stern die Matten als einzelnes Ersatzteil gibt und die Reparatur mit Arbeitszeit ca. 500,- kostet. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu Renault, wo das Sitzunterteil für ca. 1900,- gelistet ist und der Umbau nochmal einige hundert € kosten soll.

    Der Fahrersitz ist dagegen für ca. 30% dieses Preises zu haben...!

    Servus Udo,

    nach den Steckern und Kabeln hat die Werkstatt gesehen, ich auch nochmals. Da kann ich keine Auffälligkeiten erkennen.

    Das mit der Kühlbox hab ich bei der Suche nach Ursachen damals in einem BMW-Forum gefunden. Offenbar reicht der mechanische Druck an der Rückseite des Sitzes unten auch schon für Fehler. Die Box war recht eng eingeklemmt, und danach hatte ich ja keine Probleme mehr.

    Schöne Grüße nach Salzburg!

    Wolfgang

    Servus,


    seid einigen Tagen leuchtet die Anzeige "Airbag prüfen" im Display. Es kam und kommt wiederholt auch die Anzeige für ausgeschalteten Beifahrer-Airbag, obwohl jemand mitfährt. Der Check in der Werkstatt ergab, dass zweimal die Sitzbelegung den Passagier nicht korrekt erkannt hat. Das wurde erst mal aus dem Fehlerspeicher gelöscht, ob und was genau defekt ist, kann leider nicht aus der Diagnose erkannt werden.


    Vor über einem Jahr tauchte der Fehler schon mal auf, damals hatte eine elektrische Kühlbox, welche zwischen Beifahrer- und Rücksitz stand, dies ausgelöst. Danach funktionierte die Erkennung wieder einwandfrei.


    Diesmal kommt kein äußerer Einfluss in Betracht, auch die Tasche auf der Sitzrückseite ist leer. Dennoch trat der Fehler nach dem ersten Löschen diese Woche wieder auf. Der Händler vermutet eine defekte Matte für die Sitzbelegung. Die ist allerdings nicht tauschbar, es müsste das komplette Unterteil des Sitzes ersetzt werden. Kosten allein für das Teil fast €1.900 !!


    Diese Ausgabe will ich vermeiden, weil der Airbag ja meistens dennoch aktiviert ist und man dies an der Warnleuchte erkennt. Bei der nächsten Prüfung in einem Jahr erhalte ich so aber kein "Pickerl". In der Not hab ich beim chinesischen Versender, den ich sonst meide wie der Teufel das Weihwasser, einen Emulator bestellt, der einen ständig belegten Sitz melden soll. Der war allerdings nur für die Megane IV erhältlich und passt leider nicht. Die Lösung wäre auch nicht erlaubt. Aber da wir niemals in die Situation kommen, einen Kindersitz zu montieren, hätte ich das Risiko auf mich genommen.


    Ich hoffe nun, einen rechten Vordersitz zu finden, der intakt ist. Angebote gibt es bislang nur von einem polnischen Autoverwerter, da kann man natürlich nicht testen, ob der Sitz OK ist, das kommt somit für mich nicht in Frage.


    Nun ist guter Rat teuer - hatte jemand von Euch auch schon diese Fehlermeldung, und welche Lösung gab es?


    Danke schon mal!

    Ist ja nachvollziehbar, wenn auch andere Hersteller ähnliche Handlungsanweisungen an ihre Werkstätten geben.

    Andererseits wird es für den Kunden/Leasingnehmer unmöglich sein, der Werkstatt nachzuweisen, dass der Austausch nur eines Teils des Motors den vorliegenden Fehler behebt. Wer sagt denn überhaupt, dass es die einzelnen Teile überhaupt einzeln zu kaufen gibt?

    Ja, der Nachweis ist schwierig. Aber wenn der Wagen mir gehört, kann ich eine der wenigen freien Spezialwerkstätten für E-Fahrzeuge aufsuchen und dort eine Fehlersuche und ggf. Reparatur beauftragen. Die Kohlebürsten des Motors beispielsweise gibt es vielleicht nicht im offiziellen Ersatzteilkatalog von Renault; solche Teile werden aber auf Maß von mehreren Spezialisten hergestellt. In der Industrie-Instandhaltung ist das tägliche Praxis, wie ich aus eigener früherer Berufstätigkeit weiß.

    Interessant für den Hobby-Schrauber. Dürfte aber vollkommen ohne Belang sein, wenn die "offizielle" Anweisung des Herstellers immer den Tausch des kompletten Motors vorsieht. Daran wird sich jede Partnerwerkstatt halten (müssen), solange der Kunde bezahlt.

    Gerade bei Leasing-Fahrzeugen hat man als Kunde wenig Möglichkeiten. Aber auf Kulanz drängen sollte man auf jeden Fall, selbst wenn Renault nur einen kleinen Teil übernimmt. Der Tausch eines kompletten Motors in Fällen, in denen viel preiswertere Maßnahmen das Problem lösen würden, ist ja alles andere als kundenfreundlich. Hätte ich den Fall und meine Werkstatt würde mich so behandeln, wäre es der erste und letzte Renault in meiner Auto-Historie.

    Ich glaub auch nicht, dass hier wirklich zwei essentielle Bauteile defekt sind/waren. Auch kommt es mir komisch vor, dass es einen speziellen Kompressor für die Batterietemperierung geben soll. Es wurde doch mal ein Schema der gesamten Heiz-/Kühlanlage veröffentlicht, die ja patentiert ist. Leider finde ich die nicht mehr.

    Und Defekte am Motor waren in bisherigen Berichten Betroffener immer Isolationsfehler. Da ist nicht der Motor selbst defekt, sondern die Bürsten zur Stromversorgung des Rotors sind durch Abrieb nicht mehr ausreichend isoliert

    Spezialwerkstätten außerhalb der Renault-Organisation reparieren sowas, anstatt den Motor zu tauschen.

    Auf jeden Fall würde ich versuchen, erst mal den Renault-Kundendienst wegen Kulanz zu kontaktieren, bevor so eine teure Reparatur in Auftrag gegeben wird.