Beiträge von hsnharald

    Noch eine Frage: Nutzt du nur ioBroker oder auch (gleichzeitig) die My Renault-App?


    /Daniel

    Eigentlich nutze ich den IOBroker nur um die Fahrzeugparameter zu protokollieren und dann auf einem Dashboard zu visualisieren (gemeinsam mit der PV)


    Die App nutze ich eigentlich nur um die Vorklimatisierung mit dem Telefon einzuschalten (angenehmer als jedesmal in den IOBroker einzuloggen und den Parameter zu suchen auf dem Zwergen-Display...;-))

    Danke für die Info.


    Update Interval stand auf 15min, habs mal auf 20 hochgedreht mal schauen.


    Dass deine Integration heute keine Fehler geschmissen hat, spricht allerdings für einen anderen (möglicherweise zuverlässigeren) Host als hier.


    Dass man die Vorklimatisierung nicht stoppen kann ist kein Ding, das ist das kleinste Problem.

    Allerdings schon vom Gedankengang der Implementierung her seltsam, das ich eine Funktion zwar starten, aber nicht stoppen kann...extra Aufwand wärs ja wohl kaum.


    Richtig sauer hat mich die Sache letzte Woche gemacht, hatten an zwei Morgen Frost, und die blöde Vorklimatisierung ließ dich einfach nicht ums verrecken einschalten.

    Da brennt dann bei mir die Zündschnur ab....


    Cheers

    Immerhin tut sich wohl was bei der Kommunikation von Server-Timeouts. Habe heute folgende Meldung in der App bekommen, also nicht wundern, wenn es heute Morgen/Mittag zu Problemen kommt:


    IMG_7379.png


    Schonmal ein Schritt nach vorn.

    Ja, die Meldung bekam ich auch, allerdings haben Sie sich mit der Zeit wohl ein bischen verschätzt:

    Renault1.png



    Gestern ist es mir tatsächlich gelungen, die Vorklimatisierung über den IOBroker (remote/actions/havac-start) zu starten:

    Renault2.png



    Stoppen ging allerdings nicht, Ist mir dann erstmals aufgefallen das dies auch in der App nicht vorgesehen ist (oh mei...).

    Muss man dann zum Auto gehen und starten damit die Vorklimatisierung stoppt (oh mei...)


    Irgendwelche aktuellen Temperaturen gibts immer noch nicht.


    Dafür haben die Spezialisten ein "easteregg" eingebaut (cockpitv2/message):

    "you should not be there but well done for the effort"


    Sehr professionell, anstatt sich mal um die ordentliche Funktion zu kümmern.

    Der Eindruck, das sich da ein paar Praktikanten austoben erhärtet sich.....


    Gestern hatten wir Klassentreffen, und ein Kollege hat einen Tesla (3) und dessen Frau einen ID.3.

    Mal so ein bischen unterhalten - von E-Autofahrer zu E-Autofahrer.


    Man wird da schnell recht kleinlaut, wenn man das mit dieser Baustelle hier vergleicht, selbst bei VW funktioniert die App mittlerweile mit allen grundlegenden Funktionen zuverlässig.



    Cheers

    Hm, ich gebe dir grundsätzlich recht, was Renault und Software angeht.

    Aber ich habe seit Monaten erstaunlicherweise keine Probleme mehr - weder beim MeganE noch beim Zoe.

    Allerdings verwende ich die My Renault-App nur im Ausnahmefall, ich nutze im Normalfall Home Assistant oder mein eigenes PHP-Skript.


    /Daniel

    Vielleicht habt ihr in Schweden eine andere Serverversorgung, hier in AT kackt der Server regelmäßig für Stunden ab und ist dann weder von der App noch vom IO-Broker-Adapter zu erreichen.


    Ob der Vorklimatisierungsbefehl der App das Auto erreicht war schon im vergangenen Winter ein 50:50 Glücksspiel und hat oft mehrerer Versuche bedurft.

    Wohl dem der Sicht- bzw. Hörverbindung zu seinem Auto hat um zu kontrollieren ob die Klima läuft....


    Interessanterweise werden seit etwa Juni keine Werte für die Innenraumtemperatur mehr geliefert, was sicherlich am IO-Broker-Adapter liegen kann, wenn die bei Renault was geändert haben. Da aber sie App (aktueller Stand) auch nicht zugreifen kann, ist das schon eine seltsame Koinzidenz...


    Cheers, Harald

    Servus beinand,


    ich lese hier so ein bischen mit und bin auch ein geplagter Megane-Besitzer.

    Was hier so berichtet wird und welche Klimmzüge unternommen werden, um diesem Drecks-Telematik-System ein bischen Funktionalität zu entlocken ist schon krass.


    Ich kann beitragen, dass seit einiger Zeit die Vorklimatisierung gar nicht mehr geht. Habe diese länger nicht mehr benutzt, habe aber gesehen, dass auch die Innentemperatur seit mindestens Juni nicht mehr aus der Cloud übertragen wird (logge die wesentlichen Fahrzeugparameter mit IOBroker mit).


    Daneben natürlich die üblichen, regelmäßigen stundenlangen Serverausfälle und die unterirdisch langsamen Positionsupdates.


    Fazit: Renault hat von moderner Kommunikationstechnik/Informatik/Digitalisierung keine Ahnung.

    Sie können's einfach nicht.

    Sie sollten sich das bei diversen chinesischen Herstellern von smarten Glühlampen mal zeigen lassen, wie's gemacht wird.

    Und vielleicht nicht nur Praktikanten an dem System arbeiten lassen.

    Ein fast völlig unbrauchbares System.


    Ich hatte vorher einen LEAF II, da war das System auch schon übel, aber Renault toppt das nochmal deutlich.

    Übrigens: Sogar das (zurecht) viel geschmähte VAG-System kann mittlerweile per App die End-Ladestandsvorgabe ändern (ein "Slider" !!! ... ja dürfen's denn das???)....


    Es ist ein Trauerspiel...

    Dabei fährt sich der Megane wirklich toll...schade drum.

    Harald

    Danke für die Info, werd nochmal nachfragen.


    Andererseits hätte keine Wartung dieser Welt etwas gegen diese Art von Fehler ausrichten können ... ||

    Da befindet sich Renault wohl in zweifelhaft "guter" Gesellschaft.


    Um nicht allzu sehr ins OT abzurutschen: im Jahr 2010 bestellte ich einen MINI Countryman am Tag nach der Händlerpräsentation (also niemals live gesehen, geschweige denn drin gesessen). Bekommen habe ich das Auto im Dezember. Nach drei Monaten erster unplanmäßiger Aufenthalt in der Werkstatt wegen Steuergerätetod: sage und schreibe drei (!) Steuergeräte hatten sich gleichzeitig ins Digital-Nirwana verabschiedet. Innerhalb des ersten Jahres war das Auto dreizehnmal in der Werkstatt, meist wegen "Produktverbesserungsmaßnahmen".


    Der MeganE ist eben auch eine komplette Neuentwicklung, daher sind Kinderkrankheiten praktisch nicht zu vermeiden. Wahrscheinlich hast Du ein frühes Modell...

    Mann-o-Mann, was für ein Sch....mit dem MINI - mein Beileid.


    O-Ton in der (freien) Werkstatt: " Steuergeräte werden normalerweise nie kaputt....außer bei Ford" - da muss es noch schlimmer sein.


    Ich versteh ja, dass wir alle Betatester sind, aber ein kleines Entgegenkommen ("geht nicht mehr auf Garantie, aber wir geben dir das SG für 200.- , weil da haben auch wir was falsch gemacht") wäre für die Kundenbindung schon förderlich.

    Servus,

    nein ich denke, ich werde mal weiter fahren, ich wechsle normalerweise meine Wagen eher selten.


    Grundsätzlich kann ich mit diversen Fehlern ja leben, Das meiste betrifft "nur" das Infotainmentsystem:

    - Touch spinnt gelegentlich, braucht dann Neustart

    - Navi spinnt (kann Karte am Instrumentenbildschirm nicht initialisieren), muss man dann mit dem "View-Button" einmal durchscrollen, dann gehts meistens wieder, ansonsten Neustart erforderlich

    - Dateisystem kann nur 200 Einträge je Verzeichnis verwalten (wie zu Windows 3.11-Zeiten, ;-))


    Diese Fehler sind zwar lästig, aber nicht "betriebswichtig". Sie wären auch leicht per Update behebbar, wenn Renault in die Gänge käme und die Hausaufgaben machen würde.

    Allerdings hat lt. Auskunft der Vertragswerkstatt jedes Update hohes Risiko für neue Fehler, weshalb die nur im Anlassfall und in "höchster Not" den Programmer anwerfen.....d. h. man hat Angst vor den Updates...


    Ob ich das defekte Steuergerät ersetzen werde weiß ich noch nicht, grundsätzlich habe ich das Einparken noch ohne diese Helferlein gelernt und muss erst überlegen obs mir das wert ist. Ich mein um den 1000er gehts mir gar nicht so sehr, aber das Verhalten von Renault find ich unterirdisch. Wenn sie wenigstens ein bischen Entgegenkommen und damit Wertschätzung für mich als Kunden zeigen würden.


    Was die Werkstatt betrifft: Ich würde auch zur Vertragswerkstatt fahren, allerdings ist die ca. 30 km weg, und die freie nur 3. Die war früher Nissan-Vertragswerkstätte, konnte aber dann den vom Herstellern geforderten Glaspalast mit Platintürgriffen (vielleicht ist dies der Grund für die hohen Stundensätze bei den Händlern) nicht stemmen und wurde daher "frei". Bisher halten die das immer so, dass sie die Standardarbeiten selbst machen und bei diffizieleren Sachen zum Vertragshändler fahren und das dann dort erledigen lassen. Ich brauche mich da normalerweise um nichts zu kümmern. Auch der Vertragshändler und Renault selbst profitiert, da über diese Werkstätte viele Renaults/Dacias/Nissans in der Gegend verkauft werden, die sonst VWs vom Händler im Nachbardorf wären.


    Und auch ich profitiere, weil die Stundensätze schon recht unterschiedlich sind und es einfach angenehm ist, die Werkstatt nebenan zu haben.


    Insgesamt also eine Win-Win-Win-Win - Situation, bei der Renault nicht mehr mitspielt - na dann halt nicht.

    Damit gibt es erst recht keinen Grund mehr, standardmäßig den umständlichen Weg in die Vertragswerkstatt zu machen (obwohl die nix dafür können, sind dort durchwegs angenehme Zeitgenossen).


    Der alte Verbrenner meiner Frau wird bald fällig, und das wird dann halt eher kein Renault mehr werden....


    so long

    Harald


    Das kann man so nicht stehen lassen:


    1) Warum brauchen sie Spezialwerkzeuge - warum baut man die Karren nicht so, dass man die nicht braucht?


    2) Warum darf eine sachkundige Person (= freie Werkstatt) nicht die üblichen Servicearbeiten (Bremsflüssigkeit, Filter,Klima, ... ) durchführen? Darf man dann auch die Reifen nur mehr bei Renault kaufen??? Oder nur mit "Renault-Strom" laden, zum doppelten Preis natürlich - die Werkstatt muss ja auch leben (*Sarkasmus aus*)


    3) Fakt ist, dass das eingebaute Steuergerät Mist ist (neue Teilenummer, warum wohl) also sehr wohl ein Fehler ab Werk vorliegt. Wenn Du dir eine Unterhose kaufst, und nach der ersten Wäsche alle Nähte aufgehen wirst Du auch nicht den Hersteller oder den Verkäufer bemitleiden. Für mich ist das kein Ruf nach "Kulanz", sondern lediglich den gebauten Mist auszubessern. Ein elektronisches Teil, dass nach wenigen Betriebsstunden (300-500) vielfach ausfällt ist kein "Verschleiß", sondern einfach fehlerhaft designed.


    4) Warum zig Steuergeräte verbauen? Die Leistung der µCs ist in nicht mehr wie in den 90ern. Jedes eine Fehlerquelle, jedes muss separat qualifiziert werden, dass macht alles teuer.


    5) Leider haben die Chinesen in diesem Bereich die Technologieführerschaft übernommen. Man kriegt für sein Geld einfach gesagt das Doppelte. Unsere Autobauer träumen immer noch von "Königswellen" und "Nockenschaltwerken". Auch hat man noch nicht begriffen, dass - wenn man (Android-) Software einbaut - schon aus Sicherheitsgründen regelmäßig Updates liefern muss. Die Informatik-Kompetenz dieser Firmen wird ja auf schauderhafte Weise dadurch vorgeführt, dass alle Datenbanken mit Fahrzeug-relevanten Daten in längst in den Händen diverser Hacker sind, die diese dann an Autodiebe verkaufen.


    6) Wenn ich ein Sparbrenner wäre, hätte ich schon lange eine Chinesenkarre, und mit Deinem letzten Satz hast Du vollkommen recht.


    7) Allerdings scheinen die Hersteller es darauf anzulegen sich abzuschaffen - wenn wenigstens dem Gebotenen entsprechende Preise verlangt würden....aber da träumt man lieber weiter von Wasserstoff, E-Fuels und anderen Absurditäten und lobbyiert um den toten Gaul noch länger reiten zu können.