Hallo DSpezial,
so einfach ist das bei Renault nicht. Nur zur Veranschaulichung, bei R-Link2 hatte es sehr lange gedauert, bis eine Möglichkeit zur Reprogrammierung möglich gewesen war. Bis dahin konnte man nur Updates installieren. Hat da etwas nicht funktioniert, musste das Radio ausgetauscht werden.
Seit EasyLink werden in einer Renault-Werkstatt die Updates aus deren System „Alliance Upd@te bezogen. Jedes Mal ist die VIN einzugeben und nur jene Updates, die von Renault zur VIN eingetragen wurden, können heruntergeladen und auf einen USB-Stick kopiert werden.
Je nach Qualität der Internetverbindung kann das eine Ewigkeit dauern. Für ein Softwareupdate für das Radio muss man rund 90 Minuten oder sogar länger veranschlagen.
Inwieweit Renault eine Reprogrammierung für AAOS zur Verfügung stellt, kann ich nicht beantworten.
Gibt es innerhalb der Garantie Probleme und keine Lösung, dann ist ein Radiotausch, zumindest für den Kunden, keine Kostenbelastung. Außerhalb der Garantie kann sowas zum „finanziellen GAU“ ausarten, vor allem wenn das Fahrzeug älter ist.
Der MeganE und ScenicE sind anders aufgebaut, als alle anderen Baureihen. Wo sich da das Radio befindet, kann ich nicht sagen. Zum Beispiel beim Talisman und Megane 4 muss dafür das komplette Armaturenbrett zerlegt werden. Dafür ist man schnell bei EUR 2.000.
Die Australe haben das Radio unter dem Handschuhfach. Der Bereich unterm Hanfschuhfach ist nicht mal verkleidet. Somit sieht man es auf einen Blick und kommt schön dazu.
Nicht die Haltbarkeit der Fahrzeuge ist das Problem, die Probleme sind die vielen Steuergeräte. Bei einem alten Fahrzeug kann das sogar einen Totalschaden bedeuten. In Anbetracht der Schnelllebigkeit moderner Technik sieht es mit der Ersatzteilversorgung oft auch nicht rosig aus.
Das Thema Luftfederung und EUR 2.000 für einen neuen Federbalg gibt es bei Renault zum Glück nicht.
Liebe Grüße
Udo