Google Navigation - Wie einen hinreichenden Ladestand am Ziel sicherstellen?

  • Hallo zusammen,


    Bin am Wochenende das erste Mal wirklich Langstrecke Deutsche Bundesautobahn gefahren und war erschrocken wie schlecht die Google Routenplanung den Ladestand am Ziel abschätzt?

    Beim Start (95%) habe ich zum Test die Lieblings-Ladestation (260km für den üblichen Zwischenstop) als Ziel mit -6% Akku bei Ankunft angezeigt bekommen. Wusste aber von der ABRP-App , dass es eigentlich locker reichen sollte. So hat sich dann über die Stunden der Fahrt der Akkustand am Zielort im Navi auch auf +10% hochgeackert und die letzten paar km Autobahn dann der Sprung hoch auf +13% mit denen ich schließlich angekommen bin. Fahre zwar nicht Bleifuss aber auch nicht langsam, wo es verkehrsmäßig ging halt 130-140km/h.


    Das ist ja nun nicht gerade ein Rundungsfehler sondern eine krasse Abweichung, zumal er ja eigentlich meinen Durchschnittsverbrauch auch gut kennen müsste ?

    Habt ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist ja schon blöd wenn der sooo super konservativ rechnet und mir dann zwei Stops vorschlägt wo einer völlig ausreichend wäre?


    Viele Grüße,

    twifolp

  • Ich habe schon öfters die gleiche Erfahrung gemacht.

    Das hat mit dem Algo zu tun, der die Prognose macht. Da ist

    das bordeigene Google-System halt sehr konservativ.


    Und der bisherige Durchschnitt kann extrem irrelevant sein und eignet

    sich bei einem BEV eher nicht für die Prognose.


    Meine Erfahrungen mit ABRP sind übrigens ebenfalls positiv und

    für die Routenplanung benutze ich es häufiger


    260 km sind auf franzöisischen Autobahnen (130 km/h) bei Windstille

    schon an der Reichweitengrenze des MeganE, wenn man mit mindestens 10%

    ankommen will. Im Sommer natürlich.

    Scenic Esprit Alpine in noir étoile seit 30.12.25.

    Meine Autohistorie: Citroën GS; Citroën GSA; Citroën BX GTi; Citroën BX GTi Autom.;

    Volvo 850 20V; Volvo 850 II 20V; Volvo 850 III T5, Volvo V70 T5; Volvo V70 D5;

    Volvo C70 D5; Mégane E-Tech Iconic. 🇨🇭

  • Also bisher ohne Stau und Baustellen und circa 130 auf der Autobahn haut es bei mir eigentlich gut hin. Würde sagen so +/- 5%.

    Allerdings fällt auf: Wenn man vor der Fahrt den Trip resettet, dann rechnet Google Maps echt konservativ. Sind mehrere 100km seit dem letzten Reset vergangen, dann stimmt die Berechnung recht genau.

    Anscheinend nimmt Google den Gesamttrip seit dem letzten Reset so circa als Berechnungsbasis und nicht den Durchschnitt der angezeigten Restkilometer her hab ich den Eindruck

    Renault Megane e tech Techno EV60 220hp

    Abnehmbare AHK

    AAOS 12, Open R Link 3.3 USB

    geliefert Dez 2024

    One Paddle Driving (OPD) via Werkstattupdate

  • 260 km sind auf franzöisischen Autobahnen (130 km/h) bei Windstille

    schon an der Reichweitengrenze des MeganE, wenn man mit mindestens 10%

    ankommen will. Im Sommer natürlich.

    Kann ich so bestätigen. Bei 130 konstant ohne Baustellen oder Tempolimit ist das bei mir auch sehr knapp.

    Kann dann ja nur an der Topografie oder der Bereifung liegen? Oder sind die neueren Modelle effizienter?

  • Hallo,


    was ich vermisse, eine individuelle Auswahlmöglichkeit/Eingabemöglichkeit, mit welchem Ladezustand ein Ladestopp geplant werden soll. Die vorgegebenen, auswählbaren Werte (Zehnerschritte) finde ich zu grob. Null lässt sich auswählen, aber das ist mir zu riskant. Mit „Werkseinstellung“ wird mit 20% Ladezustand geplant, was zwar konservativ ist, aber dafür gibt es genug Sicherheitspolster.


    Ich würde gerne 5% und auch mal nur 3% Zielladestand eingeben wollen.


    Selbst bei der neuesten in einem Fahrzeug verwendeten Version


    283C36034R_DOM 21.52.30.12S


    ist es nicht anders.



    Liebe Grüße

    Udo

    RFC = Renault Espace V dCI 160 EDC Initial Paris in Cassio-Grau, Innenausstattung Nappa-Leder Maroon/Cameo-Grey, Innenharmonie Maroon Initial Paris (aus allererster Serienproduktion, also nicht mehr Vorserie, aus Mitte Juni 2015), EZ 07/2015, normaler Tempomat, Sonderausstattung: Head-Up-Display, Reserverad, Comfort Paket (Rückfahrkamera und Parkassistent), Winterpaket (beheizte Frontscheibe, Sitzheizung auch hinten, Scheinwerferreinigungsanlage), Ladeschutzkante in Chrom

    Einmal editiert, zuletzt von uh_newyork ()

  • Ich bin mir grad nicht sicher ob der eingebbare Wert die Prozente sind, die man am Fahrtende haben will oder ob das auch für die Zwischenstopps zählt.


    Bei mir versucht Google immer auf 15-30% zu planen. Meist komm ich dann zwischen 15-25% an. Je nachdem halt, wie viele Ladesäulen so auf der Strecke liegen. Nachdem ich auf Langstrecken immer Ionity versuche zu nehmen, ist das mal mehr und mal weniger. Je nachdem wo die Dinger halt von der Entfernung sind.

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  • Bist Du wirklich schon mal so eine weite Strecke gefahren?

    10% sind nur schon der Schätzfehler durch Wind, Temperatur und

    mangelnde Disziplin des Fahrers.

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    Meine Autohistorie: Citroën GS; Citroën GSA; Citroën BX GTi; Citroën BX GTi Autom.;

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  • Hallo Hugybear,


    mit einer Alpine A390 von Salzburg nach Wien und wieder zurück.


    Liebe Grüße

    Udo

    RFC = Renault Espace V dCI 160 EDC Initial Paris in Cassio-Grau, Innenausstattung Nappa-Leder Maroon/Cameo-Grey, Innenharmonie Maroon Initial Paris (aus allererster Serienproduktion, also nicht mehr Vorserie, aus Mitte Juni 2015), EZ 07/2015, normaler Tempomat, Sonderausstattung: Head-Up-Display, Reserverad, Comfort Paket (Rückfahrkamera und Parkassistent), Winterpaket (beheizte Frontscheibe, Sitzheizung auch hinten, Scheinwerferreinigungsanlage), Ladeschutzkante in Chrom

  • Wie war die Fahrt mit dem brandneuen A390? Bin vor zwei Monaten mal drin gesessen, habe aber

    darauof verzichtet, damit zu fahren.


    Die Strecke von 296 km gem. ABRP kann der Megane bei einer maximalen Geschwindigkeit von 120 km/h gerade

    noch schaffen und kommt mit 11% SOC an. Daher wohl Deine Frage.


    Nach meiner Erfahrung sind/wären Schritte kleiner als 5% beim SOC am Ziel nicht sinnvoll. Die Planung ist ja

    das Eine, die reale Fahrt u.U. etwas ganz anderes. So hart an der Grenze des Möglichen wird es halt so oder

    so zu einem Mutspiel. Während der Fahrt zeigt Dir ja der Megane immer den am Ziel erwarteten SOC als moving

    Target an.

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  • Hallo Hugybear,


    den A390 würde ich sofort kaufen, hätte er nur einen größeren Akku mit 800 Volt-Technik.


    Die reale Reichweite ist bescheiden. Dazu kommt, dass man mit dem gerne Gas gibt. 23 kWh Verbrauch nicht zu überschreiten, da muss man sich eh schon zusammenreißen.


    Im Winter sind bei vollem Akku wohl keine 200 Kilometer Reichweite möglich. Nutzt man eine Bandbreite von 20% bis 80% Ladezustand, ist von Wien nach Salzburg zweimal Laden nötig.


    Was ich noch auf Langstrecke testen möchte, sind die neuen Modelle von Mercedes und BMW.


    Renault hat leider gerade nichts im Programm, was meinen Vorstellungen entspricht. Ich suche einen elektrischen Nachfolger für meinen Espace. Der X-Peng P9 kommt hin, aber ich kann mich nicht durchringen, ein chinesisches Fahrzeug zu ordern, obwohl die Endmontage bei Magna-Steyr in Graz erfolgt und die Entwicklung in Zusammenarbeit von VW erfolgte.


    Liebe Grüße

    Udo

    RFC = Renault Espace V dCI 160 EDC Initial Paris in Cassio-Grau, Innenausstattung Nappa-Leder Maroon/Cameo-Grey, Innenharmonie Maroon Initial Paris (aus allererster Serienproduktion, also nicht mehr Vorserie, aus Mitte Juni 2015), EZ 07/2015, normaler Tempomat, Sonderausstattung: Head-Up-Display, Reserverad, Comfort Paket (Rückfahrkamera und Parkassistent), Winterpaket (beheizte Frontscheibe, Sitzheizung auch hinten, Scheinwerferreinigungsanlage), Ladeschutzkante in Chrom