Gebrauchtwagen Preise Megan e tech Electric

  • Ja ich habe einen Cupra Born VZ bestellt. Eigentlich war ich mit dem Renault immer zufrieden. Anfangs gab es zwar technische Probleme, aber das ist wohl immer so bei einer neu entwickelten Plattform. Seitdem läuft der Wagen aber ohne Probleme. Gekauft habe ich den Wagen damals über APL.de. Mit Händlerrabatt und E-Bonus, habe ich damals 37500€ bezahlt.

    Ich habe für meinen genau das gleiche bezahlt, zusätzlich gehen nochmal 5000€ Förderung runter. Ich werde ihn mindestens 5 Jahre fahren, vorausgesetzt alles läuft.

    Neuwagen hatten mich sonst immer abgeschreckt aufgrund des hohen Wertverlust. Mal schauen was er noch in 5 Jahren wert ist :/

  • Hallo,


    technologisch haben die chinesischen Hersteller die europäischen bereits überholt. Die Akkus sind weiter entwickelt und die Ladeleistung ist bereits viel höher. In China gibt es, im Gegensatz zu Europa, bereits 1.000 kW-Lader, 1.500 kW sollen demnächst verfügbar sein, was wohl schon in Richtung Feststoffakku geht. Irgendwo habe ich gelesen, dass das auch in Europa von einem chinesischen Hersteller aufgebaut werden soll.


    In Europa ist ein großes Problem die Ladeinfrastruktur.

    Solange ein 300 kW-Lader wegen hohem Andrang im Reiseverkehr nur maximal 75 kW-Ladeleistung liefert (z. B. Ionity Ladepark in Affi, 18 Stück), ist das ein massives Problem.


    Liebe Grüße

    Udo

    RFC = Renault Espace V dCI 160 EDC Initial Paris in Cassio-Grau, Innenausstattung Nappa-Leder Maroon/Cameo-Grey, Innenharmonie Maroon Initial Paris (aus allererster Serienproduktion, also nicht mehr Vorserie, aus Mitte Juni 2015), EZ 07/2015, normaler Tempomat, Sonderausstattung: Head-Up-Display, Reserverad, Comfort Paket (Rückfahrkamera und Parkassistent), Winterpaket (beheizte Frontscheibe, Sitzheizung auch hinten, Scheinwerferreinigungsanlage), Ladeschutzkante in Chrom

  • Mein Eindruck ist, dass das “Wettrüsten” bei der Ladeleistung und der Batteriekapazität aktuell in erster Linie die Preise treibt, als für den durchschnittlichen Nutzenden einen greifbaren Vorteil bietet.

    Ladeleistungen im Megawatt-Bereich sind technologisch beeindruckend, die Anschaffungskosten eines Denza Z9 sprechen aktuell eine eingeschränkte Käufermasse an.

    Es gibt ein Video von Vision E Drive auf YouTube mit einer Fahrt im Zeeker 7GT AWD von der Schweiz zum Gardasee und zurück. Der Zeitunterschied zwischen der Ladung am Gardasee am 600 kW-Ladepunkt (der aufgrund der Auslastung nicht die volle Ladeleistung des Fahrzeugs bedienen konnte) zum 300 kW-Ladepunkt in der Schweiz (beide von electra, bei der zweiten Säule lag eine durchgehende Ladeleistung von 300 kW an) war für meine Begriffe überschaubar. Die Enttäuschung/Frustration über die eingeschränkte Ladeleistung wirkte jedoch fast grenzenlos…

    Nicht falsch verstehen, ich bin kein Ladesäulenromantiker und es würde mich auch unfassbar nerven, wenn ein Ladepunkt nur 25% der maximalen Leistung bereitstellt. Aber wenn die Meggie real 75 kWh Ladeleistung aufnimmt, sollte theoretisch die Ladekurve einer weitestgehend konstanten horizontale Linie entsprechen und die Batterie der Megane für den Ladehub von 10-80% rechnerisch nur etwas über 30 min dauern. Zugegeben, für 2026 kein überragender Wert, aber in so einem Fall bieten kleinere Akkus einen Vorteil und man muss sich beim Essen etc. nicht so stressen, dass nach 15 min das Auto, nicht aber die Insassen fertig mit der Pause sind. ;)

    Mégane E-Tech Techno 220, Noire étoilé (a.k.a. Black Pearl-Schwarz), Winter-Paket, 20’ Enos, Ganzjahresreifen.

  • Hallo h_aus_h,


    die Elektrofahrzeuge können mittlerweile sehr schnell laden, leider hält da Renault nicht mit. Das große Problem ist die Ladeinfrastruktur. Die Ladepunkte können nicht mit der benötigten Energie versorgt werden.


    Die Möglichkeit von schnellem Laden einer Nassbatterie ist das Thema Akkukühlung und die hohen Kosten für diesen Aufwand. Somit ist das schon einer höheren Preisklasse vorbehalten.


    Wenn Fahrzeuge mit 800 Volt-Technik ausgestattet wurden, sollte unbedingt auch ein 400 Volt-Konverter on Board sein. Meist ist das gegen Aufpreis erhältlich. Damit ist es möglich, zumindest die einigermaßen verlässlich funktionierenden Tesla-Lader zu nutzen.


    Mit dem 400 Volt-System von Renault ist man in der Praxis aber nicht schlecht unterwegs. Nervig ist es dann, wenn statt 150 kW mit maximal 75 oder weniger wegen Überlastung geladen wird.


    Liebe Grüße

    Udo

    RFC = Renault Espace V dCI 160 EDC Initial Paris in Cassio-Grau, Innenausstattung Nappa-Leder Maroon/Cameo-Grey, Innenharmonie Maroon Initial Paris (aus allererster Serienproduktion, also nicht mehr Vorserie, aus Mitte Juni 2015), EZ 07/2015, normaler Tempomat, Sonderausstattung: Head-Up-Display, Reserverad, Comfort Paket (Rückfahrkamera und Parkassistent), Winterpaket (beheizte Frontscheibe, Sitzheizung auch hinten, Scheinwerferreinigungsanlage), Ladeschutzkante in Chrom

  • Eigentlich stört mich die Ladegeschwindigkeit gar nicht so. Klar. Schneller ist immer besser. Aber ich persönlich würde dafür jetzt z.B: keine 1-2000 € Aufpreis bezahlen wollen.

    Problematisch ist zum einen eher die geringe Anzahl und vor allem der Preis.


    Was bringt mir die schnellste Ladeleistung wenn man an einem Punkt steht, alle Ladeplätze sind besetzt, wobei 2 Stück schon fertig geladen haben und die Leute irgendwo am Einkaufen sind?

    Da würden mir auch 2000kW Ladeleistung nicht helfen.


    Und was richtig reinknallt und vieles zu einem Umstand macht, ist eben der Preis.

    Ich war vor 4 Wochen auf einem Konzert 260km weit weg.

    Da für eine einzige längere Fahrt kein extra Abo abschließen wollte, kam nur EnBW in Frage, die aktuell ja einen "Sonderpreis" von 51 Cent die kwh haben.

    Tja. EnBW gibts aber auf der gesamten Strecke nur am Zielort (der so wie eben beschrieben über 30-40 Minuten komplett besetzt war), 40km vor dem Zielort, oder 20 km vor dem Heimweg.

    So. Also musste ich dann am Zielort laden, denn die 40km zum Zwischenstopp beim Heimweg hätte ich nicht mehr geschafft.

    Also musste ich Nachts um halb 1 mitten in die Stadt fahren, dort 20 Minuten laden und dann weiter zu dem anderen Punkt und dort nochmal für 30 Minuten laden.

    Entsprechend war ich erst um 4 Uhr zu Hause.

    Klar. Ich hätte auch woanders laden können, für 69 Cent. Bei 55kwh die ich nachladen musste wären das 10 € mehr. Für ein und die Selbe Strecke. Das seh ich nicht ein.


    Der Freund der mitgefahren ist hat mich gefragt, wie weit kämst de denn, würden wir bis da un dahin kommen. Wie oft musst de laden?

    Eigentlich normale Sachen.

    Und wenn einem das Geld vollkommen egal ist, dann ist das auch egal. Dann kommt man sehr gut überall hin, ohne groß nachdenken zu müssen.

    Wenn man aber keinen Geldscheißer zu Hause hat und man nicht bereit ist, mehr für den Strom als für den Diesel zu bezahlen, dann muss man Wartezeiten und Umwege in Kauf nehmen die total fürn Bobbes sind.

  • Vor dem Konzert am Zielort laden war aber keine Option? Würde das ja eher machen als nachts. Zumal die Batterie dann ja noch vorkonditioniert ist.

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