Beiträge von foxb3b3

    Ich verstehe den Standpunkt und Appell an den Hausverstand, gebe allerdings zu bedenken, dass es wie bereits geschrieben juristisch nicht so einfach ist. Man beachte, dass es hier nicht um einen reinen Chip oder ein Modul geht, sondern um eine Technologie, die EU versucht eben genau hier mit der SEP-VO anzusetzen um derartige Klagen zu vermeiden.


    https://www.vda.de/de/presse/P…usgewogenen-Vorschlag-vor

    Ja und nein.

    Also klar geht es um eine Technologie. Allerdings beruht der Chip und die Funktionsweise des Funkmoduls auf 10-20-100 Patenten. Ohne die Lizenz des einen gibts den Chip so gar nicht, weil er dann nicht funktioniert bzw. gar nicht den Leistungsumfang hat den man haben möchte.

    Und da ist meiner Meinung nach natürlich der Hersteller des Chips in der Pflicht die Lizenzen zu haben. Denn der Chip kann ja nur so produziert werden, wenn man auf die entsprechenden Patentierten Schaltungen/Frequenzsysteme und Datenverarbeitungssysteme zurückgreift und nachbaut. Und wie die aussehen steht im Patent. Bzw. das Patent gibt vor wie man bauen muss, damit man den gewünschten Zweck erziehlt.


    Das Recht das so bauen zu dürfen, muss man natürlich dann per Lizenz einkaufen.

    Dies muss natürlich der Hersteller des Chips machen.


    Aber wie ja schon viele erkannt haben, das Patentsystem ist dem Falle einfach nur vollkommen Banane.

    foxb3b3 : Ich denke man muss das juristisch differenzierter betrachten. Lt. Internetrecherche speziell in Deutschland.


    • Einerseits verwendet Renault (und etliche andere namhafte Hersteller) patentierte Technologien in der Fahrzeugarchitektur.
    • Andererseits bedienen sich auch die jeweiligen Zulieferer dieser patentierten Technologien zur Entwicklung und Herstellung der entsprechenden Komponenten.

    Vor diesem Hintergrund kommen grundsätzlich sowohl der Fahrzeughersteller als auch der Zulieferer als eigenständige Patentnutzer in Betracht und können jeweils einer Lizenzpflicht unterliegen.


    Den größeren monetären Benefit hat allerdings der Fahrzeughersteller, da er mit Connectivity Features und z.B. FOTA werben kann. Diese Features wären ohne die Nutzung der patentierten Technologien nicht realisierbar.


    Nun Renault bauen aber nicht den Chip selbst, sondern kaufen diesen bei einem Hersteller ein. Sie lassen diesen ja auch nicht nach Ihren Anforderungen z.b. TSMC produzieren.

    Sie gehen auf den Markt und schreiben ein Chip/Modul/komplette Einheit aus die sie brauchen/haben wollen.

    Entsprechend gibt es dann Lieferanten die das anbieten, dort wird gekauft.

    Der Lieferant ist für alles zuständig. Der Lieferant des Chips ist für die Lizenzierung verantwortlich, da er das Produkt erzeugt, welches nur auf Grund der Patente existiert.

    Baut er es ohne Lizenz, bedeutet es nichts anderes als das er es illegal herstellt.

    Dafür kann aber an sich nicht der "Endverbraucher", in dem Falle Renault, verantwortlich gemacht werden.

    Renault hat nicht den Schaden verursacht, sondern der Chiphersteller, der sich keine Lizenz geholt hat.


    So eine "Wichserei" geht nur bei Patenten und ist auch vollkommen entgegen des Menschenverstandes.

    Meiner Meinung nach.

    Prinzipiell finde ich diese Patent-Troll Klagen absolut unerträglich.

    Irgendein Wischi-Waschi Uralt Patent wird nochmal ausgeschlachtet.


    Auch diese Abartigkeit des Patentrechts (weiß nicht ob das nur in Deutschland so ist, oder überall), dass ich mir den Gegner aussuchen darf find ich unfassbar.

    Renault hat ja den Chip nicht produziert der das Patent verletzen soll. Renault hat den Chip, oder das gesamte Modul so eingekauft.

    Entsprechend kann eigentlich nur der Chiphersteller für die Patentverletzung verantwortlich sein, aber weder der Modulhersteller, noch Renault.

    Beide können und müssen ja davon ausgehen, dass der Chiphersteller alle nötigen Lizenzen besitzt um den Chip mit der entsprechenden Technik produzieren zu dürfen.


    Aber dank eines unfassbar asozialen Patentrechts darf ein Patentinhaber den verklagen, bei dem er am meisten Geld wittert.

    Er kann auch einfach 2-3-5 Jahre warten bis sich alles entsprechend etappliert hat bevor er klagt. Damit man maximal viel Erpressungspozenzial hat und maximal viel Geld raus pressen kann.


    Das fand ich schon damals bei Mercedes abartig wo es um ähnliches ging.


    Das ist ein bisschen wie wenn mein Nachbar aus dem Wohnkomplex mir aufs Maul haut, ich aber nicht ihn auf Schmerzensgeld verklage sondern den Besitzer des Wohnkomplexes, weil er den Typen da hat wohnen lassen und weil es beim Besitzer des Wohnkomplexes mehr Geld zu holen gibt.

    Habs Heut Morgen nochmal ausprobiert auf dem weg zur Arbeit das Navi angemacht.

    Einmal ist er auf der Autobahn gerade aus gefahren obwohl ich abgefahren bin.

    Dann ist er auf der Bundestraße abgefahren obwohl ich weiter gerade aus bin auf der Bundesstraße.

    Und kurz danach ist er dann von der Bundesstraße (ausgebaut wie eine Autobahn) auf einen Parallel führenden Feldweg gesprungen und wollte mich sonst wo durchführen.


    Keine Ahnung wo das wieder her kommen soll. Man kann ja am Navi oder der Ortung nix einstellen.

    Ich bin am Wochende mal eine längere Strecke gefahren nach Düsseldorf.

    Navi war natürlich aktiv.


    Das Navi hat bei gut 50-70% aller Ausfahrten eine Neuberechnung gemacht, weil es der Meinung war ich hätte die Autobahn/Straße verlassen.

    Um dann eben 2-300m weiter wieder auf die normale Strecke zu springen, weil es dann eben gemerkt hat, dass ich noch auf der Bahn bin.


    Als würde das Navi eine Position berechnen die 3-5m neben der eigentlichen Position ist.


    Habs heute Morgen noch einmal auf dem Arbeitsweg probiert.

    Da hat das Navi einmal gedacht ich fahre gerade aus, obwohl ich die Ausfahrt genommen habe und einmal hab ich eine Ausfahrt genommen (laut Navi) obwohl ich gerade aus weiter gefahren bin.

    Wie sieht denn das Menü bei dir in der App aus?

    Bei mir schauen die so aus.


    Dass die Steuergeräte runterfahren ist okay - aber die hatten sich damals SO tief schlafen gelegt, dass sie nicht mehr remote geweckt werden konnten. Glaube da gabs dann ein TCU Update was das gelöst hatte

    Sowas hab ich nicht.


    Es ist echt unbegreiflich wie man als Großkonzern 2-3-5-50 verschiedene Versionen von allem in ein und dem selben Produkt haben kann.

    Da arbeitet man sich doch Tod. Die Softwareentwickler, der Support, die Server, Autohäuser usw. Alles muss ja sonst wie oft angepasst, gebaut, geschult werden.

    Das kostet ein Vermögen. Nur weil man kein einheitliches System hat.

    Und dann wird sich beschwert, dass es der Firma nicht gut geht.