Beiträge von uh_newyork

    Hallo Elvis,


    auch schon 2015 wurden die Wartungen elektronisch geführt, trotz noch vorhandenem Serviceheft, in das jedoch nichts eingetragen wurde.


    In jeder Renault-Werkstatt kann man mit Eingabe der VIN in die Wartungshistorie einsehen.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    bereits in den Achtzigerjahren wurde in der Automobilfachpresse von der Einführung von 48-Volt-Bordnetze geschrieben. Das 12-Volt-System hat damals schon nicht mehr den Anforderungen entsprochen.


    Nachdem die Umstellung viel zu viel Geld gekostet hätte, hat man dann später (ungefähr im Jahr 2002) stattdessen schon Batteriemanagementsysteme eingeführt. Einer der ersten Fahrzeuge damit war der Mercedes W211. Da hatte es ein fatales Problem gegeben, dass bei schwacher Batterie das Heizgebläse weggeschaltet wurde. Die Defrostung der Windschutzscheibe war nicht möglich - ein Sicherheitsrisiko.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Rupi,


    meine Meinung ist, alle Parameter der Vorderachse müssen neu eingestellt werden.


    Spur, Sturz, Vorlauf bzw. Nachlauf (Jenachdem) können innerhalb der Toleranzen liegen und deshalb zueinander einen ungünstigen Winkel aufweisen, was einseitigen Reifenverschleiß fördert. Die Beschaffenheit der Reifen spielt auch eine Rolle.


    Prädestiniert für dieses Problem ist der Renaukt Scenic 5 (RFA), wo verstärkt einseitig abgefahrene Reifen auftreten. Der hat serienmäßig 20-Zöller und schmale Reifen und ist daher besonders empfindlich bei Abweichungen, die sich innerhalb der Toleranzen bewegen.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo foxb,


    zu Lagunas Zeiten waren die Anforderungen des 12-Volt-Netzes noch ganz anders. Viele heute übliche Verbraucher hatte es nicht gegeben. Die Batterie wurde kontinuierlich aufgeladen. Es gab kein Batteriemanagement.


    Die Weiterentwicklung der Abgasnormen und die Zunahme von Komfortelektronik brachte neue Anforderungen an das 12-Volt-Bordnetz.

    Batteriemanagementsysteme laden die Batterie nur im Schiebebetrieb, was CO2-Ausstoß im genormten Prüfzyklus reduziert und aufgeladen wird nur bis 80% ihrer Kapazität und das bis zu 13,9 Volt Ladeleistung. Darum werden EFB und AGM Batterien eingesetzt, die eine solche Beanspruchung zumindest eine begrenzte Zeit aushalten.


    In BEV werden VRLA-Batterien eingebaut, deren Kapazität ist bei Renault mit 60 Ah nicht üppig ausgelegt. Zwar wird in BEV kontinuierlich geladen, aber der Ladezustand ist in der Praxis durch die nicht unerhebliche Stromentnahme eher niedrig. Regelmäßige I zerspan ung reduziert die Lebensdauer. In BEV ist für den Komfort ein ständiges Stand By nötig. Wie soll sonst die Fernklimatisierung und FOTA funktionieren?


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    sehr viel liegt am Händler, ob der Kunde bei Problemen unkompliziert einen kostenfreien Ersatzwagen erhält.


    Meiner Tochter ist mit meinem neun Jahre alten Clio ein Missgeschick passiert. Sie ist vom ÖAMTC in die Stammwerkstatt geschleppt worden. Meine Tochter ist mit dem Schlepper mitgefahren, was nicht nötig gewesen wäre.


    So wurde ihr in der Werkstatt (33 Kilometer von der Stadt Salzburg entfernt) ein Ersatzfahrzeug ausgefolgt, den sie kostenfrei nutzen konnte. Nur vollgetankt zurückgestellt werden musste er.

    Die Reparatur hatte wegen dem „langsamen“ Sachverständigen vierzehn Tage gedauert.


    Bei dem alten Fahrzeug gibt es keine Assistance mehr…


    Als mein Espace RFC wegen dem Thema „abfliegende Motorhaube“ von Renaukt gesperrt wurde, hätte ich von Renault Austria einen RFC auf deren Kosten vor die Haustüre gestellt bekommen. Aber letztendlich wurde er mit der Einschränkung freigegeben, nicht schneller als 140 km/h zu fahren. Nachdem die Reise nach Italien ging, war das egal.


    Leider ist Herr R. S. in Pension. Sein Nachfolger entscheidet leider nicht mehr so kundenfreundlich.


    Liebe Grüße

    Udo