Beiträge von leisure17

    Das Schalten in N war möglich. Ich hatte es ein paar mal vergeblich probiert, dann klappte das beim Antippen des Hebels in Richtung R doch. Sonst hätte ich das Auto auch nicht so hinstellen können, dass es der Abschleppwagen hätte verladen können.

    Erst hab ich auch befürchtet, dass Kosten auf mich zukommen. Die Werkstatt hatte aber schon ein paar weitere Tauschaktionen abgewickelt und meinte, dass alles im Rahmen der Akku-Garantie sei. So war's dann auch - das Auto wurde in ein Akku-Reparaturzentrum in Linz verfrachtet, nach 4 Tagen konnte ich es bei meinem Händler wieder abholen.

    Auch ein Ersatzwagen wurde mir gestellt.

    Hoffe, südlich des Brenner läuft es genauso!

    So war das auch bei unserer Megane im Herbst. 12V-Batterie abklemmen nutzte nichts! Hab dann die Assistance angerufen, das Auto musste in die Werkstatt geschleppt werden. Die anfängliche Vermutung eines Software-Problem (so dachten der Werkstattmeister und ich) war falsch; am Ende hat Renault Österreich den Tausch der Antriebsbatterie in die Wege geleitet. Meiner ist allerdings aus Sommer 2022, und die erste Serie hatte ja teilweise fehlerhafte Akkus, wie hier mehrere Mitforisten schon erfahren haben. Meist traten die Probleme rascher auf; bei unserem eben später.


    So wirst Du übers Wochenende Deine Megane leider nicht wieder nutzen können. Hoffe, Du bekommst Anfang der Woche zügig Hilfe.


    Edit: Die Werkstatt konnte den Fehler erst mal wieder zurücksetzen, sodass ein paar Tage Fahrt bis zum Akkutausch möglich waren; ich wurde aber gebeten, bitte in der Zeit möglichst wenig zu fahren und nicht DC zu laden. Tatsächlich zeigte das Auto wenig später wieder "DC Laden unmöglich".

    Wenn die Werkstätten genau nach dem Diagnoseablauf vorgehen, der von Renault vorgegeben ist, sind die Chancen nicht schlecht, dass das Problem erkannt und behoben wird.

    Leider ist das ziemlich aufwendig, und Mechatroniker könnten versuchen, Schritte auszulassen, die nicht zielführend erscheinen. Dann kann es beispielsweise passieren, dass inkompatible Softwarestände nicht erkannt werden.

    Ich durfte dabei dabei mal die ganze Zeit über die Schulter des Mitarbeiters schauen und staunte, wie viele einzelne Diagnoseprogramme aufgerufen werden müssten. Mehrmals wurde ein veralteter Softwarestand angezeigt. Wenn das aktualisiert war, musste der Diagnoseschritt nochmals durchlaufen werden, solange, bis alle Systeme auf kompatiblem Stand waren. Und immer wieder nachlesen in den Anweisungen vom Hersteller - am Ende dauerte die Diagnose über eine Stunde.

    Sehe ich nicht so.
    Das ist halt eines der wenigen Dinge, die beim Technik-Teil zum Führerschein gelehrt werden müssen.

    Dafür kann man viele andere Sachen über Bord werfen, wie z. B. Ölstandskontrolle, Birnchen wechseln, kein Benzin beim Diesel tanken, etc.

    Ein bischen Technik kann man dem Autofahrer schon noch zumuten, sonst soll man's lassen.

    Wäre schön, wenn's so käme. Aber (auch) in der Hinsicht hab ich den Glauben an die Klugheit der Zweibeiner, die sich Homo Sapiens nennen, schon länger verloren ;(

    Das hat VW cool gelöst. Man kann dort manuell vorkonditionieren und es wird im BC angezeigt, welche Ladeleistung momentan möglich wäre.

    Diese Lösung ist schon gut; allerdings vermute ich, dass die wenigsten Fahrer dies nutzen. Vielleicht kennen sie das Feature nicht mal. Denn gerade bei Fahrzeugen auf der MEB-Plattform beobachte ich sehr oft so niedrige Ladeleistungen, wie ich die von der Megane nicht kenne.

    wieso Zwischenziel? Gib doch die Ladesäule einfach als Ziel ein dann wird genauso vorkonditioniert.

    Schon mehrfach hatte ich nur die gewünschte Ladestation als Ziel (nicht als Zwischenziel) eingegeben und die volle Ladeleistung beobachtet. Allerdings reichte eine Landstraßenfahrt von ca. 30 Minuten bei frostkaltem Akku nur zu anfänglichen 70kW.

    Es hängt sicherlich sehr von der auszugleichenden Temperaturdifferenz ab und von einer Akkuerwärmung durch hohe Stromentnahme, wie lange die Konditionierung dauert. Es müssen halt rund 400kg Material erwärmt werden, das braucht Zeit und/oder sehr viel Heizleistung.

    Wie würde die denn funktionieren? Bei Tunnels automatisch auf Umluft, oder wann schaltet die Automatisch?


    Und woran erkennt man, ob die geht oder nicht?

    Für die Steuerung Umluft/Außenluft können CO2-Sonden eingesetzt werden. Ist der Kohlendioxid-Gehalt der Innenraumluft zu hoch, wird Außenluft eingespeist. Ob das in der Megane so umgesetzt wird, ist mir allerdings nicht bekannt, weiß aber von BMW, dass dort in verschiedenen Modellen schon lange diese Methode angewandt wird.

    Tunnel oder nicht spielt da keine Rolle. Anders wäre es, wenn man Kohlenmonoxid oder Schwefelverbindungen in der von außen zugeführten Luft messen würde. Das ist sicher aufwendiger.

    Jedenfalls ist der Umluftbetrieb energetisch besser, aus dieser Sicht wäre die Innenluft-Überwachung und nur bedarfsweise Zuschaltung von Außenluft besser.

    Da mir mehrfach nicht geglaubt wurde, dass Renault verboten hat ein Update über die Werkstatt einzuspielen.

    Da steht "sollen". Als Verbot würde ich das nicht interpretieren, das haben auch meine Renault-Werkstätten in der Nähe nicht so gesehen. Allerdings ging es da weniger ums OpenR-Link, sondern um Steuergeräte. Das Multimedia-System wurde quasi nebenbei auf aktuellen Stand gebracht.

    Es gibt ja kein klassisches Getriebe mit mechanischen Schaltvorgängen. Ich bin nicht mal sicher, ob in der P-Stellung eine mechanische Parkbremse darin aktiviert wird oder nur die Radbremsen betätigt werden. Eine mechanische Sperre, die sich bei großer Kälte nicht gleich löst, wäre zumindest eine denkbare Ursache.

    Bei unserem Auto kommt es auch öfter vor, dass sich nicht spontan ein Gang einlegen lässt, speziell im Winter. Aus- und Wiedereinschalten hat da bis jetzt aber immer geholfen, auch bei -17°.


    Lass mal die Werkstatt die Fehlermeldungen auslesen, vielleicht war es wirklich nur ein Temperaturproblem