Beiträge von leisure17

    Wenn ich lesen kann, schrieb ich "kräftige Bremsung".

    Die könnte durchaus auch das ABS beinhalten. Dein

    Megane rekuperiert vielleicht mit maximal 50-100 kW.

    Bei einer Vollbremsung ist die Bremsleistung rund das Zehnfache.

    Schon richtig, dass die (Voll-)bremsung eine wesentlich höhere Leistung erfordert, als die Rekuperation bietet. Aber ich überschlage mal grob, es sind eher "nur" bis zu 300kW. Eine Vollbremsung aus 100km/h dauert ca. 3,5s. Die Beschleunigung von 0 auf 100km/h schafft die Megane in 7,x s. Also wäre die Bremsleistung hier etwa doppelt so hoch wie die max. Motorleistung. Genau genommen müsste man noch Roll- und Luftwiderstand abziehen, also wäre die Bremsleistung noch geringer.

    das hatte ich früher auch hin und wieder bei meinem Toyota Plug-In. Da half es oft, den Ladestecker am Auto etwas nach oben zu drücken, während die Säule prüft. Grund: Die Signalpins des Kabels sind manchmal nicht richtig blank oder sogar zu kurz für sicheren Kontakt.

    Bei der Megane mit dem mitgelieferten Kabel war das kaum noch aufgetreten.

    So schlecht hat es Renault gar nicht gemacht! Die Megane ist mein erstes Auto seit langem (inklusive einiger Verbrenner), bei dem auch die hinteren Scheiben nach mehr als 50Tkm blitzblank, wenn auch kaum messbar abgenutzt, aussehen. Bei einigen kleineren Citroen waren die hinteren Scheiben bei der Laufleistung schon so verrostet, dass auch kräftige Nutzung der Handbremse während der Fahrt nicht reichte, um das Tragbild TÜV-tauglich zu bekommen. Beim Toyota Prius war es weniger schlimm. reichte aber auch für leichte Mängel.

    Angesichts der Reparaturkosten früher freu ich mich, dass Renault wenigstens da kundenfreundlich gedacht hat.

    Die Hoffnung ist, dass es mit dem Update OpenR Link 3.2.0 nun für alle kommt. Leider haben das die ersten Modelljahre bisher nicht.

    Auch für unsere 2022er wurde dieses Update am Freitag installiert, und zwar ohne es aktiv anzustoßen. Angekündigt in der App war es ja schon Monate zuvor.

    Habe heute eine E-Mail von Mobilize bekommen. Sie scheinen den Dienst mit Wirkung zum 23.01.2025 stark einzuschränken.


    Ab dem 23. Januar, wird der Dienst in 10 Ländern verfügbar sein: Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Luxemburg, Belgien, Italien, Spanien, Schweiz und Österreich.


    Schade hatte den charge pass intense für Ionity europaweit genutzt.

    Ich finde es auch sehr merkwürdig, dass Nordeuropa rausgenommen werden soll. Reisen nach Skandinavien sind für viele Leute interessant, theoretisch auch für uns, ist aber aus AUT ein bisschen weit.

    Ähhhmm...

    Rundumkamerasteuergerät und die komischen Stoßdämpferanschlagbumper sollte man schon erwähnen, zumal der Wagen ja schon aus der Herstellergarantie ist.

    Das Steuergerät kostet übrigens ca. 1k€.

    Was die Bumper außerhalb der Garantie kosten kann ich etwa zu Ostern (beim Reifenwechseln) sagen.

    Rundumkameras wird die Ausführung des TE, ebenso wie meiner, nicht haben. Und die Stoßdämpfergeschichte scheint auch nur einen kleineren Teil der Autos getroffen zu haben, wenn man die Berichte hier verfolgt. Von was das abhängt, ist mir unklar, vielleicht von 18" oder 20" Rädern, oder wie bei den Akkus nur eine bestimmte Serie? Ich vermute, dass die Reparatur jedenfalls wegen der Kosten nicht über Kauf oder nicht entscheiden dürfte.


    Der Innenspiegel zeigt wirklich nicht viel. Kann man auf den mittleren Sitz hinten verzichten (wie bei uns) und zieht dessen Kopfstütze ganz raus, ist das Sichtfeld aber viel besser.

    Denke, das Risiko ist gering; auch mit dem kleinen Akku sind 200km im Sommer drin. Bis auf die erwähnten Spurstangen gibt es auch keine sehr häufigen Schwachpunkte. Es sollte aber eine lückenlose Wartungshistorie haben, und ein Batteriezertifikat wäre schön. Das sollte mindestens 95% SOH aufzeigen.

    Ich kann aber vermelden, dass Renault die Akkugarantie ernst nimmt; auch nach 3 Jahren und ohne Zusatzpaket für längere Gewährleistung hat unser Auto nach einer nicht mehr zu quittierenden Fehlermeldung anstandlos einen neuen Akku erhalten, keinerlei Kosten für uns.

    Das App-Thema lässt sich weitgehend mit der freien Kelec-App lösen. Da können Ladedaten und Vorklimatisierung zuverlässig abgerufen werden.

    Fahr mal bei minus 4 Grad oder so 3km zum Einkaufen, da sind schnell 3-5 Prozent Akku weniger bei Ankunft. Wenn dann der Wagen wegen Arbeit etc 8h steht auf dem Rückweg im schlimmsten Fall nochmal. Zumindest wenn normale Heizung an ist.

    Eben, es ist viel mehr die Innenraumheizung als eine Akku-Vorwärmung, welche den Verbrauch auf Kurzstrecken hochtreibt. Zum Glück bin ich Rentner und gut zu Fuß, deshalb laufe ich Strecken unter 3-5km. Kann natürlich nicht jede/jeder.

    Ich hätte viel lieber eine Möglichkeit ein Aufheizen des Akkus zu verhindern, damit ich keine 28-30 kwh pro 100 km bei den aktuellen Temperaturen von -8 Grad habe, wenn ich zur Arbeit und zurück fahre.

    Da fährst Du wohl Kurzstrecke? Bei uns ist die kürzeste regelmäßig gefahrene Strecke 24km Landstraße, da hatte ich noch nie mehr als 22kWh (bei -15° außen, 20° innen). Je kürzer die Fahrt, desto mehr schlägt halt anteilig die Innenraumheizung zu. Dass der Akku so stark beheizt wird, dass daraus ein großer Mehrverbrauch entsteht, hab ich so noch nicht beobachtet.

    Ist die Wärmepumpe nicht einfach die Klimaanlage, die mit Ventilen anders geregelt wird?


    Die Klimaanlage läuft seit Jahren bei Renault stufenlos, dann wird doch die Wärmepumpe auch stufenlos laufen.

    Im Prinzip ist ein Klimakompressor und eine WP dasselbe, aber eben nur im Prinzip. Als Klimakompressor wird die Wärme nutzlos an die Umgebung abgeführt, als Wärmepumpe auf möglichst gute Wärmeleistung optimiert und diese genutzt, aber auch die Kälte. Ein wenig komplexer ist das System schon. "Stufenlos laufen" sagt nichts über den Wirkungsgrad bei geringem Wärmebedarf. Vor allem ist ein Aggregat für sagen wir 5kW statt 2kW viel größer, schwerer und natürlich teurer.