Beiträge von leisure17

    Die genannten Zahlen sind nicht alle belastbar. Unsere Megane lädt auch bei strengem Frost bei ausreichender Vorkonditionierung und Akku unter 20% zunächst mit 130kW.

    Der manuelle Start der Vorkonditionierung bringt doch nicht wirklich etwas; eine Ladestation als Ziel im Navi, und gut ist. Einfach und zuverlässig.

    Viele Fahrer aller Marken wissen nach meinen Beobachtungen und Gesprächen beim Laden sowieso nichts vom Vorwärmen des Akkus. Da würde die manuelle Aktivierung auch nichts helfen.

    Und bei Fahrgeschwindigkeiten jenseits der 120-130 steigt bei allen Autos der Luftwiderstand praktisch nur noch wegen des Luftwiderstands, und zwar quadratisch. Der Vergleich bei 140 und 160 ist somit nicht wirklich erforderlich.

    Interessant wäre dagegen, jeweils die WLTP-Werte zu nennen. Nach denen müsste der CLA einen sehr deutlichen Vorteil gegenüber der Megane erzielen. Das spiegelt sich in der Tabelle gar nicht wieder.

    Toll, dann hab ich jetzt mit meinen Firmenwagen auch ein Problem! Seit zwei Tagen Batterieladen nicht möglich udn ich hab nur noch 2% :(

    Ist nur DC-Laden unmöglich oder generell? Und hast Du es schon probiert, trotz der Fehleranzeige? Ansonsten Renault Assistance anrufen, abschleppen lassen...

    Vielen Dank an alle für die Infos, es ist auf jeden Fall hilfreich zu wissen dass andere exakt das gleiche Problem auch hatten und dass es ein Software-Problem war. Ich habe Ende Januar einen Werkstatttermin (ein Glück dass ich im Moment nicht auf das Schnelladen angewiesen bin :)) und werde anschließend berichten wenn Bedarf besteht :)


    Gruß

    Alex

    Zumindest bei unserem Auto hatte Renault Österreich anscheinend Gründe zu vermuten, dass doch ein Defekt im Akku vorliegt und den Tausch veranlasst. Leider erhalte ich keine Info, ob und was wirklich festgestellt wurde.

    Zeitlich könnte es aber sein, dass wir einen Akku aus dem Sommer 2022 drin hatten, wo es bekanntlich eine fehlerhafte Serie gab.

    Interessanter Bericht, vor allem als Landeskollege.

    120 auch beim IG-L?

    Bin aktuell Zoe Ph2 Fahrer, der Megane ist wegen 22kW AC der heißeste Nachfolgekandidat.

    Beim IG-L halte ich mich meist an den Hunderter, da ich finde, dass es unnötig provoziert, dort die Verbrenner zu überholen. Hab allerdings auf meinen üblichen Strecken zum Bodensee nur wenige km IG-L und nach Innsbruck ist der Verkehr eh meist so dicht, dass man nicht schneller vorankommt.

    Mal wieder ein Beitrag näher am Thema, wenn auch ohne "Irritation". Sonntag und Montag waren wir unterwegs zu Besuchen. Eine Rundfahrt von 780km, meist auf Autobahnen, etwa 150km Bundesstraße und ein paar km Landstraßen. Auf der Autobahn setze ich den Begrenzer meist auf 120, die fahren wir auch wo erlaubt. Heizung stand auf 20 und gelegentlich auf 21°C, dazu zeitweilig Sitz- und Lenkradheizung. Ganzjahresreifen 18"von Michelin sind drauf.

    Die Fahrt im österreichischen und süddeutschen Winter fand auf trockenen Straßen statt, aber es war "etwas" frostig: Start bei -14°, Sonntag nachmittags immer noch -2°. Montag ging es spät nachmittags zurück, und nur kurz hatten wir 0°. Dann ging es zügig bergab mit den Temperaturen, am Ziel hier gab es -16°.

    Bei diesen Bedingungen erwarteten wir keine hohe Reichweite und eventuell nicht die volle Leistung beim DC-Laden. Tatsächlich erreichten wir einen Durchschnittsverbrauch inkl. Ladeverlusten (da gemäß Abrechnung von Mobilize) von 24,2 kWh/100km. Da wir nur je auf 80% geladen haben, waren Ladestopps etwa alle 150-180km erforderlich.

    Erstaunlich: Bis auf eine Zwischenladung nach erst einer halben Stunde Bundesstraße mit meist 70km/h Limit sahen wir stets erfreuliche Ladeströme. Die letzte Aufladung von 18 auf 81% brauchte nur 30 Minuten trotz bereits -12° und mitlaufender Heizung.


    Für diese Bedingungen finden wir den Verbrauch völlig akzeptabel, ebenso die Ladeleistung. Diese ist seit dem Akkutausch im September (auf Garantie und durch Renault Österreich veranlasst) deutlich besser, die Ladekurve fällt nicht mehr so rasch ab.


    Interessant die Beobachtungen an zwei gut besuchten Ionity-Ladeparks: Da waren etliche VW am Stecker, auch Mercedes EQB und EQE, Audi, Ford Mustang usw. An keinem einzigen Display der anderen Fahrzeuge sah ich trotz niedriger Akkustände richtig hohe Ladeleistungen, praktisch alle erreichten nicht mal 100kW, die VW und EQB eher nur 50-60!

    Ich kann mir vorstellen, dass die Funktion der Akku-Konditionierung und deren Aktivierung den wenigsten Fahrern bekannt ist. Da sind wir doch sehr froh, dass die Megane via Google-Zielwahl dies automatisch macht!

    Stand halt in allen Tests die ich damals gelesen habe, inklusive dem beim ADAC. Wobei ich mich frage ob ABRP auch die Vorkonditionierung ansprechen kann oder man die bei der Nutzung selbigens verliert.

    Für die Vorkonditionierung braucht es den Ladepunkt als Ziel im integrierten Navi. Wenn man Routen von ABRP importiert, sollte es klappen. Weiß aber nicht, ob das einfach geht, da ich mich auf Langstrecke fast immer zu Ionity-Ladeparks navigieren lasse. Diese wähle ich über die Ionity-App und sage Google das Ziel an. Über die Ladeplanung im Fahrzeug geht das meist nicht, obwohl ich nur Ionity als Netzwerk ausgewählt habe.

    Ich finde es blamabel für die "Profis" des ADAC, dass die Vorheizmöglichkeit des Akkus bei aktiver Routenführung erst nach langer Suche entdeckt wurde. Diese Funktion wurde m.W. schon bei der offiziellen Vorstellung bekannt gegeben. Da waren auch Leute vom Club dabei. In vielen Teilen fand ich den Bericht recht gut, er fasst die wesentlichen Pros und Cons der Megane gut zusammen.

    Aber der Vergleich mit einem ID3 mit großem Akku ist wieder mal alles andere als objektiv.

    Der Fahrzeugpreis kann kaum ein Grund für mangelnde Qualität, eher wahrscheinlich unterdimensionierte Teile sein. Bei Citroen, die ja auch preislich nicht in der Oberliga spielen, hatte ich von 2CV bis C5 und XM niemals ausgeschlagene Spurstangenköpfe, beim XM waren nach 200Tkm nur die Koppelstangengelenke ausgeschlagen.

    Noch unbefriedigender ist, das Renault aus den bekannten Mängeln an der Vorderachse der Zoe keine Konsequenzen gezogen hat. Da könnte man böswillig sogar Absicht unterstellen.

    Das hat sich auch bei unserer Megane gezeigt. Der Werkstattmeister berichtete, dass das Diagnosesystem zwar anzeigt, wenn es Konflikte durch unterschiedliche Software gibt. Dann muss aber jedes einzelne System ein Update durchlaufen; eine Art Gesamt-Aktualisierung ist nicht möglich.

    Und wenn dann, wie bei unserem, ein Update fehlschlägt, wird es richtig kompliziert.

    Ein Automechaniker reicht da nicht mehr, die Werkstätten müssten Software-Experten beschäftigen.

    Hat ein Betrieb niemanden, der sich da reinfuchst, schaut's schlecht aus mit qualifizierter Problemlösung.

    Mit "Gleichstromladen unmöglich" fing es bei unserem Auto auch an. Dann kam aber schnell auch die Schildkröte und schließlich der Ausfall, der von der Werkstatt als Batteriedefekt diagnostiziert wurde.

    Aber dann greift die Akku-Garantie! Es dürfen also keine Reparaturkosten auf Dich zukommen, höchstens Nebenkosten, etwa Leihwagen.

    Wenn das Auto nicht geladen werden kann und nicht mehr fahrbereit ist, könntest Du die Assistance anrufen, die organisieren Abschleppen und Reparatur.


    Was ist das für eine Gegend, in der es keinen Händler gibt, der in angemessener Zeit Reparaturen machen kann??