Beiträge von leisure17

    Statt extra einen Gummiteller o.ä. zu kaufen, nehme ich als sparsamer Ex-Schwabe ein Stück Sperrholz, 8-10mm dick. Das funktionierte in den letzten 50 Jahren bei allen Autos, an denen ich geschraubt hab. Und wenn der Wagenheber um ein paar mm nicht drunter geht: Mit dem Vorderrad auf ein Brett fahren...!

    Nicht auf der Renault- aber auf der Alpine-Seite Österreich hab ich den Link zur Preisliste ab Juli 2026 noch gefunden.

    Grundgebühr intense bleibt bei 4,99, Ionity Österreich damit 0,42/kWh. In D und F werden 0,44 verlangt, in It und CH 0,54.

    Zum Vergleich: Fürs Ionity Motion müsste ich 5,99 monatlich zahlen und für die kWh in AUT 0,49, in D 0,51.

    Soweit der Iststand. Über den Charge Pass ist Laden derzeit günstiger als über Ionity direkt. Denke, das wird nicht langfristig so bleiben.

    In Affi laden wir eigentlich immer auf dem Weg in die Toskana. Der Ladepark liegt günstig, es gibt Bars und Einkaufsmöglichkeiten direkt dabei und so ist die Ionity-Station natürlich sehr beliebt.

    Spätestens nach 10 Minuten Wartezeit gab es aber immer eine freie Säule, und Einschränkungen in der Ladeleistung hatten wir bisher nicht. Mit neuen Autos, die immer höhere Ladeleistungen haben, kann die Trafostation aber schon mal an die Grenze kommen, sodass die Leistung reduziert wird.

    Wenn man nicht mit den letzten Prozent ankommt, wäre Richtung Norden Trento eine Alternative. Da gibt es aber nur eine Tankstelle mit begrenzter Öffnungszeit. Richtung Süden je nach Fahrtrichtung Peschiera del Garda oder Verona.

    Heute wollte ich mal wieder die Ionity-Ladepreise mit meinem Intense-Abo entlang einer Route durch mehrere Länder anschauen. Doch im Gegensatz zu früher zeigt die App für Stationen in Italien nur noch Mintenpreise, ebenso in Österreich. Und in Deutschland wird der kWh-Preis ohne intense angezeigt. Eine Preisliste nach Ländern im Web ist auch nicht mehr auffindbar!

    Seht Ihr auch keine korrekten, aktuellen Preise?

    Das kann doch alles nur ein Witz sein.

    Mein Captur lief noch knapp 100tkm, bis der Querlenker getauscht werden musste. Dann vor einem Jahr meine Zoe mit gut 50tkm neue Querlenker (100% Kulanz). Wenn ich jetzt lese, dass beim Megane nach ähnlicher Laufleistung auch am Fahrwerk getauscht werden muss, erhöht das nicht gerade die Lust, bei Renault zu bleiben.

    Jede Marke "pflegt" halt ihre speziellen Schwachstellen. Es müssen ja Ersatzteile verkauft werden und die Werkstätten etwas Arbeit bekommen. Alle Entwickler wissen, wie Fahrzeugkomponenten dimensioniert werden sollten, um wirklich lange zu halten. Trotzdem baut man Schwachstellen ein. Bei Renault die Vorderachse, bei meinen letzten Citroen die Bremsen (auf 100Tkm 2xScheiben und Beläge vorn und hinten, wobei hinten auch gleich die an sich intakten Radlager Teil des Austausches sind); bei anderen Marken Steuerzahnriemen usw usf.

    Letztlich zählen für mich die Gesamtkosten über die Haltedauer und da liegt die Megane bisher gar nicht schlecht.

    Vielen Dank, Udo!

    allerdings hab ich mein Auto vor unserem Umzug in Deutschland gekauft, und der dortige Händler hatte nicht mal im Ansatz eine solche kundenfreundliche Einstellung, somit ist das Auto seit zwei Jahren aus der Garantie. Die jetzige Werkstatt in Tirol ist aber sehr engagiert und wird will möglichst Kulanz beantragen.

    Schöne Grüße,

    Wolfgang

    Bei unserer Megane hat die Werkstatt heute auch ausgeschlagene Spurstangenköpfe festgestellt, bei km 63000. Letzten Herbst gab's das "Pickerl" bei ca. 50Tkm noch ohne Probleme.

    Die Teile sind bestellt und sollen Ende der Woche da sein, bis dahin soll ich einen Kostenvoranschlag erhalten. Auf Kulanz hoffe ich nach 4 Jahren nicht, ansprechen werde ich es dennoch.

    Geräusche (Poltern) hab ich zuvor nicht bemerkt, aber ein etwas unpräziseres Lenkverhalten. Das hatte ich schon auf die Spurstangenköpfe geschoben, aber oh Wunder, mit den ziemlich neuwertigen Winterreifen, die heute drauf kamen, lenkt sich das Auto wieder so exakt wie gewohnt.

    Es wundert mich, dass Du im Winter mit weniger Reifendruck fährst, Fahreigenschaften hin oder her - im Graben sind die unerheblich. ;)

    Die Empfehlung ist meines Wissens genau umgekehrt! Der Reifen braucht mehr Druck, damit das Profil aufmacht und nicht der Schnee das Profil zuschmiert, was den Grip erheblich verschlechtert.


    „Auf Schnee fahren? Einfach den Luftdruck verringern!

    Falsch! Was früher und bei älteren, grobstolligen Winterreifen noch funktionierte, ist bei modernen Winterreifen nicht mehr notwendig. Die besten Fahreigenschaften entfaltet der Winterreifen, wenn der für das Fahrzeug vorgeschriebene Luftdruck eingestellt wird. (…)“


    Quelle: https://www.fahrtraining.de/blog/auto-wintermythen/

    Offensichtlich hab ich mein Wissen aus dem Studium in den 1970er Jahren nicht aktualisiert! Werde es mal mit dem empfohlenen Druck probieren. Aber auch ich bin mit geringerem Druck immer auf der Fahrbahn geblieben, sogar mit Ganzjahresreifen auf frisch verschneiter Arlberg-Passstraße, wo viele andere große Probleme hatten.

    Auf welcher Grundlage die ADAC-Empfehlung beruht, bleibt unklar. Der Link im Artikel führt nicht weiter. Reifenhersteller empfehlen, im Winter 0,2bar mehr einzufüllen - jedoch bei "Garagentemperatur" gemessen, um den Druckabfall bei Kälte auszugleichen. Im Offroad-Bereich wird generell zu niedrigerem Druck geraten, das lässt sich übertragen auf nicht festgefahrene oder unebene Schneedecke, wie sie bei uns nicht selten vorkommt. Dass mit geringerem Druck nicht schnell gefahren werden soll, versteht sich von selbst.

    Ich halte mich beim Reifendruck an die Werksempfehlungen, allerdings bei Temperaturen von ca. 10-12°C. So hab ich im Sommer etwa 0,2bar drüber zugunsten des geringeren Rollwiderstands, im Winter entsprechend darunter, was bei den an unserem Wohnort relevanten winterlichen Straßenverhältnissen bessere Fahreigenschaften bringt. Der Reifen walkt dann mehr und passt sich leichter an die Schneeoberfläche an.


    Druckänderungen um wenige Zehntel bar mach ich mit der Fahrrad-Standpumpe zuhause, deren Anzeige ich aus Erfahrung vertraue.

    Auf die versenkbaren Türgriffe würde ich gern verzichten. Und die Abrollgeräusche finde ich nicht besonders gut gedämpft. Sonst hab ich ja 4 Jahren und über 60Tkm nicht wirklich etwas zu bemängeln. Daher wollen wir die Megane noch lange behalten.