Wenn die Werkstätten genau nach dem Diagnoseablauf vorgehen, der von Renault vorgegeben ist, sind die Chancen nicht schlecht, dass das Problem erkannt und behoben wird.
Leider ist das ziemlich aufwendig, und Mechatroniker könnten versuchen, Schritte auszulassen, die nicht zielführend erscheinen. Dann kann es beispielsweise passieren, dass inkompatible Softwarestände nicht erkannt werden.
Ich durfte dabei dabei mal die ganze Zeit über die Schulter des Mitarbeiters schauen und staunte, wie viele einzelne Diagnoseprogramme aufgerufen werden müssten. Mehrmals wurde ein veralteter Softwarestand angezeigt. Wenn das aktualisiert war, musste der Diagnoseschritt nochmals durchlaufen werden, solange, bis alle Systeme auf kompatiblem Stand waren. Und immer wieder nachlesen in den Anweisungen vom Hersteller - am Ende dauerte die Diagnose über eine Stunde.