+1. Da bislang keine ungewöhnliche Häufung erkennbar ist, muss von einem
statistischenAusreisser ausgegangen werden.
Die von Renault eingesetzte Technik gilt als sehr effizient und ist seit Jahrzehnten
millionenfach in der Industrie und im Rüstungssektor installiert.
Ich hoffe das auch stark.
Allerdings muss man schon sagen, dass in der Industrie und beim Militär bei Wartungen (die durchaus nicht mit einem läppischen Autoservice vergleichbar sind) auch mal die Kohlen vorsorglich gewechselt werden und bei der Gelegenheit wohl auch mal die Druckluftpistole zum Einsatz kommt.
Generell glaube ich, dass - unabhängig vom Hersteller - bei den BEVs schon gewisse Wartungsarbeiten vernachlässigt werden. Ich persönlich würde beispielsweise die Rückkehr des gemeinen Schmiernippels begrüßen, wo man dann z.b. alle 2 Jahre beim Service die relevanten Lager abschmiert (anstatt aus Verzweiflung anlasslos irgendwelche überteuerten Filter, Bleiakkus etc. zu wechseln). Die Autohersteller sind es noch gewohnt, dass alles im Ölbad läuft.
Was Renault im beschriebenen Fall trifft finde ich es befremdlich, dass die ihren eigenen Motor nicht reparieren können, sondern um ein Vielfaches Tauschteile einbauen. Stundensatz kann eher nicht das Argument sein, weil wahrscheinlich auch die EVC gute Löhne zahlen muss (in Berlin sowieso). Gewährleisten muss die EVC auch.
Ist aber nur meine Ansicht, muss man nicht teilen....