Facelift Renault Megan e tech Electric Sommer 2026

  • Leider doch, ich weiß du versuchst es mit Krampf aber der größte Vorteil des Megane bleibt sein Google Navi und seine einzigartige Optik.


    Headup Display, Matrix LED, großen Akku für lange Strecken, sportliche Versionen mit Allrad, all das sucht man vergebens im Megane, Platz für 4 Erwachsene Personen auch hinten, da ist der ID3 mit seiner Form, Vielfalt und Größe einfach im Vorteil...

    Ebenso beim Werterhalt....



    Du vergleichst auch nur deine Listenpreise, die sagen aber halt gar nix über den Preis aus, den ich nachher bezahlen muss. Im Leasing gibt's bei VW meist bessere Angebote, du vergisst die ID Prämie die es aktuell je nach Modell gibt, zwischen 3.000 und 6.000€ du vergisst den Zins bei einer Finanzierung, ist halt ein unterschied ob ich 0,99% oder 4,99% habe. Dann zahle ich das gesparte Geld beim Autokauf an die Bank 🤷


    Am ende werden es ausländische Marken auf dem deutschen Markt immer schwerer haben, auch wenn sie besser sind. Liegt halt einfach daran, dass der Autoteil an Firmenwagen viel höher ist als im Privatbereich und Firmen bekommen nochmal ganz andere Konditionen, bzw wollen deutsche Modelle im Fuhrpark...



    Der Megane ist ein gutes Auto, der LFP Akku hat ihn nun abet auch langsamer in der Beschleunigung gemacht und wegen des höheren Gewicht und mehr Fahrzeughöhe wird der Verbrauch auch steigen.

    Ich finde der Megane Verbraucht jetzt schon relativ viel im Winter, der LFP Akku wird das ganze dann nochmals verschlechtern 🙈

  • Nun streitet euch mal nicht. Als verkopfter Mensch habe ich über 1,5 Jahr verschiedenste E- Autos, die für mich und meine Family in Frage kommen, miteinander verglichen. Von Mustang mach-e, Polestar über die ID Modelle, Skoda, Kia, Hyundai, Mazda, Changan, Leapmotor und noch andere. Gelandet bin ich beim Megane Facelift. Eine zu 95% Kopfentscheidung. Und das mit etlichen Vorbehalten gegenüber französischen Fahrzeugen.

  • Mein jetziges Auto hat übrigens ein HUD, Allrad und Matrix LED. Klar wären diese Sachen wieder nett gewesen und fielen beim Megane negativ ins Gewicht. Aber nach knapp 10 Jahren mit HUD und Co kann ich für mich sagen: Das braucht es nicht unbedingt.

    Ein Knopf zum Abschalten der Bimmelsysteme ist im Alltag für mich bspw. viel relevanter.

  • Ich habe heute Morgen noch einmal einen Blick in die Rohdaten (JSON-Export via Developer-Tools) meiner Bestellung geworfen – und siehe da: Bei mir gab es im Hintergrund eine kleine Veränderung bei den Ausstattungs-Codes!


    Bisher war unter den Optionen neben Akku, 22-kW-Lader, 8 Jahren Connected Services und V2L noch der Code **`TCHZ0` (eCall-Notrufsystem)** als separate Werksoption gelistet. Dieser Code ist bei mir seit der System-Aktualisierung vom 03.11. (`auditInfo.version: 3`) komplett aus der Optionsliste verschwunden.


    Da eCall in der EU ohnehin gesetzliche Pflicht und damit reine Serienausstattung ist, dürfte Renault hier wohl einfach die Optionslogik im Backend für das Modelljahr 2026 glattgezogen haben. Hoffe ich...


    Spannend ist es aber allemal, weil man daran sieht, dass das System im Hintergrund aktiv an den Datensätzen arbeitet, auch wenn nach außen hin noch alles ruhig wirkt.


    EVJulez  ZOE ZE50: Sieht das bei euren „Drillingen“ in den JSON-Daten inzwischen eigentlich genauso aus?

    Megane E-Tech Esprit Alpine 220 Comfort Range (MY26)

    ⚡ 160 kW (218 PS) • 67 kWh LFP • 22 kW AC / 165 kW DC • One-Pedal • Black-Pearl

    🛠️ Zubehör & Optionen: AC 22 kW Lader • V2L-Adapter • Doppelter Ladeboden • Alarmanlage • 8J Connected Services • Full Service (5J/40tkm)

    🏁 Highlights: 20" Speedway • Harman Kardon® • Wärmepumpe • 360°-Kamera • Massagesitz

    ⏳ Bestellt: 28.09.2026 — unverbindlicher LT: 03/2027

  • Mein jetziges Auto hat übrigens ein HUD, Allrad und Matrix LED. Klar wären diese Sachen wieder nett gewesen und fielen beim Megane negativ ins Gewicht. Aber nach knapp 10 Jahren mit HUD und Co kann ich für mich sagen: Das braucht es nicht unbedingt.

    Ein Knopf zum Abschalten der Bimmelsysteme ist im Alltag für mich bspw. viel relevanter.


    Das haste doch überall mittlerweile, eine Lösung um die Tempolimit Warnung auszustellen. Wie das nun ausgeführt wird ist doch egal, Hauptsache man muss es nicht im Menü suchen 🙈

  • Wir sind nun im Bestellprozess für unseren neuen Megane E-Tech Esprit Alpine angelangt. Wir bestellen ihn in DeZir rot und mit 8 Jahren Connected Services. Über carwow vermittelt, landen wir bei 37.084€. 3.500€ E-Auto-Förderung kommen später runter. Die Lieferzeit wurde uns mit 3-4 Monaten genannt. Ausschlaggebend war am Ende das Gesamtpaket inkl. Made in Europe (ich lebe von Made in Germany, aber Germany hat leider nicht das passende Fahrzeug), LFP-Batterie und Möglichkeit zur Nachrüstung einer Anhängerkupplung.

  • Ja die Anhängerkupplung und die potentielle Möglichkeit eines Dachträger sind schon Vorteile gegenüber Fahrzeugen des VW Konzern, die ja glaub ich keine Dachlast haben und höchstens eine Radträgerkupplung.


    Ich kann von oben nur zustimmen: Der VW Konzern hat mehr Platz im Inneren bei großen Leuten. Allerdings funktioniert es beim Megane wunderbar, die kleinen Leute nach vorne zu setzen, dann haben die großen Leute hinten richtig Platz 🤣 nur dumm wenn der Fahrer wie ich 195 groß mit langen Beinen ist 😅 dann gehen halt nur drei Leute rein.


    Für mich mit 195cm Größe ist der Megane so wie der Seat Ibiza vorher - größer sollte ich nicht sein. Ist wirklich das Limit. Jedenfalls bin ich um den digitalen Innenspiegel froh, weil ich genau gegen die Fensterkante der Heckscheibe schaue. Schade dass es den nicht mal mehr optional gibt :(


    Aber die Usability mit Anhängerkupplung und Dachträger, die Software mit Android und Google Maps sowie der damals bessere Innenraum haben mich überzeugt. Immerhin beim Innenraum hat VW jetzt ja wohl reagiert ^^


    Für mich war damals auch das Argument mit Made in Europe ausschlag gebend. Wollte keinen Chinesen. Bei den Chinesen ist mir nicht klar, welche Firmen da die nächsten 7-10 Jahre überleben und welche nicht.

    Renault Megane e tech Techno EV60 220hp

    Abnehmbare AHK

    AAOS 12, Open R Link 3.5.0

    geliefert Dez 2024

    One Pedal Driving (OPD) via Werkstattupdate

  • Ich glaube, wir können uns darauf einigen, dass ID.3 und IONIQ 5 gute Autos mit klaren Stärken sind – der eine beim Platzangebot im Fond, der andere bei der 800-Volt-Schnellladetechnik. Das bestreitet niemand. Eine allgemeine „Überlegenheit in allen Belangen“ lässt sich daraus meiner Meinung nach aber nicht ableiten.


    Zu deinen Punkten im Einzelnen:


    1. Platzangebot und Ausstattung

    Beim Raumangebot hat der ID.3 absolut die Nase vorn. Wer regelmäßig Erwachsene hinten mitnimmt, fährt dort geräumiger. Aber nicht jeder braucht das. Wer das Auto überwiegend allein, zu zweit oder als Zweitwagen nutzt, zieht daraus kaum einen Vorteil.

    Bei Ausstattungsmerkmalen wie HUD oder Matrix-LED hat der ID.3 je nach Konfiguration ebenfalls Vorteile. Allrad gibt es beim IONIQ 5 je nach Version, beim ID.3 dagegen ebenfalls nicht ;-).

    Dafür bietet der Mégane Esprit Alpine bereits eine umfangreiche Ausstattung, unter anderem mit Wärmepumpe, elektrisch verstellbaren Sitzen mit Memory- und Massagefunktion, Harman-Kardon-Soundsystem, 20-Zoll-Rädern und Google-Integration. Das sind durchaus Ausstattungsdetails, für die man bei anderen Herstellern teilweise ordentlich Aufpreis bezahlen muss. Man muss eben das Gesamtpaket betrachten.


    2. Die Preismethode: Prämien, Zinsen und Rabatte

    Nachlässe, Herstellerprämien und günstige Finanzierungen gibt es auf beiden Seiten. Man kann nicht einfach eine temporäre Aktionsprämie eines Basis-ID.3 mit dem Listenpreis eines gut ausgestatteten Mégane vergleichen.

    Dabei muss man berücksichtigen, aus welcher Perspektive man vergleicht: Ich betrachte die Fahrzeuge als Privatperson und nicht aus Sicht eines Unternehmens oder Großkunden, der möglicherweise ganz andere Flottenrabatte oder Sonderkonditionen erhält. Entscheidend ist für mich, was ein Privatkäufer für ein vergleichbar ausgestattetes Fahrzeug tatsächlich bezahlt und welchen Gegenwert er dafür bekommt.

    Dazu gehören neben dem Kaufpreis auch Ausstattung, laufende Kosten, Reichweite, Ladeverhalten und vor allem das persönliche Nutzungsprofil. Was für einen Vielfahrer auf der Langstrecke wichtig ist, kann für jemanden, der überwiegend im Alltag und auf kürzeren Strecken unterwegs ist, eine ganz andere Bedeutung haben.

    Ich habe mir verschiedene Konfigurationen angesehen und dabei war der Mégane durchaus konkurrenzfähig. Dass individuelle Händlerangebote anders ausfallen können, bestreite ich nicht.


    3. Faktencheck zum LFP-Akku und Gewicht

    Das Argument, der neue LFP-Akku mache den Mégane deutlich schwerer und treibe dadurch zwangsläufig den Verbrauch nach oben, lässt sich anhand der veröffentlichten Herstellerdaten nicht bestätigen.

    • Das Gewicht: Renault gibt für das neue Facelift ein Leergewicht von 1.772 kg an. Im damaligen technischen Datenblatt des EV60 mit 220 PS wurden 1.783 kg genannt. Da die Ausstattungen und Modelljahre nicht vollständig identisch sind, ist das kein perfekter 1:1-Vergleich. Einen signifikanten Gewichtssprung nach oben kann man daraus aber nicht ableiten.
    • Die Batterietechnik: Renault setzt beim neuen Akku auf eine Cell-to-Pack-Bauweise. Dabei werden die Zellen platzsparender direkt in den Batteriepack integriert, wodurch sich die geringere Energiedichte der LFP-Zellchemie auf Pack-Ebene teilweise kompensieren lässt. Das ist durchaus ein interessanter technischer Fortschritt.
    • Winter und Laden: LFP hatte insbesondere bei niedrigen Temperaturen gewisse Nachteile. Das Facelift bringt allerdings eine Wärmepumpe, Batterievorkonditionierung und eine auf 165 kW gesteigerte DC-Ladeleistung mit. Wie gut sich das im Winter tatsächlich auswirkt, müssen unabhängige Tests zeigen.

    Übrigens setzt auch VW beim ID.3 Neo in den Varianten mit 50 und 58 kWh auf LFP-Zellen. Erst die große 79-kWh-Version nutzt NMC. LFP ist also keineswegs ein Renault-Sonderweg, sondern inzwischen auch bei etablierten europäischen Herstellern angekommen.


    Mein Fazit:

    Wer maximalen Platz im Fond oder besonders schnelles 800-Volt-Laden auf der Langstrecke sucht, bekommt mit dem IONIQ 5 ein passendes Fahrzeug.

    Wer mehr Platz im Innenraum und eine größere Auswahl an Batteriegrößen möchte, sollte sich den ID.3 genauer ansehen.

    Wer dagegen ein kompaktes, wendiges Elektroauto mit eigenständigem Design, sehr gutem Infotainment und umfangreicher Ausstattung sucht, bekommt beim Mégane Facelift ein ausgesprochen stimmiges Gesamtpaket.

    Das hat für mich nichts mit „Krampf“ zu tun, sondern mit einer sachlichen Abwägung von Nutzungsprofil, technischen Daten und Gegenwert fürs Geld.

    Ein Auto muss schließlich nicht in jeder einzelnen Disziplin besser sein, um für den eigenen Bedarf die bessere Wahl zu sein.

  • Auto Evaluation mittels Entscheidungsanalyse d.h. "Muss-Kriterien" und "Wunsch- Kriterien" festlegen.

    1. Auswahl nach/auf " Muss- Kriterien" prüfen. Ergebnis..einige ausgewählte Fz fallen bereits raus.

    2. Übrig gebliebene Fz nach " Wunsch-Kriterien" bewerten. (Bewrtung --> Erfüllungsgrad z.B. 1-6)

    3. Entscheid fällen und nochmals überdenken...was könnte schiefgehen!

    So einfach ....... ;)

    Renault Megane E- Tech EV 60 Iconic, sw/si, Wärmepumpe, Harman Kardon, Anh.kup.,

    Winterfelgen: RC27 mit Alpin6 195/60 R18

    Fz-Übernahme: 24.11.22 :)

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