Beiträge von jonebe23

    Das ist ein absolut richtiger Gedanke. Solange die 8-jährige Batterie-Garantie (oder bis 160.000 km) bei deinem Renault läuft, sind tiefgreifende Eingriffe in das Batteriemanagement (BMS) oder die Kühlung ein hohes Risiko, da Renault im Falle eines Defekts jegliche Haftung ablehnen würde.


    Wenn du aber über die Zeit nach der Garantie nachdenkst („Post-Garantie-Tuning“), gibt es technisch tatsächlich spannende Ansätze für den Megane E-Tech:


    1. Optimierung der Ladeleistung (Thermal Management)

    Die Ladekurve des Megane E-Tech (bis zu 130 kW beim großen Akku) hängt extrem von der Zelltemperatur ab.

    Das Problem beim 2022er: Die Vorkonditionierung funktioniert nur, wenn die Google-Maps-Navigation zum Schnelllader genutzt wird.

    Tuning-Potenzial: Man könnte theoretisch die Kühlmittelpumpen oder das Thermomanagement-Ventil manuell ansteuern (über den CAN-Bus), um die Batterie bereits vor der Ankunft am Lader auf die Idealtemperatur (ca. 25–35 °C) zu bringen, ohne auf das Navi angewiesen zu sein.


    2. Anpassung der Ladekurve

    In der Software des BMS sind „Sicherheitsmargen“ hinterlegt.

    Was theoretisch möglich wäre: Die Ladeleistung wird normalerweise bei steigendem Ladestand (SoC) ab ca. 40-50 % deutlich reduziert. Ein „Tuning“ könnte diese Kurve etwas flacher halten. Aber Achtung: Das erhöht den „Lithium-Plating“-Effekt, was die Batterie schneller altern lässt.


    3. Batteriekühlung Hardware-seitig

    Der Megane nutzt eine Flüssigkeitskühlung.

    Optimierung: Man könnte die Effizienz des Wärmetauschers (Chiller) verbessern oder zusätzliche Isolierungen an den Kältemittelleitungen anbringen, damit im Sommer weniger Energie verloren geht, um die Batterie während des Schnellladens kühl zu halten. Das würde das „Drosseln“ (Thermal Throttling) hinauszögern.


    4. OBD-Tuning & CAN-Hacking

    Schon heute gibt es für Enthusiasten Tools wie "CanZE Plus", mit denen man alle Zellspannungen und Temperaturen beim Megane E-Tech auslesen kann.

    Später könnten „Piggyback“-Module (Zusatzsteuergeräte) kommen, die dem Fahrzeug falsche Temperaturwerte vorgaukeln, um höhere Ströme zuzulassen. Das ist jedoch die „Brute-Force“-Methode und sehr riskant für die Hardware.


    Verfasst von Google Gemini

    Da dein Fahrzeug aus dem Jahr 2022 stammt, wurde es ursprünglich mit der Software-Logik ausgeliefert, die nur bis zur Kriechgeschwindigkeit (ca. 7 km/h) verzögert. Das "echte" One-Pedal-Driving bis zum Stillstand wurde von Renault erst mit der Modellpflege 2024 (Einführung des Iconic-Modells mit neuer Software-Struktur) als Standard eingeführt.


    Was ist technisch notwendig?


    Um das Verhalten der 2024er Modelle auf deinen 2022er zu übertragen, reicht kein einfaches Häkchen im Menü. Es sind folgende Komponenten involviert:


    Update des Bremssteuergeräts (BCU):


    Dies ist der kritische Punkt. Die Software muss lernen, wie sie den Übergang von der elektrischen Rekuperation zur hydraulischen Bremse (Blending) bis auf 0 km/h steuert, ohne dass es ruckelt.


    Update des Motorsteuergeräts (VCM):


    Damit die Kennlinie des Fahrpedals beim Loslassen die nötige Verzögerung anfordert.


    Werkstatt-Besuch:


    Für Fahrzeuge aus 2022 ist dieses spezifische Update meist nicht als "Over-the-Air" (FOTA) verfügbar, da es tiefgreifende Sicherheitssysteme (Bremsen) betrifft. Es muss per Diagnose-Interface (Clip) beim Händler aufgespielt werden.


    Deine Checkliste für den Renault-Partner


    Da Renault Updates oft nur bei Fehlermeldungen oder im Rahmen von Wartungen kostenlos aufspielt, solltest du gezielt nach folgendem fragen:


    ACTIS-Lösung: Frage den Service-Berater, ob es für deine VIN eine ACTIS-Nummer (interne Renault-Anweisung) für das "Bremsverhalten" oder die "Optimierung der Rekuperation" gibt.


    Software-Migration:


    Es gibt Berichte, dass 2022er Modelle durch ein Update der Steuergeräte auf den Stand von 2024 gebracht werden können, wodurch die "Halte-Funktion" über die Schaltwippen aktiviert wird.



    Ein kleiner Realitätscheck unter Fahrerkollegen:


    Manche 2022er Modelle haben Hardware-Revisionen der Bremskraftverstärker, die das "sanfte" Anhalten per Software etwas schwieriger machen als bei den ganz neuen Modellen. Es kann also sein, dass dein Händler dir sagt, dass es für exakt deine Charge noch nicht freigegeben ist.


    Erstellt von Google Gemini

    Ich hatte dieses Problem ebenfalls. Ich konnte die Ladekarte für Ionity jedoch problemlos wiederverwenden, nachdem sie zunächst deaktiviert worden war und ich anschließend eine neue Kreditkarte hinterlegt hatte.

    Hallo Gemeinde,


    also in den letzten Tagen konnte ich in der Früh mein Fahrzeug über die App nicht erreichen um vorheizen zu können... Weder über die normale App boch über Kelec...

    Also so oft wie der Renault Server nicht erreichbar ist, ist das schon ein Witz, der Renault server is a richtiger Schxxxß.

    Das kann ich bestätigen. Seit gestern ist die Anmeldung in der App nicht mehr möglich. Heute Morgen wollte ich die Vorklimatisierung deaktivieren, da es keinen Frost gab und die Fenster frei waren, was jedoch misslang. Über Home Assistant funktioniert die Verbindung seit kurzem wieder; diese war heute Nacht um 01:45 Uhr abgebrochen und bis vor kurzem unterbrochen. Die Anmeldung direkt über die App schlägt jedoch weiterhin fehl. (Siehe Bild: Die Lücken in der blauen Linie markieren die Verbindungsabbrüche.)
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    Der Vergleich zum neuen CLA zeigt, dass die aktuelle Akkutechnik beim Megane E-Tech bereits auf Augenhöhe ist. Ein echter Sprung steht uns erst mit Festkörper-Akkus bevor: Da diese ohne flüssige Elektrolyte (wie Fluoridverbindungen) auskommen, entfällt die Kälteempfindlichkeit. Das würde bei -5 Grad eine deutlich stabilere Reichweite bedeuten, weshalb sich das Warten auf diese Technologie mehr lohnt als ein bloßer Markenwechsel.


    Egal wie viel 800V-Tech der neue CLA hat: Bei -5 Grad knicken Lithium-Ionen-Akkus physikalisch einfach ein. Die echte Lösung sind Festkörper-Akkus, die selbst bei extremem Frost fast 100 % ihrer Kapazität behalten und nicht ewig vorheizen müssen. Aber Hand aufs Herz: Bis die Technik wirklich erschwinglich in der Mittelklasse oder als vernünftiger Gebrauchtwagen ankommt, schreiben wir sicher das Jahr 2032.

    Das wären dann genau 10 Jahre nach dem Release des Megane E-Tech – eigentlich ein perfekter Zyklus für den nächsten großen Umstieg, weil man bis dahin die aktuelle Akku-Generation voll ausgereizt hat, bevor der erste richtige Technologiesprung kommt. Wer also maximale Winter-Reichweite ohne Kompromisse will, muss wohl leider noch dieses Jahrzehnt aussitzen.