Beiträge von jonebe23

    Dass es sich um Seilzüge handelt, erkennt man zweifelsfrei an den Endstücken der blauen Leitungen. Das sind mechanische Anschläge für Bowdenzüge. Zudem ist die Firma Faurecia Marktführer für diese elektromechanischen Lordosenverstellungen. Ein Luftsystem würde zudem bei einem Defekt (Leckage) zischende Geräusche machen oder der Kompressor würde dauerhaft laufen – ein mechanisches Blockieren mit sofortigem Abschalten (wie bei mir) ist typisch für einen hängenden Seilzug.

    Ich irre mich aber auch gerne mal. Bitte dann mich korrigieren.

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch mal ein Update zu meiner defekten Massagefunktion im Mégane E-Tech (EZ 2022, Iconic mit Leder) geben. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, der vor der gleichen Entscheidung steht.


    Die Vorgeschichte: Im Winter gab es beim Einschalten der Massage ein knackendes Geräusch, seitdem ist sie ohne Funktion. Die Werkstatt diagnostizierte vor einem halben Jahr einen Motordefekt. Da das Ersatzteil ewig nicht lieferbar war, wurde ich vertröstet.


    Der aktuelle Werkstattbesuch: Plötzlich hieß es, man müsse erst das Steuergerät unter dem Sitz tauschen. Nachdem das Auto einen ganzen Tag in der Werkstatt war, kam die Ernüchterung: Steuergerät ist es nicht, es ist doch der Motor bzw. die Mechanik (wie vor 6 Monaten vermutet).


    Die Kostenfalle: Mir liegt nun ein Kostenvoranschlag über 1.463,83 € vor.

    • Das Problem: Renault verkauft nicht den einzelnen Stellmotor (Faurecia), sondern nur die komplette „Lehnenstütze“ (Teilenummer 876G30521R) für ca. 920 € netto plus Einbau.
    • Die Werkstatt hat bisher nur über die Software diagnostiziert, aber den Sitz nicht einmal physisch geöffnet, um zu schauen, ob nur ein Seilzug verklemmt oder ein Plastikteil gebrochen ist.

    Mein nächster Schritt: Ich werde das Ganze jetzt selbst in die Hand nehmen. Ich habe die Rückseite des Sitzes bereits über die Reißverschlüsse geöffnet. Mein Plan:

    1. Den Motor und die blauen Bowdenzüge freilegen.
    2. Mit der Wärmebildkamera prüfen, ob der Motor bei Ansteuerung warm wird (Zeichen für mechanische Blockade).
    3. Schauen, ob man die Mechanik händisch befreien kann, statt für 1.500 € das komplette Innere des Sitzes zu tauschen.

    Ich halte euch auf dem Laufenden, ob eine „Heimwerker-Reparatur“ für ein paar Euro möglich ist, wo die Werkstatt nur noch Baugruppen tauschen will.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Hallo zusammen,

    ich brauche eure Expertise zu meiner Dashcam-Installation im Mégane. Ich nutze eine Viofo A139 Pro mit dem Hardwire Kit HK4 (eingestellt auf 11,8V).

    Mein Setup (siehe Bilder):

    • Dauerplus (BAT): Am Sicherungsplatz für das Wohnwagen-Symbol (30A).
    • Zündungsplus (ACC): Am Zigarettenanzünder (15A).
    • Masse: An einem festen Karosseriepunkt.

    Das Problem:

    Während der Fahrt läuft alles top. Im Parkmodus bricht die Aufnahme jedoch völlig unregelmäßig ab – mal nach 20 Minuten, mal erst nach 5 Stunden. Ein Test mit einem Tablet (ca. 4W) lief die ganze Nacht durch, aber die Kamera (ca. 7W) schaltet vorzeitig ab. Die Kamera selbst habe ich bereits getauscht, der Fehler bleibt.

    Bevor ich nun mit einem Bluetooth-Wächter den Spannungsabfall logge:

    1. Haltet ihr den gewählten Dauerplus-Platz (30A Wohnwagen) für stabil oder regelt das System hier lastabhängig ab?
    2. Gibt es im Mégane einen 'bevorzugten' Sicherungsplatz für echtes Dauerplus?
    3. Hatte jemand schon mal ein defektes HK4-Kit mit ähnlichen Symptomen?

    Danke für eure Tipps!


    Wichtiger Hinweis zum Schluss:

    Ich bitte darum, die Diskussion rein auf die technische Umsetzung und Fehlersuche beim Einbau zu beschränken. Ich möchte hier keine Debatte über die rechtliche Lage von Dashcams in Deutschland oder allgemeine Grundsatzdiskussionen führen. Mir geht es ausschließlich um die Lösung der Stromversorgung. Danke für euer Verständnis!

    Dass das 14.400er Modem hängt, liegt doch klar auf der Hand: Wahrscheinlich hat wieder jemand im Flur das Licht angemacht und die Netzspannung hat um 0,5 Volt geschwankt. Das quittiert der C64 sofort mit einem klassischen Out of Memory – oder die Datasette bekommt Schluckauf.

    Der Werksstudent soll nicht nur rumstehen, sondern während des Downloads gleichmäßig am Schwungrad des Renaults drehen, damit die Bitrate stabil bleibt.

    Das ist ein absolut richtiger Gedanke. Solange die 8-jährige Batterie-Garantie (oder bis 160.000 km) bei deinem Renault läuft, sind tiefgreifende Eingriffe in das Batteriemanagement (BMS) oder die Kühlung ein hohes Risiko, da Renault im Falle eines Defekts jegliche Haftung ablehnen würde.


    Wenn du aber über die Zeit nach der Garantie nachdenkst („Post-Garantie-Tuning“), gibt es technisch tatsächlich spannende Ansätze für den Megane E-Tech:


    1. Optimierung der Ladeleistung (Thermal Management)

    Die Ladekurve des Megane E-Tech (bis zu 130 kW beim großen Akku) hängt extrem von der Zelltemperatur ab.

    Das Problem beim 2022er: Die Vorkonditionierung funktioniert nur, wenn die Google-Maps-Navigation zum Schnelllader genutzt wird.

    Tuning-Potenzial: Man könnte theoretisch die Kühlmittelpumpen oder das Thermomanagement-Ventil manuell ansteuern (über den CAN-Bus), um die Batterie bereits vor der Ankunft am Lader auf die Idealtemperatur (ca. 25–35 °C) zu bringen, ohne auf das Navi angewiesen zu sein.


    2. Anpassung der Ladekurve

    In der Software des BMS sind „Sicherheitsmargen“ hinterlegt.

    Was theoretisch möglich wäre: Die Ladeleistung wird normalerweise bei steigendem Ladestand (SoC) ab ca. 40-50 % deutlich reduziert. Ein „Tuning“ könnte diese Kurve etwas flacher halten. Aber Achtung: Das erhöht den „Lithium-Plating“-Effekt, was die Batterie schneller altern lässt.


    3. Batteriekühlung Hardware-seitig

    Der Megane nutzt eine Flüssigkeitskühlung.

    Optimierung: Man könnte die Effizienz des Wärmetauschers (Chiller) verbessern oder zusätzliche Isolierungen an den Kältemittelleitungen anbringen, damit im Sommer weniger Energie verloren geht, um die Batterie während des Schnellladens kühl zu halten. Das würde das „Drosseln“ (Thermal Throttling) hinauszögern.


    4. OBD-Tuning & CAN-Hacking

    Schon heute gibt es für Enthusiasten Tools wie "CanZE Plus", mit denen man alle Zellspannungen und Temperaturen beim Megane E-Tech auslesen kann.

    Später könnten „Piggyback“-Module (Zusatzsteuergeräte) kommen, die dem Fahrzeug falsche Temperaturwerte vorgaukeln, um höhere Ströme zuzulassen. Das ist jedoch die „Brute-Force“-Methode und sehr riskant für die Hardware.


    Verfasst von Google Gemini