Alles anzeigenSo oft heisst so viel wie häufig oder fast täglich.
Wir sind sogar mehrmals mehr als 800 km gefahren in den zwei Jahren MeganE.
Und genau auf diesen Erfahrungen basieren meine Aussagen.
11 oder 22 kW an öffentlichen Säulen womöglich noch mit dem eigenen Kabel?
Das ist im besten Fall ein Notbehelf und der Verbreitung der Elektromobilität kaum
förderlich.
Auch die an und für sich gegebene Wirtschafltichkeit von BEVs gegenüber Verbrennern
wird damit massiv reduziert und bei den derzeitigen Benzinpreisen existiert sie faktisch
nicht mehr.
Jetzt aber mal ehrlich:
Dein Ladeverhalten oder meines oder das andere User hier ist exakt eines: persönlich und anekdotisch.
Wieso sollten nur Ladesäulen mit angeschlagenem Kabel Sinn machen? Wieso sind AC Ladesäulen "Mickey Mouse Ladesäulen"? Wieso bringt das die Elektromobilität nicht voran? Das sind doch Imho völlig haltlose und nicht belegte rein subjektive Aussagen.
Wenn ich (subjektiv gesehen, persönliche Meinung) in Düsseldorf essen gehe und am DC Lader zu Recht nach 1h wieder weg muss, wahrend ich am AC Lader nach 3h das Auto von 10 auf 100 Prozent kriege (es sich also auch lohnt bei 50 Prozent für 90 Minuten zu laden) oder ich in Bochum im Parkhaus während ich im Kino bin gemütlich auch laden kann, dann fördert das definitiv die Akzeptanz von Elektromobilität. Und die AC Säulen sind hier im Ruhrgebiet sehr gut ausgelastet. In Holland oder Dänemark gibt es nahezu überall AC Säulen. Diese sind auch günstiger und wartungsärmer und ideal, wenn das Auto länger steht. Es müsste sich klar an der Zugänglichkeit oder den Kosten was ändern (überall Kreditkarte!).
Kann ja sein, dass du nur Schnelllader brauchst, weil fast nur daheim lädst. Aber du schaust nicht über deinen Tellerrand hinaus. Was ich schade finde.
Wie gesagt, Filtermöglichkeiten in Apps sind sinnvoll. Danke für den Hinweis. Die Sichtbarkeit von Ladesäulen im öffentlichen Raum (auch für Leute die noch Verbrenner fahren und die nebenbei wahrnehmen) ist auch sehr wichtig für die Akzeptanz.