Beiträge von KaMaKi

    Für den Einzelnen im Moment sicherlich ganz nett. Für die Energiewende ein totales Desaster und komplett kontraproduktiv. Insbesondere die Negativ-Preise dürften wesentlich zum stockenden Ausbau der Erneuerbaren beitragen.

    Ich vermute, dass sich dieses Geschäftsmodell nicht lange halten wird. Wenn immer mehr Kunden solche Anbieter nutzen, dann wird es eben keine Zeiten mehr mit negativen Preisen geben, weil die Nachfrage zu genau diesen Zeiten massiv zunehmen wird und die Preise dadurch steigen.

    Ich habe mich im Gegenteil bewusst für einen teureren Anbieter entschieden, von dem ich weiß, dass die Überschüsse zum großen Teil in den Ausbau von EE-Anlagen und Netzinfrastruktur investiert werden und nicht in Aktionärstaschen verschwinden.

    Ziemlich sicher bei Folgeschäden, die durch den nicht-originalen Pollenfilter verursacht werden. Da kann ich mir aber im Moment keinen zusammenreimen. Ich glaube kaum, dass Renault Gewährleistungsansprüche an anderen Bauteilen des Fahrzeugs ablehnt, weil ein Innenraumfilter aus dem Aftermarket verbaut wurde.

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    Früher habe ich auch geleast (1er BMW und MINI Countryman). Der BMW war ein Topp-Angebot (unter 300 EUR Rate bei 3 Jahren / 90.000 km inkl. Service). Da ich in manchen Jahren auf knapp 40.000 km gekommen bin, waren danach keine reellen Angebote mehr zu bekommen, also habe ich alle folgenden Autos gekauft.

    Seit der Pandemie liege ich bei rund 25.000 km im Jahr, da sind auch wieder längere Haltedauern drin (beim MéganE sind sechs Jahre geplant, danach spielt der Wiederverkaufswert eh keine Rolle mehr).

    Frage dich doch selbst, zu welchem Preis Du ein einjähriges BEV mit repariertem Unfallschaden von einem dir unbekannten Verkäufer kaufen würdest. Derjenige, der ernsthaft die Anschaffung eines BEV erwägt, geht doch bevorzugt zum Händler seines Vertrauens.

    Nicht falsch verstehen, aber Du musst auch die Perspektive des Käufers annehmen, um dein Angebot einzuordnen.


    PS zum Titel: man könnte auch so formulieren: "Wer einen Unfallwagen nach einem Jahr ohne Verlust verkaufen will ist ein Träumer"

    Und das wird meiner Meinung nach auch so bleiben. Wird von anderen Herstellern schon seit Jahren so praktiziert. An die wichtigen Steuergeräte kommt man nur mit geleakter Originalsoftware (und ggfs. einer Umgehung des Softwareschutzes) heran.

    Schlußendlich dürften die auslesbaren Daten auch ziemlich nutzlos sein. Wozu brauche ich die Zellspannung jeder einzelnen Zelle, wenn ich nicht aktiv damit arbeiten kann? Das BMS macht immer das, was es für richtig und sinnvoll hält, ganz unanhängig von meiner Meinung. Mir bleibt nur Eines: Stecker dran oder nicht. Bis 160.000 km mache ich mir darüber also ziemlich geringe Sorgen.

    Die Traktionsbatterie der Zoe meiner Holden steht seit Anfang stoisch bei 97,4%, bei aktuell 23.500 km in 16 Monaten.

    Um Himmels Willen, wann soll der Fahrer denn sonst noch durch zusätzlichen akustischen Terror genervt werden?

    Euch ist aber schon klar, dass es sich nur um einen "Assistenten" handelt und nicht um ein selbstlenkendes System? Mir gehen schon diese dauernden "Spurwechsel"-Warnungen gewaltig auf den Keks.


    PS: ich wünsche mir einen Knopf, um alle Assistenzsysteme auszuschalten.