Beiträge von KaMaKi

    Ich konditioniere nie vor. Die möglichen paar Minuten Zeitgewinn werden aufgefressen von dem Energieverbrauch, der für die Erwärmung des Batterieblockes aufgewendet wird (sind ja immerhin 400kg). Dafür fahre ich 20 - 30 km weiter und lade dann ein wenig langsamer. Vollgeladen wird immer nur an AC, dafür braucht es keine Konditionierung.

    Das ist verdammt ärgerlich für dich, aber den Weg in die Werkstatt kannst Du wohl nicht umgehen. Bei den frühen Modellen lässt sich praktisch nix am OBD-Port auslesen, weil das Security Gateway blockiert. Man kann das wohl freischalten lassen bei autorisierten Werkstätten.

    Möglicherweise ist dein Auto aus dem dritten Quartal 2022, da wurde eine Charge fehlerhafter Traktionsbatterien verbaut. Ob dein Auto dazugehört, kann dir aber nur eine Renault-Werkstatt sagen. Wenn Du keine Reparaturkostenversicherung hast, dann solltest Du dich auf eine teure Reparatur einrichten.

    Ich würde mal vermuten, dass mit 55 kW Dauerleistung nicht mehr als 160 drin sind. Und die mit eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten ausgestatteten Autofahrer stehen dann jede Woche beim Händler, weil das Auto kaputt sein muss, wenn es nach 10 min Vollstrom langsamer wird. Deshalb gibt es dieses harte Limit.

    Ich kann beim MeganE auch keine signifikanten Unterschiede bei den Ladeverlusten beobachten, egal ob ich einphasig mit 3,7kW oder dreiphasig im Bereich von 6 bis 22kW lade. Da ist der MeganE schon eine ganze Ecke weiterentwickelt im Vergleich zur Zoe meiner Frau. Bei der können die Verluste schon mal in Richtung 20% gehen. Daher lade ich die Zoe meist einphasig mit 3,7kW oder dreiphasig mit mindestens 8,4kW (bei PV-Überschuss) oder 11kW (bei Netzbezug), um die Verluste zu minimieren. Unterwegs wird die Zoe möglichst DC geladen, da sind die Verluste im Fahrzeug am Geringsten.

    Es gibt den MeganE auch in der Kombination große Batterie und "kleiner" Motor (fahre ich selbst). Durch die Begrenzung der Maximalleistung auf 96kW sind die Reserven an Steigungen gering.

    Meldungen wegen Überhitzung hatte ich noch nie. Vielleicht fehlt Kühlflüssigkeit?

    Ich habe für unsere Zoe vor Kurzem eine Reparaturkostenversicherung abgeschlossen, da die Garantieverlängerung abgelaufen war. Kostet im Jahr bei 75% Kostenübernahme 408 EUR. Kann alternativ auch mit 50% oder 100% Kostenübernahme angeschlossen werden (Produkt "ReKoGa MAXX").

    Wartungen und Verschleißreparaturen müssen natürlich selbst bezahlt werden. Dafür sind auch BEV-spezifische Defekte abgesichert.

    Ihr solltet vielleicht einmal im stillen Kämmerlein über die Bedeutung des Begriffs "Kulanz" meditieren.

    Wenn ich mich nicht auf das Wohlwollen eines Wirtschaftskonzerns verlassen möchte, kann ich beizeiten eine Garantieverlängerung käuflich erwerben und mir damit einen einklagbaren Anspruch auf Mängelbeseitigung sichern. Aber Achtung: auch hier ist streng auf die Einhaltung der Wartungsvorschriften (inkl. Durchführung im Partnerbetrieb) zu achten.