Beiträge von KaMaKi

    Ausgeschlagene Spurstangenköpfe bei geringer Laufleistung rühren meist von einer durch den Fahrer verursachten Überlastung durch Lenkbewegungen im Stand her. Mein Fahrschulwagen (und meine ersten paar Autos) hatten noch keine Servolenkung, da gewöhnte man sich einfach an, erst bei leicht rollendem Fahrzeug zu lenken. Heutzutage dreht man auch im Stand das Lenkrad mit einem Finger. Was da für irrsinnige Kräfte auf die mechanischen Komponenten wirken, kann sich kaum jemand vorstellen.

    klingt nach ab und zu mal "notbremsen"

    Geht auch einfacher. Während der Fahrt (am Besten an einem Gefälle) das Bremspedal leicht antippen und gleichzeitig den Wählhebel leicht in Richtung N drücken. So kann der MeganE richtig segeln und benutzt sofort die Reibbremse ohne Rekuperation. Dann ein paarmal beherzt bremsen und schon sind Beläge und Scheiben frei.

    Die verschlissenen Bremsscheiben sind definitiv nicht normal. Meiner hat jetzt knapp 60 Tkm und die Bremsscheiben sind kaum abgenutzt. Möglicherweise solltest Du deinen Fahrstil hinterfragen.

    Fakt ist, dass das eingebaute Steuergerät Mist ist

    Da befindet sich Renault wohl in zweifelhaft "guter" Gesellschaft.


    Um nicht allzu sehr ins OT abzurutschen: im Jahr 2010 bestellte ich einen MINI Countryman am Tag nach der Händlerpräsentation (also niemals live gesehen, geschweige denn drin gesessen). Bekommen habe ich das Auto im Dezember. Nach drei Monaten erster unplanmäßiger Aufenthalt in der Werkstatt wegen Steuergerätetod: sage und schreibe drei (!) Steuergeräte hatten sich gleichzeitig ins Digital-Nirwana verabschiedet. Innerhalb des ersten Jahres war das Auto dreizehnmal in der Werkstatt, meist wegen "Produktverbesserungsmaßnahmen".


    Der MeganE ist eben auch eine komplette Neuentwicklung, daher sind Kinderkrankheiten praktisch nicht zu vermeiden. Wahrscheinlich hast Du ein frühes Modell...

    Renault beteiligt sich NICHT an den Kosten.

    Grund: Der Vorbesitzer hat offenbar die Wartung als freie Werkstatt selbst gemacht, und das geht gar nicht!

    Und das wundert dich? Ehrlich?


    Ich habe volles Verständnis für das Verhalten von Renault/Werkstatt.

    Die Partner-Autohäuser (egal welcher Marke) geben je nach Mitarbeiterzahl jährlich Zehn- bis Hunderttausende Euro für Weiterbildung, Spezialwerkzeuge, Hard- und Software aus, um an den immer komplexer werdenden Fahrzeugen alle Diagnosen und Reparaturen durchführen zu können. Dann kommt der deutsche Sparbrenner, kauft ein Auto und steht dann dreimal die Woche vor der Tür, weil ihm Dies oder Jenes nicht passt und er den "Fehler" kostenlos behoben haben möchte. Steht die Wartung an, dann macht der Sparbrenner die paar Dinge, mit denen das Autohaus zur Kostendeckung beiträgt, vorher selbst. Und dann erwartet der Sparbrenner auch noch großzügige Kulanz, wenn irgendwas kaputt geht. Findest Du den Fehler selbst?


    Ich habe ein neues Auto gekauft, ohne um den Preis zu feilschen. Zusätzlich habe ich für die Verlängerung der Herstellergarantie bezahlt. Ich fahre zu den Wartungen ins Autohaus meines Vertrauens. Sonstige Besuche in den bald drei Jahren? Keine!

    Ich bin mir sicher: sollte es tatsächlich an meinem Auto einen Defekt geben, dann ist der entweder durch die Garantie abgedeckt oder die Werkstatt regelt das kulant mit dem Hersteller. Immer dran denken: leben und leben lassen!


    Und noch ein Wort zum Thema Chinesen-Karren: wer so eine Kiste kauft, der arbeitet aktiv an der Zerstörung der europäischen Industrie mit und ist für den Verlust von Wohlstand in Europa mitverantwortlich.

    Warum soll es den Goodyear in 20" nicht mehr geben?

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    Die Wettbewerber werden jedenfalls nur einen Bruchteil der Standfestigkeit der Goodyear erreichen. Im Hinblick auf die Microplastik-Thematik sollten nur Reifen mit möglichst geringem Verschleiß verwendet werden.

    Ich kann auch nicht meckern. Mein MeganE hat mich inkl. AHK und 5 Jahre Garantie bis 120Mm rund 40k EUR gekostet. Dann habe ich noch 18" Alu-Sommerräder für 1,4k EUR gekauft.

    Aus Gründen der Nachhaltigkeit kommt ein Verkauf sowieso nicht infrage. Im letzten Jahr haben mich 100 gefahrere km 5,06 EUR für Energie gekostet (bei 37% PV-Anteil, entgangene Einspeisevergütung eingerechnet). Die übrigen Kosten (Versicherung, Wartung, Pflege, Reifen, etc.) liegen vergleichbar mit einem Verbrenner bei rund 5 EUR /100 km.

    Damit bin ich preisgleich mit meinem letzten Verbrenner (Seat Leon TGI). Allerdings verkürzt sich die Amortisationszeit meiner PV durch den höheren Eigenverbrauch signifikant. Also: mission accomplished!

    Und was hast Du erwartet?

    Für den Wiederverkauf hast Du zwei entscheidenede Fehler begangen: falsche Marke und falscher Antrieb. Solange von den Politikern "Technologieoffenheits"-Geschwafel kommt und Verbrenner massiv subventioniert werden (über faktisch nicht vorhandene CO2-Bepreisung und Duldung wissentlich geschönter Abgas- und Verbrauchswerte) und die Verbraucher einfach nicht ihr Hirn benutzen können, wird sich daran auch nichts ändern.

    Fazit: fahr das Auto weiter, bis es auseinanderfällt oder jammer nicht und nimm die 18k.

    Da reihen sich unsere Fahrzeuge nahtlos bei den Marktteilnehmern ein. Auch ein ID.3 kann das nicht.


    Im Übrigen wäre eine manuelle Vorkonditionierung der reinste Reklamationsgenerator. Die meisten Fahrer hätten das Ding permanent an und würden regelmäßig die schlechte Reichweite beanstanden. Die Mehrzahl der Automobilisten ist ja heutzutage nicht mal mehr in der Lage, eine einfache Abfahrtskontrolle durchzuführen (Sichtprüfung von Reifen, Beleuchtung, etc.).