Beiträge von KaMaKi

    Bei der Zoe führt eine altersschwache 12V-Batterie (die bei den üblichen Tests auch noch als "gut" durchgehen kann) gerne mal zum vorzeitigen Exitus des DC/DC-Wandlers.

    Da stellt sich die Frage nach dem Austausch eigentlich nicht. 70 EUR für den Bleianker oder 5000 EUR für den DC/DC-Wandler. Man kann die Batterie entweder selbst oder evtl. beim nächsten Bosch-Dienst wechseln lassen. Dann entfällt der Quatsch mit der obligatorischen Abtrennung der HV-Batterie.

    Warum das jetzt allerdings bei einem E-Auto schon so früh der Fall ist, kann ich mir nicht ganz erklären. Ich nutze eigentlich ausschließlich die Rekuperation, bremse aber 1-2x die Woche frei.

    Bei mir waren die Trägerplatten der Bremsklötze komplett verrostet. Der Rost ist unter die Anti-Quietsch-Auflage auf der Trägerplatte gekrochen und hat den Belag auf die Scheibe gedrückt, so dass das Rad nie frei laufen konnte. Aufgefallen ist mir der Geruch nach verbranntem Belagsmaterial. Habe dann umgehend die Klötze getauscht, um weitere Schäden zu vermeiden.

    Das wäre aber schon fast ein neues Thema wert.

    399 ist vermutlich der Netto-Betrag. 1018 EUR bedeutet ca. 162,50 Umsatzsteuer. Bleiben noch ca. 855 EUR. 399 EUR für die Scheiben und 456 EUR für Klötze und Lohn.

    Wie gesagt, in jeder freien Werkstatt können die Bremsen zu weniger als der Hälfte erneuert werden, wenn man auf Original-Teile verzichtet. Aftermarket-Scheiben gibt es schon für ca. 45 EUR / Stück.

    Dann lass es doch einfach in einer freien Werkstatt mit Aftermarket-Teilen machen. Ich habe die schrottigen Original-Klötze auch schon gewechselt, bevor die Scheiben runiert waren. Habe jetzt Febi Bilstein drauf und bin zufrieden. Hat mich 30 EUR und eine Stunde Arbeit gekostet.