Beiträge von leisure17

    MeganE2022:

    Mir fehlt offensichtlich die Erfahrung, wie sich das tägliche Leben in einer Stadt über 100.000 Einwohnern abspielt. Die Größenordnung war die größte Siedlung, in der ich bisher lebte...

    Und ich brauche NIE einen Supermarkt, hatte immer Parkplätze an den Firmen, in denen ich gearbeitet habe, und glücklicherweise immer mindestens einen zur Wohnung gehörigen Stellplatz.

    Somit kann ich da wohl nicht mitreden.

    Aber, wenn es um wohnortnahe Lademöglichkeiten geht, bin ich dafür, dass es ein Reservierungssystem geben sollte. Reserviert man und lädt in der Zeit, zahlt man den Strom wie gehabt. Reserviert man und ist nicht innerhalb einer Frist da, zahlt man Strafgebühr und die Reservierung verfällt.

    Das sollte innerhalb der großen Roaming-Netze nicht zu schwierig umzusetzen sein.

    Die Betreiber von Ladenetzen können aber auch vorausdenken. Unsere Stadtwerke haben schon vor einigen Jahren erstaunlich viele Säulen aufgestellt, die meisten wurden die ersten ein bis zwei Jahre sehr selten genutzt. Komme ich heute dort vorbei, sind eigentlich immer über die Hälfte der Anschlüsse belegt.

    Der Nachfrage hinterherzulaufen, führt hier nicht zum Ziel. Noch werden öffentliche Lademöglichkeiten ja staatlich gefördert, das sollte ein Anreiz sein, in die Zukunft zu investieren. Ich bin aber der Meinung, dass HPC an Einkaufszentren nicht das wichtigste Ziel öffentlicher Förderung sein sollten. Das können die Ketten selbst und in eigenem Interesse finanzieren, wenn ein Einkauf über bestimmte Höhe vorausgesetzt wird.


    Auch Betriebe sollten für ihre Beschäftigten auf den Firmenparkplätzen Möglichkeiten errichten, die von den Beschäftigten exklusiv, aber gegen Bezahlung, genutzt werden dürfen.


    Eher sollte eine engmaschige Versorgung in den Wohnvierteln Ziel der öffentlicher Förderung sein; da reichen preiswerte AC-Säulen. Dies würde allen zugute kommen, die nicht mit dem Auto zur Arbeit pendeln, oder die lieber im lokal verankerten Handel kaufen statt bei den marktbeherrschenden Ketten.

    Ja, Dein Einwand mit Nutzern ohne eigene Lademöglichkeit sticht. Aber wer zuhause oder bei der Arbeit keine regelmäßige Lademöglichkeit hat, wird es an vielen Orten schwer haben, weil der Ausbau der öffentlichen Lademöglichkeiten nicht mit dem Anstieg der Zahl von E-Autos mithalten kann.

    Für diesen Personenkreis, und das sind ziemlich viele, ist E-Mobilität vielleicht noch nicht die beste Lösung.

    Da hast Du recht, könnte besser sein, warum Renault keinen 80Kw Akku verbaut, wenn der Akku leichter und flacher ist. Verstehe ich auch nicht.

    Selbst wenn es den gäbe, würde ich ihn nicht bestellen. Zu schwer, zu viel Rohstoffbedarf für wenige Male im Jahr, wo mir das ein paar Minuten spart.

    Wer beruflich fast täglich Langstrecke fährt, ist mit einem Tesla Long Range sowieso besser beraten.

    Es geht beim Megane aber um ein typisches Kompaktauto, gebaut für die typischen Ansprüche der Zielgruppe, die auch in der Verbrennerzeit solche Autos fuhr.

    Daran sollten wir ihn messen. Wenn VW 77kWh anbietet, in der Ausführung aber z.B. keine Anhängerkupplung mehr, weil es schon für die paar kg Stützlast nicht mehr reicht, ist das ja auch keine herausragende Leistung.

    Die Ladekurve ist zwar nicht berauschend, zeigt aber, dass Renault hier klar zugunsten einer hohen Akku-Lebensdauer auslegt. Eine geringe Degradation dürfte für die meisten Besitzer stärker ins Gewicht fallen, als beim Ladevorgang 10 Minuten zu sparen.

    Ich hab mit "Abetterrouteplaner" mal ein paar Reisen durchgespielt, da wird mit meinen Vorgaben auch so gerechnet, dass bei Ankunft mit 10-15% meist nur bis rund 65% geladen wird. Das ergibt anscheinend die kürzeste Gesamtfahrzeit.

    Ändere ich die Parameter auf "weniger Stops", wird höher geladen, aber die Reisezeit wird länger.


    In der Praxis wird es sich bei uns so einspielen, dass wir nur länger laden, wenn ein ausgedehnter Cafe-Stop angesagt ist.

    Eine gut ausgelegte Wärmepumpe bringt natürlich deutliche Vorteile beim Stromverbrauch. Man darf es halt nicht so machen wie ein deutscher Konzern bei seiner ersten rein elektrischen Plattform...! Aber da hat Renault zweifellos mehr Erfahrung.

    Dennoch hab ich die nicht mitbestellt. Große Einsparungen ergeben sich eher bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und bei Kurzstrecke. Ist das Auto erst mal warm, braucht auch die konventionelle Heizung relativ wenig. Besonders, weil der Megane anscheinend recht gut gedämmt ist - zumindest unten.

    Bis der Mehrpreis sich rechnet, dauert es sicher ziemlich lang, wenn man wie wir kaum kurze Strecken fährt und im Winter wesentlich weniger als in der wärmeren Jahreszeit.

    Ja, so "BlingBling" brauch ich nicht, das müsste schon technisch was bringen. Der Hauptgrund für diese Version war jedoch, dass ich unbedingt die 18er Räder haben wollte UND das große Assistenzpaket. Und das bekommt man offenbar nur beim ER.