Beiträge von leisure17

    Hätten sehr gern das rot genommen, gibt es aber nicht für den Evolution ER. Und die ursprünglich angedachte Ausstattung in rot gab es plötzlich nicht mehr in Verbindung mit adaptivem Tempomaten usw.

    Farbe muss sein, je kräftiger desto besser. Das Leben ist oft grau genug!

    Die Theorie sagt: Ein kalter Akku hat höheren Innenwiderstand, daher kann weniger Strom fließen. Deshalb kann die Vorheizung zu einer anfangs höheren Ladeleistung führen und die Ladezeit verkürzen.


    Nur: Für diese Vorheizung wird natürlich auch Strom benötigt, das wirkt sich wieder negativ auf die Verbrauchsbilanz aus. Und die Vorwärmung dauert je nach Kerntemperatur des Akkus ziemlich lange. Schließlich reden wir von einigen hundert kg Material, die da zu erwärmen sind.


    Umgekehrt kann Kühlung eines heißen Akkus die Ladeleistung zwar nicht stark beeinflussen, verhindert aber vorzeitige Alterung durch Überhitzung eh schon heißer Zellen durch hohen Ladestrom.


    Und ja, es interessiert mich sehr! Deine Idee, sputniki, eine gemeinsame Testrunde zu fahren, klingt gut! :)

    Na bitte! 16,3 kWh/100km Sparverbrauch sind doch eine Ansage. Da ich mit anderen Autos fast immer die "Spar"werte erreiche oder leicht unterbiete, bin ich zuversichtlich, die gewünschte Reichweite zumindest im Sommer zu schaffen, heißt nur 3x nachladen auf der Fahrt von hier in die südliche Toskana.

    Und im Winter spekuliere ich darauf, die dann maximal anfallenden 200km-Strecken ohne Nachladen zu schaffen, trotz des zu überwindenden Arlbergs.

    Und was sagt deine bewährte Ingenieursausbildung zu dieser Ladekurve: https://www.lachaineev.fr/roadtrip_megane.php ?

    Ich bin zwar kein Ingenieur, aber wenn ich möglichst wenig Zeit an einer Ladesäule verbringen und möglichst viel Reichweite "mitnehmen" möchte, dann vielleicht nicht mit 30% SoC beginnen und dann länger als nötig laden (ich glaube, er hatte bereits mit knapp über 70% die erforderliche Reichweite). :/ ;)

    Schon der Hausverstand sagt dazu:

    Diese Ladekurve (von der ich mal annehme, dass sie wenigstens ordentlich aufgezeichnet wurde) zeigt genau, wie dieses Auto an jener Ladesäule unter diesen Voraussetzungen (Vorbelastung, Temperatur usw.) geladen hat. Genau so viel, nicht weniger, aber auch nicht mehr.


    Was macht der Ingenieur/die Ingenieurin?


    Aufgabe 1: Wiederholen Sie den Versuch mit unterschiedlichen Autos unter genau denselben Bedingungen.


    Aufgabe 2a: Wiederholen Sie den Versuch mit diesem Auto an dieser Ladesäule mit unterschiedlichsten Bedingungen

    Aufgabe 2b: dto. mit den anderen Autos aus Aufgabe 1.


    Aufgabe 3 Wiederholen Sie den Versuch mit diesem Auto unter immer denselben Bedingungen aber an unterschiedlichen Ladesäulen.


    Mit 1. und 2. hat das Ganze eine belastbare und vergleichende Aussagekraft. Wir wollen ja wissen, welches Fahrzeug für uns besser ist!?!

    Aufgabe 3 ist das Sahnehäubchen, um ungünstige Wechselwirkungen Auto - Ladestation auszuschließen (gibt es, gestern erst wieder erlebt).


    Dumm nur, dass diese Verifizierung viel Zeit kostet. Das passt so gar nicht mit der Welt der schnellen Klicks zusammen. Und auf die (und die damit verbundenen Werbeeinnahmen) kommt es ja an.

    Wenn die Serie in vollem Umfang läuft, sind ständige Farbwechsel kein Thema. In der Hochlaufphase vermeidet man solche Dinge eher, weil Prozese von Auto zu Auto immer weiter optimiert werden sollen. Diese Anlaufzeit wird bestimmt noch etliche Wochen dauern.

    Und wie früher schon mal von mir geschrieben: Es werden priorisiert die Autos gebaut, zu denen alle Teile verfügbar sind. Da spielt "Priority Lane" oder Ähnliches keine Rolle.


    Ich hab übrigens sehr lange Produktionsanlagen für die Autoindustrie konzipiert und bis zur Inbetriebnahme begleitet, heute mache ich das für einen zentralen Bereich von E-Autos noch immer.

    Danke, aber wie kann das sein das Sie 1 Monat vorher das Fahrzeug erhalten, wenn ich 1 Monat vorher bestellt habe 🤔

    Die Produktionsplanung berücksichtigt beispielsweise die Verfügbarkeit von Teilen für bestimmte Ausstattungen, auch wird die Farbe ungern bei jedem Auto gewechselt.

    Außerdem, -so kenne ich das von anderen Herstellern- werden von Importeueren oder Händlern bestimmte Konfigurationen im Voraus geordert, ohne dass ein Kundenauftrag vorliegt. So kann man Kunden zufrieden stellen, die rasch ein Auto wollen.


    Schließlich gibt es auch Kontingente. Wenn ein Händler kurz nacheinander 100 Autos ordert, werden die nicht alle sofort bedient, sonst müssen die Kunden anderer Händler überdurchschnittlich lange warten. Also kommt auch der Händler mit nur 10 bestellten Fahrzeugen zwischendurch dran.


    All das verschiebt das "First come first serve" natürlich.