Sei ohne Sorge!
Seit 1977 fahre ich Fronttriebler, oft waren es sehr alte Autos mit zum Teil übel aussehenden Wellen, wie 2CV und Fiat.
Die Wellen drehen sich ja und draufspritzendes Wasser wird zum allergrößten Teil durch die Fliehkräfte weggeschleudert.
Es kann beim Reinigen des Fahrzeugs natürlich Feuchtigkeit verbleiben, wenn nicht direkt danach gefahren wird. Das wird aber kaum den Weg zwischen Gummi und Stahl ins Gelenk finden, da die Wellen ja nur mit geringer Neigung zur Waagrechten verlaufen. Und wenn, bleibt es unten, gelangt also nicht auf die Gelenkflächen, sondern in die tiefsten Stellen der Gummibälge.
Selbst wenn das der Fall wäre, macht das nicht wirklich was, solange die übliche Fettmenge drin ist, welche, stark wasserabweisend, die kritischen Oberflächen schützt.
Bevor durch Oberflächenrost indirekt Gelenke kaputt gehen, sterben sie durch das hohe Drehmoment oder, viel häufiger, durch zerstörte Manschetten, beispielsweise wegen Marderbiss.