Wir haben es gewagt und sind mit dem megane nach Tirol gefahren. Reichweite ist bei der Berg- und Talfahrt und der kalten Witterung von 300 auf etwas über 200 km gesunken. Laden war auch kein Problem. So weit so gut.
Der Wagen stand dann zwei Tage draußen, zum Teil waren da nachts bis zu - 10°C. Batterieladung ist wie erwartet i der Kälte von 45% auf 39% gesunken.
Als wir danach morgens bei etwa - 2°C uns auf die Heimreise machen wollten, habe ich den Wagen eingeschaltet, die anfängliche Selbstprüfung zeigte auch "ok", der Wagen ließ sich aber nicht von "P" auf "R" oder "D" schalten. Stattdessen wurde eingeblendet, ich solle Start und Bremse zusammendrücken, was ich wieder getan habe, die normale Selbstprüfung begann wieder, Wagen ließ sich nicht schalten usw. Habe den Wagen einige Male zu- und aufgesperrt, es ging einfach nicht. Es wurde auch keine Fehlermeldung angezeigt.
Irgendwann nach 10 min startete der Wagen dann doch wie gewohnt und ließ sich normal schalten und fahren.
Wir sind bis 20 km zur nächsten Ladesäule gefahren und haben den Wagen dort auf 100% geladen. Als wir nach dem Laden den Wagen gestartet haben, wurde eine Fehlermeldung angezeigt, "Fehler im Getriebe", habe ich leider nicht fotografiert. Der Wagen ließ sich aber danach normal fahren. Wir sind dann damit die 800km nach Hause ohne weitere Vorkommnisse gefahren, als ob nichts gewesen wäre.
Ich werde nachher die Werkstatt kontaktieren, aber dennoch vorab hier die Frage, ob die Kälte irgendwas am Getriebe "behindert" haben könnte, was sich dann bei der normalen Fahrt "gelöst" hat?