Das Thema falsche Einlesepunkte in den Navis ist aber wohl ein Problem was alle Hersteller betrifft.
Aktuell muss ich wegen einer Umleitung durch eine Stadt fahren. Ich komme von einer 30er Zone und fahre auf die Vorfahrtsstraße auf, welche an dem Punkt eine abknickende Vorfahrt ist.
Ab da ist 50 km/h. Das kapiert aber mein Auto nicht und sagt weiterhin 30 km/h. Das kapieren aber wohl sehr viele Navis nicht, weil in aller Regelmäßigkeit Autos vor mir fahren, die die ganze Zeit die 30 km/h halten, obwohl schon inzwischen 5-6-7 Seitenstraßen kamen und nie ein 30er Schild wiederholt wurde.
Was die Software angeht ist Tesla in der Tat auf ganz anderem Niveau. In technischen Dingen nicht, aber in Software Meilenweit voraus.
Dabei könnte das System von Google das auch alles. Es fehlt nur der Wille vom Hersteller dies auch umzusetzen.
Die Tüvberichte lese ich inzwischen mit größerer Skepsis.
Oftmals schneidet ja z.B. Dacia schlecht ab. Und wenn man schaut was die Probleme sind, Lichtanlage und Bremse.
Also das, worauf ein Standard-Dacia-Fahrer nicht so wirklich achtet, bzw. eben nicht die Kohle hat, oder ausgeben will, um andauernd zu Inspektion zu fahren. Da ist ein kaputtes Standlicht eben nicht der Rede werd, aber es ist ein Tüv Mangel.
Gerade bei dem Klientel wird auch gerne der Tüv als "Mängelaufdecker" gesehen.
Nach dem Prinzip. Bevor ich mein Auto zur Reparatur gebe und alles mögliche machen lasse, gehe ich erst mal zum Tüv und lass den nachschauen was gemacht werden muss. Die Nachuntersuchung kostet 5 € und ist damit meistens sehr viel billiger als wenn man haufen Zeugs reparieren bzw. tauschen lässt, was man eigentlich noch nicht tauschen bräuchte.
Hinzu kommen ja noch all die Leasingfahrzeuge wo das alles im Preis mit drin ist. Teilweise gibts ja auch 4 Jahres Leasing bei Dienstwagen. Die weisen natürlich viel geringere Mängelquoten auf, da sie immer gewartet werden (ist ja im Preis mit drin).