Für den Einzelnen im Moment sicherlich ganz nett. Für die Energiewende ein totales Desaster und komplett kontraproduktiv. Insbesondere die Negativ-Preise dürften wesentlich zum stockenden Ausbau der Erneuerbaren beitragen.
Dass Negativpreise eine Momenterscheinung und nicht der zukünftige Normalfall sind, da gebe ich Dir Recht. Aber wie kommst Du auf die Idee, dass dies für die Energiewende "ein totales Desaster und kontraproduktiv" sei? Ich kann dieser Argumentation nicht folgen, erst recht nicht im Bezug auf ein mögliches Stocken des Ausbaus Erneuerbarer Energien. 
Hast Du mal hinterfragt, wer die Kosten für den Negativpreis am Ende bezahlt? Spoiler: Es sind nicht die Erzeuger Erneuerbarer Energien, die letztlich den Überschuss im Netz verursachen:
"Die Anlagen bekommen ihre festen Tarife und speisen deswegen auch dann Strom ein, wenn die Preise negativ sind. Würden sie am Markt agieren, würden sie in diesem Fall abschalten. Aber die Erneuerbaren sind nicht allein für die negativen Preise verantwortlich: „Negative Stundenstrompreise resultieren unter anderem aus der Inflexibilität im konventionellen Kraftwerkspark“, sagt Mirko Schlossarczyk von der Berliner Beratungsfirma enervis energy advisors. Denn für Atom- und Braunkohlekraftwerke ist es mitunter billiger, Geld an Stromabnehmer zu bezahlen, als die Anlagen kurzzeitig stark zu drosseln oder abzuschalten. Denn starker Lastwechsel erhöht bei diesen Anlagen den Verschleiß."
Quelle: https://taz.de/Negative-Preise-an-der-Stromboerse/!5555650/