Beiträge von KaMaKi

    Die deutschen Hersteller haben noch nicht erkannt, dass Asiaten ganz andere Anforderungen an ein Auto stellen als Europäer. Bei den Chinesen muss das Auto die ganze Zeit bimmeln, quasseln und irgendwelche niedlichen Figuren auf dem Bildschirm rumwuseln. Spaltmaße interessieren in Asien keine tote Kröte. Nach einer Probefahrt mit einem MG5 war mir persönlich klar, dass ich niemals eine China-Karre kaufen werde. Außerdem lehne ich die chinesische Spionage (wie bei Smartphones) kategorisch ab. Wenn ich ein neues Smartphone kaufe, dann kommt als erste Maßnahme LineageOS drauf. Geht leider beim Auto nicht.

    Für mich war die helle Innenausstattung letztlich der entscheidende Grund für die Wahl des Evolution. Die TFL-Lichtsignatur vorne gefällt mir bei den höheren Ausstattungslinien besser, aber die sehe ich ja nie. In einer Höhle wollte ich einfach nicht jeden Tag sitzen.

    Dass die deutschen Hersteller im Vergleich zu den Chinesen abkacken, liegt bestimmt nicht an irgendwelchen Konfigurationsmöglichkeiten, sondern am technologischen Rückstand. Die deutschen Autobauer glauben ja immer noch, dass die Zukunft dem Verbrenner gehört. Doch die Verkaufszahlen ihrer Stinkerkisten in Asien sprechen eine andere Sprache.

    uh_newyork Bitte erspare uns doch deine Einschätzung der politischen Situation in Deutschland aus österreichischer Sicht. Ich denke, ihr habt selbst ausreichend große Misthaufen vor der Tür.


    Meine (unmaßgebliche) Meinung: bei den wirklich wichtigen Themen (hauptsächlich Klimaschutz und weitere Umweltthemen) sind klare Verbote unumgänglich. Lässt man den Leuten die Wahl, entscheiden sich die meisten für die falsche Option, weil die kurzfristig betrachtet die billigste ist. Ich halte dennoch Kaufanreize oder Förderungen für den falschen Weg. Viel wirksamer wäre die massive Verteuerung umweltschädlichen Verhaltens, z. B. Abschaffung des Diesel-Privilegs, Anhebung der CO2-Bepreisung, Besteuerung von Flügen etc. . Zusätzlich muss ein Umdenken in Sachen Industrialisierung stattfinden. Ein andauerndes Wachstum ist bei der jetzt schon EU-weit höchsten Wirtschaftsleistung in D einfach nicht darstellbar. Vor Allem nicht mit dem sinnlosen Festhalten an überholter Technologie (z. B. Verbrenner). Wenn man auf dem Weltmarkt nicht mit der Konkurrenz (meist aus Fernost) konkurrieren kann, dann muss man sich auf seine früheren Kompetenzen besinnen und innovative Wirtschaftszweige fördern. Dennoch wird es in D zu einem (notwendigen) Absinken des Wohlstands kommen. Dies ist allen Politikern schon lange bekannt, nur sind alle zu feige, diese Wahrheit auch auszusprechen. Lieber überbietet man sich gegenseitig mit wohlklingenden Versprechungen.

    Die Ladeleistung ist sowohl von der Temperatur als auch vom SOC abhängig. Optimale Ergebnisse erhält man bei 25° und 10% SOC.

    Ist es zu heiß oder die Batterie zu kalt, dann muss man eben nehmen, was möglich ist. Im Winter empfiehlt es sich auf Langstrecke einen Ladestopp im Navi einzuplanen. Dazu muss der HPC direkt ausgewählt werden, nicht nur die Adresse als Zwischenziel. Erst dann wird die Batterie ab ca. 30 Minuten vor Erreichen der Ladestation vorgewärmt. Man sollte dennoch mit möglichst niedrigem SOC an der Ladestation eintreffen, wenn man mehr als 100kW sehen will. Dann schafft man zumindest die ersten 20 kWh in ca. 15 Minuten.