Beiträge von KaMaKi

    Ich persönlich bezweifle, dass durch Updates irgendwelche Funktionen im Fahrzeug verbessert bzw. deren Störungen behoben werden können. Die Grenzen setzt die verbaute Hardware und die kann es eben nicht besser (z. B. die Phantombremsungen des adaptiven Tempomaten).

    Zur Sicherheit würde ich die These aufstellen, dass es zwei Schnittstellen gibt, über die das Fahrzeug mit dem Internet verbunden ist. Über die eine kommuniziert das Fahrzeug mit Renault und ruft Updates etc. ab (gesichert) und die andere ist fürs Entertainment (ungesichert). Wie komme ich zu dieser Annahme? Ich habe (und hatte noch nie) ein Orange-Datenpaket gebucht (auch nicht das kostenlose) und trotzdem funktioniert alles (bis auf die gelegentlich falsche Anzeige von Tempolimits, die vermutlich aus Google Maps stammt).

    Da ich im Fahrzeug keine Apps nutze, ist mir auch die Kompatibilität mit AAOS12 wurscht. Ich habe sowieso immer mein Phone dabei, daher kann ich auf ein weiteres (rollendes) Smartphone verzichten.

    Das ist wie eingangs erwähnt meine persönliche Meinung.

    Ich hatte im Februar einen Wildunfall mit einem kleinen Reh, linke vordere Ecke war komplett zerstört. Das Auto stand 6 Wochen in der Werkstatt, die Rechnung belief sich auf ca. 12.800 EUR. Allerdings wurden Teile des Vorderwagens und der Lenkung erneuert, ob das wirklich nötig war, kann ich nicht beurteilen.

    Ausgeschlagene Spurstangenköpfe bei geringer Laufleistung rühren meist von einer durch den Fahrer verursachten Überlastung durch Lenkbewegungen im Stand her. Mein Fahrschulwagen (und meine ersten paar Autos) hatten noch keine Servolenkung, da gewöhnte man sich einfach an, erst bei leicht rollendem Fahrzeug zu lenken. Heutzutage dreht man auch im Stand das Lenkrad mit einem Finger. Was da für irrsinnige Kräfte auf die mechanischen Komponenten wirken, kann sich kaum jemand vorstellen.

    klingt nach ab und zu mal "notbremsen"

    Geht auch einfacher. Während der Fahrt (am Besten an einem Gefälle) das Bremspedal leicht antippen und gleichzeitig den Wählhebel leicht in Richtung N drücken. So kann der MeganE richtig segeln und benutzt sofort die Reibbremse ohne Rekuperation. Dann ein paarmal beherzt bremsen und schon sind Beläge und Scheiben frei.

    Die verschlissenen Bremsscheiben sind definitiv nicht normal. Meiner hat jetzt knapp 60 Tkm und die Bremsscheiben sind kaum abgenutzt. Möglicherweise solltest Du deinen Fahrstil hinterfragen.

    Fakt ist, dass das eingebaute Steuergerät Mist ist

    Da befindet sich Renault wohl in zweifelhaft "guter" Gesellschaft.


    Um nicht allzu sehr ins OT abzurutschen: im Jahr 2010 bestellte ich einen MINI Countryman am Tag nach der Händlerpräsentation (also niemals live gesehen, geschweige denn drin gesessen). Bekommen habe ich das Auto im Dezember. Nach drei Monaten erster unplanmäßiger Aufenthalt in der Werkstatt wegen Steuergerätetod: sage und schreibe drei (!) Steuergeräte hatten sich gleichzeitig ins Digital-Nirwana verabschiedet. Innerhalb des ersten Jahres war das Auto dreizehnmal in der Werkstatt, meist wegen "Produktverbesserungsmaßnahmen".


    Der MeganE ist eben auch eine komplette Neuentwicklung, daher sind Kinderkrankheiten praktisch nicht zu vermeiden. Wahrscheinlich hast Du ein frühes Modell...

    Renault beteiligt sich NICHT an den Kosten.

    Grund: Der Vorbesitzer hat offenbar die Wartung als freie Werkstatt selbst gemacht, und das geht gar nicht!

    Und das wundert dich? Ehrlich?


    Ich habe volles Verständnis für das Verhalten von Renault/Werkstatt.

    Die Partner-Autohäuser (egal welcher Marke) geben je nach Mitarbeiterzahl jährlich Zehn- bis Hunderttausende Euro für Weiterbildung, Spezialwerkzeuge, Hard- und Software aus, um an den immer komplexer werdenden Fahrzeugen alle Diagnosen und Reparaturen durchführen zu können. Dann kommt der deutsche Sparbrenner, kauft ein Auto und steht dann dreimal die Woche vor der Tür, weil ihm Dies oder Jenes nicht passt und er den "Fehler" kostenlos behoben haben möchte. Steht die Wartung an, dann macht der Sparbrenner die paar Dinge, mit denen das Autohaus zur Kostendeckung beiträgt, vorher selbst. Und dann erwartet der Sparbrenner auch noch großzügige Kulanz, wenn irgendwas kaputt geht. Findest Du den Fehler selbst?


    Ich habe ein neues Auto gekauft, ohne um den Preis zu feilschen. Zusätzlich habe ich für die Verlängerung der Herstellergarantie bezahlt. Ich fahre zu den Wartungen ins Autohaus meines Vertrauens. Sonstige Besuche in den bald drei Jahren? Keine!

    Ich bin mir sicher: sollte es tatsächlich an meinem Auto einen Defekt geben, dann ist der entweder durch die Garantie abgedeckt oder die Werkstatt regelt das kulant mit dem Hersteller. Immer dran denken: leben und leben lassen!


    Und noch ein Wort zum Thema Chinesen-Karren: wer so eine Kiste kauft, der arbeitet aktiv an der Zerstörung der europäischen Industrie mit und ist für den Verlust von Wohlstand in Europa mitverantwortlich.