Beiträge von leisure17

    Dass Hardware im Lauf der Produktion verändert wird, ist doch völlig normal und "immer" schon so gewesen. Neuere Hardware braucht eventuell gar nicht die Updates, die für ältere Bauteile nachträglich erforderlich wurden.

    Und dass ältere Technik nicht alle Software-Aktualisierungen erlaubt, ist auch Fakt. Ein PC mit Uralt-Processor erlaubt ja auch kein aktuelles Betriebssystem.

    Wir haben auch keinesfalls dafür bezahlt, fünf Jahre lang immer den Softwarestand zu erhalten, der aktuellen Neuwagen entspricht, sondern nur, dass uns Renault die nach deren Einschätzung erforderlichen Updates kostenfrei liefert. Mehr nicht.


    Und die Werkstätten können sehr wohl sehen, ob und welche Updates für das Fahrzeug verfügbar sind. Ich durfte mir das mal live anschauen. Nur erfordert dieser Vorgang eine vertiefte Kenntnis der Diagnose- und Update-Tools, und vor allem den Willen, diese auch durchzuführen. Das benötigt erstaunlich viel Zeit und beschränkt sich nicht auf die oberste Diagnose-Ebene. Da wurde im Falle meines Autos auch nichts angezeigt, denn da sieht man nur schwere Fehler.


    Dann muss man aber in die einzelnen Subsysteme reingehen, um deren Status abzufragen, und siehe da, aktuell verfügbare Softwareversion und installierte weichen ab... Also installieren und nochmal die Systeme abfragen. Plötzlich passt die SW-Version eines anderen Rechners nicht mehr zum eben installierten Update, die Kommunikation wäre sonst fehlerhaft. Also den anderen Rechner auch aktualisieren, und nochmal alles neu auslesen.


    Mit Glück ist dann alles OK; mit Pech, wie bei meinem, wird eine weitere Inkompatibilität angezeigt, die sich nicht auf Anhieb lösen lässt. Die Installation dieser Version brach ab, Renault musste kontaktiert werden. Die Rückmeldung von dort ergab Verdacht auf einen Hardware-Fehler. Der wurde letztendlich durch Tausch des kompletten Akkupacks in einem von Renault Österreich autorisierten Batteriezentrum behoben.


    Wenn ich die Vorgehensweise der Vertretung, bei der ich das Auto kaufte, mit der Werkstatt, die es jetzt betreut, vergleiche, liegen da Welten an Wollen und Können dazwischen. Glücklicherweise gibt es die "Willigen" noch, aber die sind eine seltene Spezies!

    Dass die automatische Entriegelung nicht immer funktioniert, kann ich bestätigen. Als die Schlüssel-Batterie zu schwach war, kam bei unserer aber die Meldung "Schlüssel nicht in Reichweite". Das konnte noch mit dem Ablegen der Karte auf dem Feld in der Mittelkonsole gelöst werden. Danach hab ich aber gleich die Batterie gewechselt, seither ist alles OK. Das Auto war da etwa 2 Jahre alt.

    Da der Tausch einfach ist und nur eine relativ preiswerte 2032-Knopfzelle benötigt wird, würde ich die auf jeden Fall wechseln, wenn es mit den Funktionen Probleme gibt.

    Saubere Lösung! Welche mobile Wallbox hast Du da?

    Diesen "Adapter" halte ich für ziemlich fragwürdig. Das mag funktionieren, aber zulässig dürfte das in D nicht sein. Wenn wie im Bild ein Schuko-Kontakt an der Dose ist, muss der auch geerdet sein. Das Auto ist aber nicht geerdet, mobile Geräte ebensowenig!


    Aber zum gedachten Anwendungsfall:

    Notstrom für ein Kühl- oder Gefriergerät dürfte erst nach einigen Stunden erforderlich sein, so lange halten heutige Geräte eine sichere Temperatur.

    Bei Beleuchtung helfen ein paar mobile Batterie- oder Akkuleuchten, die nicht viel kosten und sofort bereit sind, notfalls Kerzen, ist durchaus mein Ernst;-)

    Wenn man für wirklich lange Netzausfälle gerüstet sein will, stellt sich mir die Frage, ob der Fahrzeug-Akkustrom bei kalten Temperaturen nicht besser dafür aufgespart wird, sich im Notfall in ein geheiztes Auto zurückziehen zu können. Jedenfalls wäre das dann wichtig, wenn die Haus-Heizung auch Betriebsstrom benötigt. Holzofenbesitzer haben's da besser.

    Als Notstromversorgung, ernsthaft? Selbst kurzzeitig kommt da auf der 230V-Seite weit unter 1kW raus. Und für Dauerlast ist der Wandler, welcher die 12V-Batterie lädt, sicher nicht ausgelegt.

    Wenn die Netzversorgung des Hauses so wacklig ist, würde ich ausnahmsweise einen billigen Benzin-Generator bereithalten.

    Selbst wenn der Sachverständige schon Hunderte Scheiben nach Unwettern gesehen hat, auf die seine Ansicht zutraf, sollte er deshalb nicht so etwas behaupten.

    Hagelkörner sind keinesfalls immer rund. Sie können auch kegelig oder ganz unregelmäßig geformt sein, dass weiß jeder Meteorologe.

    Dann sind auch andere Schadensbilder als gesprungene Scheiben möglich. Frag vielleicht mal bei Carglass o.ä., oder beim ADAC, falls Du dort Mitglied bist.

    Und wenn Du zuvor keine Auffälligkeiten an der Scheibe hattest, spricht das natürlich auch für Hagelschäden.

    Dem Gutachten würde ich in dem Punkt auf jeden Fall widersprechen.

    Unsere Megane war letzten Monat bei 47.000km zur Inspektion und "Pickerl"-Prüfung beim Händler. Auf Nachfrage nach der erfolgreichen Abnahme hat mir der Meister bestätigt, dass die Spurstangen-Köpfe noch einwandfrei seien, obwohl auch andere Renault-Modelle (Zoe) da immer wieder Probleme hätten.