Beiträge von stromer65

    Es würde halt einen Verbrauch von 23,53 kWh/100km unterstellen, bei Anzeige 100% und 170 km Reichweite. Es kommt drauf an, wie die 170 km zurückgelegt werden, an einem Stück oder 15 Kaltstarts mit Aufwärmphasen, volle Pulle auf der Autobahn usw.

    Die Zoe macht keine automatische Reinitialisierung des Bordcomputer bei der Reichweite wenn vollgeladen wird, aber der Megane, was ich etwas unglücklich finde, weil siehe Kap. 1.101 im Handbuch. Zumal der Bordcomputer die letzten 200km als Energieverbrauch nimmt, es war hier im Forum immer von den letzten 70 km die Rede, die konnte ich aber noch nicht im Handbuch finden

    Ja habe ich auch gemacht, nur die Seiten 1-5 vom Leasingantrag. Ich habe auch noch, weil man noch ein Dokument hochladen konnte, gleich noch den Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2 mit hochgeladen.

    Wenn beim Equlibre noch nicht mal die Kabel für die hinteren Lautsprecher verlegt sind, dann gehe ich mal davon aus, das der Kabelbaum im gesamten auf das jeweilige Fahrzeug angepasst ist. Also m.M. eher Nein, die Kabel müssen extra verlegt werden, aber nur mal meine Meinung zu dem Spiegel und auch der Händler bei der Übergabe, war auch nicht gerade begeistert von dem digitalen Spiegel, ich nutze ihn kaum bis gar nicht, wenn wenn er nicht da wäre, würde ich ihn nicht vermissen. Da ich auch Brillenträger (Lesebrille) bin habe ich schon etwas Schwierigkeiten zu fokussieren und wenn fokussiert, dann stimmt der reale Abstand nicht mit dem Abstand überein den die Kamera vermittelt.

    Du hast die Aufgabe/Idee und die Bestandteile des Systems aufgezählt, aber die Funktion hast du nicht beschrieben. Daher meine Nachfrage.


    ....

    Funktion von ESP

    "Dieses Elektronische Stabilitätsprogramm versucht durch gezieltes Bremsen einzelner Räder, ein Schleudern des Fahrzeugs im Grenzbereich in Kurven sowohl beim Übersteuern als auch beim Untersteuern zu verhindern und dem Fahrer so die Kontrolle über das Fahrzeug zu sichern.

    Damit ESP auf kritische Fahrsituationen reagieren kann, vergleicht das System permanent (bis zu 150-mal pro Sekunde) den Fahrerwunsch mit dem Fahrzustand. Der Lenkwinkelsensor liefert den Fahrerwunsch hinsichtlich der Fahrtrichtung. Motormanagement, die ABS-Drehzahlsensoren und der Gierratensensor (Gierrate, Querbeschleunigung) liefern die Daten des Fahrzeugverhaltens. Ein weiterer Beschleunigungssensor erkennt bei neueren Systemen auch eine Drehung in der Längsachse des Autos (Überschlag). Wenn eine wesentliche Abweichung des berechneten Fahrzustandes vom Fahrerwunsch festgestellt wird, greift das System ein. Ein Übersteuern wird durch Abbremsen des kurvenäußeren Vorderrades, ein Untersteuern durch Abbremsung des kurveninneren Hinterrades korrigiert. Die Radposition spielt dabei eine doppelte Rolle: Einerseits erzeugt die Bremskraft auf der kurveninneren Seite ein Giermoment, das das Eindrehen unterstützt, und umgekehrt. Andererseits verliert ein gebremstes Rad an Seitenführungsfähigkeit, d. h. Bremskraft an der Hinterachse unterstützt das Eindrehen, und umgekehrt. Einseitige Bremseingriffe an der Vorderachse können am Lenkrad spürbar sein. Dieser Effekt kann als Komfortminderung ausgelegt werden, deshalb lassen manche Hersteller die Vorderachse erst eingreifen, wenn die Korrektur an der Hinterachse sich als nicht wirksam genug erweist.

    Zusätzlich kann ESP auch die Motorleistung drosseln, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu verringern und ein Durchdrehen der Antriebsräder zu verhindern. Von Beginn an wurden die ESP-Systeme auch mit einer Traktionskontrolle verbunden, die ein durchdrehendes Antriebsrad abbremst und so das Antriebsmoment auf das andere Rad verlagert. Neben der zusätzlichen Sensorik (siehe oben) ist für das ESP die Trennung aller Radbremskreise erforderlich, damit jedes Rad einzeln abgebremst werden kann."


    Quelle siehe oben

    Das ESP wird in den diskutierten Situationen aber auch nur bedingt in der Lage sein das Fahrzeug zu stabilisieren.

    Da das ESP gezielt Räder abbremst um ein Moment zu erzeugen, der gegen den Ausbruch arbeitet. Wird auf Schnee aber nicht seine volle Wirkung entfalten können...

    Ich habe das in #48 geschrieben, wegen Deinem Beitrag, in Bezug auf nur bedingt zu stabilisieren und Du auf Schnee erwähnt hast, doch es wird sicherlich versuchen Dich in Deiner gewünschten Fahrtrichtung zu halten. Irgendwann sind natürlich der Physik Grenzen gesetzt, das ist mal ganz klar, aber das ESP wird es erstmal versuchen.

    Ich habe ja noch einen alten Honda HRV (bj 1999) hier am Start, und der zeigt Dir wo eigentlich die Grenze ist, ein Fahrzeug mit ESP schnurrt da durch, auf Kosten der hinteren Bremsbeläge, die waren nämlich bei meinem Golf damals nach 80.000 km fertig und die vorderen noch gut, das zeigte mir das das ESP vornehmlich auf die Hinterräder arbeitet zum austarieren. Besser wie in dem wiki Beitrafg könnte ich Dir auch nicht erklären, wobei ich das eigentlich gar nicht muß, wie das ESP funktioniert. Ich habe das ESP nur weiter oben ins Spiel gebracht, weil Renault ABS und ASR gar nicht namentlich erwähnt, klar ist ja eigentlich mittlerweile Standard, es erwähnt nur ESP mit Berganfahrhilfe. Das ABS selber reagiert eigentlich erst beim aktiven Bremsen, das ESP reagiert m.M. schon früher also auch beim nicht beschleinigen bzw. beim verzögern, wäre dann das rekupieren und nach 4 Jahren Zoe Phase 1 ohne ESP kann ich nur bei meinen bisherigen Schneefahrten sagen (Einschub: Bei der Zoe kann man nicht die Reku Stufe wählen, die Entspricht in etwa Stufe 1 beim Megane) und da hatte ich bei Schnee nie irgendein Problem. Viel schlimmer bei Schnee war/ist, das der Schnee sich in den Radkasten vollsetzt und er nicht von alleine wieder wegtaut, ist ja auch keine Wärmequelle in der Nähe