So drastisch würde ich das jetzt nicht sehen, die Verbrauchsanzeigen beim Verbrenner waren und sind ja auch mehr oder weniger eine nur eine Orientierungshilfe. Es wurden bei seriösen Verbrauchstests auch immer die tatsächlichen nachgetankten Liter gemessen. Mir genügt das Gebotene vollkommen, ich sehe eine Tendenz.
Machen das andere E-Autos wirklich besser?
Und welchen Mehrwert würde eine Erhöhung der Präzision im Alltag bringen?
Im Winter komme ich weniger weit, im Sommer weiter. Wie beim Verbrenner grundsätzlich auch.
Ich sehe es eher als eine Art Betrug an. Jeder erzählt dann nämlich im Gespräch "mein Auto verbraucht nur 18kwh" obwohl es in Wirklichkeit 22-24-26 sind.
Man muss ja immer daran denken, dass gute 30-40% aller Autofahrer noch nicht einmal das Modell richtig bezeichnen können was sie fahren. Da heißt es dann "so nen VW, der ist Grau".
Diese Leute werden garantiert nicht nachrechnen.
Bei meinem Laguna Coupe kann ich dir zumindest berichten, dass die Anzeige der verbrauchten Liter auf die 100ml genau waren.
Beim Laguna 2 davor wars ne Katastrophe, da war aber auch der Tacho kaputt wie sich später heraus gestellt hatte.
Und an sich kann es absolut kein Hexenwerk sein die korrekten Werte anzugeben. Das ist ein einfacher Rechenschritt.
Der angegebene Wert ist ja falsch von vorne bis hinten, er ergibt überhaupt gar keinen Sinn.
Inzwischen habe ich das Gefühl, dass die Rekuperation mit Werten eingerechnet wird, die so gar nicht existieren, oder eben eigentlich gar nicht in der Batterie landen.