Beiträge von Hugybear

    Hier mal die Werte einer einzlnen Fahrt ins Hochgebirge und zurück über 174 km:


    (Im Scenic-Forum publiziert). Heute mal ganz begeistert den MeganE bis auf die Schwägalp mehr oder weniger selbst

    fahren lassen.


    "Der Schwägalppass ist ein 1278 m ü. M. hoher Pass, er liegt in der Ostschweiz zwischen Nesslau-Neu St. Johann im Obertoggenburg im Kanton St. Gallen und Urnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Der eigentliche Scheitelpunkt der Strasse mit 1299 m ü. M. befindet sich etwas südwestlich davon auf dem Gebiet der Gemeinde Nesslau."



    Mit einem Abstecher ins Obertoggenburg vor dem Aufstieg zur Schwägalp lag der Verbrauch

    auf den 174 km hin und zurück bei winterlichen Temepraturen (0-7°C) bei lediglich 15 kWh/100 km.

    Die Hälfte der Strecke war Autobahn, auf der 120 km/h gefahren wurden. Die Innentemperatur


    war variierend auf 21-22°C eingestellt.


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    Meine Frau hat neulich berichtet, so Punkte auf der Scheibe zu sehen, wenn sie gegen die Sonne fährt...da muss ich doch auch mal gucken...Ich werde berichten.

    F.

    Da bin ich gespannt! Ich habe langsam das Gefühl, dass es sich bei meinem MeganE

    allenfalls auch um eine organische Verschmutzung der Scheibe handeln könnte.


    Wenn es dann wärmer wird, werde ich die Scheibe mal gründlich mit heissem Seifenwasser

    und einem Microfasertuch sowei anschliessend mit einem alkoholischen Fensterreiniger

    behandeln. Ich bleibe ebenfalls dran.

    Inzwischen hat sich bei mir die Situation geändert. Vor kurzem - nach genau einem Jahr

    und 9000 km - bin ich am Nachmittag gegen die Sonne gefahren und sellte lichtbrechende

    Stellen fest. Zunächst eine etwas grössere, die ich aber mit dem Fingernagel nicht fühlen

    kann und dann noch einige andere. Alle unterschiedliche Grösse und Form. Ich bin die

    einzige Person, die das Fahrzeug benutzt hat und kann mich an keinen Zwischenfall erinnern.

    Die Scheibe scheint ganz besonders empfindlich zu sein. Ich bin etwas ratlos.


    Die Frage ist, ob dich die Scheibe bei einer Carglass-Station zur Diagnose und allfälligen

    Politur zeigen soll. Ist das bei mir Beobachtete irgend jemandem auch schon begegenet?

    Bei meinen vorherigen Autos habe ich sowas nie erlebt und das waren doch einige, wie

    man meiner Sig entnehmen kann. Und das in so kurzer Zeit.


    Gruss, Hugybear

    Bei mir wird nur die Prozentanzeige als Verbrauchswertkalkulation hergenommen - 30% Verbrauch bei 100km sind ca. 18kWh. Und das passt dann meistens mit den geladenen Werten überein.

    Im Winter ist die Kapazität der Batterie deutlich verringert.

    Abgesehen davon sind 30% im Neuzustand unter allergünstigsten Bedingungen

    lediglich 17 kWh (0-100% sind lediglich 56-57 kWh).

    So knackige Sprüche wie in Deinem Post mit so wenig Wissen und Erfahrung

    ist jetzt nicht so prickelnd.

    Bin am Wochenende fast 600km gefahren, Verbrauch laut Anzeige die ganze Zeit auf 16,8. Was aber, wie hier auch festgestellt, ohne Verbraucher ist. Das merkt man schon klar an der Reichweite.

    Du hast das Wichtigste vergessen. Die Kapazität der Batterie ist bei den derzeitigen

    Temperaturen deutlich reduziert. Das macht im Langstreckenbetrieb mehr aus als der

    Energieverbrauch der Nebenaggregate.

    Die interne Anzeige am Bordcomputer ist bei mir leider auch ca. 20% niedriger, als der tatsächliche Verbrauch (ohne Ladeverluste). Auf obiger besagter Tour bei einem tatsächlichen Verbrauch von ~24 kWh gab der Bordcomputer ~20 kWh an.


    Es ist natürlich nur ein Richtwert, ich ordne mich aber eher der Fraktion unbrauchbar ein, denn auf der Basis kann man keine verlässliche Routenplanung machen. Ich finde diese für Langstrecke doch relativ wichtig (komme ich mit einem Tank an oder sollte ich laden/langsamer fahren).

    Ich komme ganz hervorragend klar und die Anzeigen stimmern.

    Ich habe das Auto ja gebraucht gekauft und wundere mich wieso ich in der Wartungs Historie nichts sehe ,also in der App . Der Händler wo ich den kaufte kann das nicht anpassen , muss zur Inspektion December oder wenn der 60tkm auf den Tacho hat .

    Wie habt ihr das gemacht . Werde Montag Renault anrufen und mal schauen was die sagen .

    Die Dokumentation der Fahrzeughistorie ist bei neuen Renaults aus Sicht des Nutzers/Eigentümers

    eine absolute Katastrophe. Man ist auf den. Händler/Hersteller angewiesen. Ein traditionelles Wartungs-

    heft gibt es nicht mehr. Es bleibt nur, alle Rechnungen zu behalten und allenfalls an einen neuen

    Käufer weiterzugeben. Ich habe zu diesem Thema immer noch keine befriedigende Antwort von

    Renault erhalten.

    Hmm, ich höre sowas nie. Obwohl direkt bei einer Renault Niederlassung gekauft.

    Bei mir verstärkt sich der Eindruck, dass einige Foristen das Pech geradezu gepachtet zu haben scheinen.

    Bisher hat mein MeganE die Werkstatt nur zum zweimaligen Räderwechsel gesehen. In zwei Wochen wird

    das Auto einjährig und der erste Service fällig. Keine Vorkommnisse bisher.

    hoffentlich nicht.

    LFP Akkus sind gegen Kälte noch empfindlicher als die aktuell verbauten NMC

    Das sehen Experten aber genau anders. Besonders interessant Kapitel 5.


    LFP-Akkus (Lithium-Eisenphosphat-Akkus) und NMC-Akkus (Nickel-Mangan-Cobalt-Akkus) haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile. LFP-Akkus bieten jedoch einige spezifische Vorteile im Vergleich zu NMC-Akkus:

    1. Höhere Sicherheit

    LFP-Akkus sind thermisch stabiler und weniger anfällig für Überhitzung oder Brände im Vergleich zu NMC-Akkus. Sie haben eine geringere Neigung, bei Beschädigung oder Überladung instabil zu werden. Das macht sie sicherer, insbesondere in Anwendungen, wo Sicherheit eine große Rolle spielt (z. B. in Elektrofahrzeugen oder stationären Speichern).

    2. Längere Lebensdauer

    LFP-Akkus haben in der Regel eine längere Lebensdauer und können mehr Ladezyklen durchlaufen. Sie behalten auch bei vielen Lade- und Entladezyklen ihre Kapazität besser bei. Das bedeutet, dass sie in der Praxis länger halten können, bevor ihre Leistung signifikant nachlässt.

    3. Kosten

    LFP-Akkus sind tendenziell günstiger in der Herstellung, weil Eisenphosphat, der Hauptbestandteil, günstiger ist als Nickel und Kobalt, die in NMC-Akkus verwendet werden. Das führt zu einem geringeren Preis pro Kilowattstunde (kWh) der Batterie.

    4. Nachhaltigkeit

    LFP-Akkus enthalten keine seltenen oder umwelttechnisch problematischen Materialien wie Kobalt und Nickel, die in NMC-Akkus verwendet werden. Der Abbau von Kobalt und Nickel hat oft negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Arbeitsbedingungen in den Förderländern. LFP-Akkus gelten daher als umweltfreundlicher.

    5. Stabilität bei niedrigen Temperaturen

    LFP-Akkus haben in der Regel eine bessere Leistung bei kaltem Wetter im Vergleich zu NMC-Akkus. Das macht sie besonders attraktiv für Anwendungen in kalten Klimazonen oder für Elektrofahrzeuge, die bei niedrigen Temperaturen betrieben werden.

    6. Bessere chemische Stabilität

    Eisenphosphat ist stabiler als die Materialien, die in NMC-Akkus verwendet werden, was dazu beiträgt, dass LFP-Akkus weniger anfällig für chemische Reaktionen sind, die ihre Lebensdauer verkürzen könnten.

    Nachteile von LFP-Akkus im Vergleich zu NMC-Akkus:

    • Energiedichte: LFP-Akkus haben eine geringere Energiedichte als NMC-Akkus, was bedeutet, dass sie mehr Platz benötigen, um die gleiche Menge an Energie zu speichern. Daher sind NMC-Akkus für Anwendungen, bei denen Platz und Gewicht eine wichtige Rolle spielen (z. B. in Elektrofahrzeugen mit hoher Reichweite), vorteilhafter.

    Zusammengefasst bieten LFP-Akkus vor allem Vorteile in Bezug auf Sicherheit, Lebensdauer, Kosten und Nachhaltigkeit, während NMC-Akkus bei der Energiedichte und Reichweite überlegen sind.