Beiträge von PixelHunter

    interessante Statistik:


    Studiendesign:
    - Zielgruppe: BEV-Fahrende
    - Vergleichsgruppe: Verbrenner-Fahrende (ohne PHEV)
    (in der Studie: Verbrenner-Fahrende*)
    - Alter der Fahrzeuge: durchschnittlich 3 Jahre
    - Befragung: online
    - Länder: DACH
    - Rekrutierung: Social Media, Access Panel
    - Interviewdauer: 15 - 20 min
    - Feldphase: Dez 2023, Auswertung März 2024
    Stichprobe:
    - BEV-Gesamtstichprobe:
    - Verbrenner-Vergleichsgruppe:
    N = 2.154
    N = 404

    https://uscale.digital/wp-cont…-Studie-Pressehandout.pdf


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    Ich denke, das grundlegende Problem liegt in der Software des Autos selbst. Und die Kompatibilität mit anderen Handy software. Ich habe ein Pixel8 pro. Es bekommt Updates etwa einmal im Monat. Und einen Monat funktioniert alles perfekt, dann ein Update und alles bricht wieder aus irgendeinem Grund.

    Finde diese Aussagen etwas gewagt. Zumindest Fisker müsste diesbezüglich (Fz SW), falls sie die Insolvenz nicht einholt, noch gewaltig nachlegen. Gleiches lässt sich auch über Fz aus chinesischer Provenienz sagen, zumindest wenn man der Fachpresse und den Youtubern vertrauen kann. Oft werden beispielsweise bei diesen Fz Navigation und Ladeplanung bemängelt. Folglich scheint z.Z. kein Fz hinsichtlich SW perfekt zu sein und dies vermutlich auch in Zukunft nicht.

    PS: Autonomes Fahren scheint übrigens gemäss ADAC auch in weite Ferne gerückt zu sein erst ab 2040 erwartbar.

    Ich stimme zu, aber wenn man sich die durchschnittliche Funktionalität der chinesischen Auto-Apps ansieht, sehen die europäischen im Vergleich dazu schwach aus. Und sie funktionieren an einigen Stellen weniger stabil.

    Gibt es wirklich so viele Autobauer ausser Tesla die SW können?

    Alle amerikanischen Hersteller tun dies. In China ist dies bei Dutzenden von Marken bereits die Norm. Für uns hier in Europa ist das natürlich noch nicht sehr relevant, wir müssen noch abwarten, wie viele von ihnen den Wettbewerb im Prinzip überleben werden, wie viele uns erreichen werden. Aber ihr Grundniveau an Software und Anwendungen ist bereits viel weiter fortgeschritten als das der europäischen Hersteller. Aber ihr Einfluss ist auf jeden Fall schon enorm auf die gleichen deutschen Hersteller, für die der chinesische Markt unglaublich wichtig ist. Die Tatsache, dass Renault einer der ersten war, der auf Android umgestiegen ist, lässt hoffen, dass sie dies erkennen und richtig nutzen.

    Wobei man bei der Softwarepflege differenzieren muß - werden Sicherheits- und Wartungsupdates oder andererseits Feature-Updates versprochen. Bei Android für Mobiltelefone sind übrigens auch erstere nicht selbstverständlich. Und letztere bedingen u.U. entsprechende Hardwarevoraussetzungen - wenn im alten Mobiltelefonmodell eben nur eine einfache Kamera verbaut ist, wird man eben auch mit neuer Software keine Multi-Zoom-Bokeh-Spatial-Hipster-Funktionen haben.


    Unabhängig davon, so enttäuschend es sein mag (ich würde mich auch über die Anzeige der Ladeleistung freuen) - das ist wieder mal ein weiteres Beispiel, daß man diffusen Marketingaussagen doch eher mit einer gesunden Portion Skepsis begegnen sollte.


    Ich gebe zwar die Hoffnung nicht auf, aber halte jetzt auch nicht den Atem an, wie der Ami sagen würde :)

    Dinge wie die Anzeige des aktuellen Ladestroms sind Daten, die dem Fahrzeug bereits bekannt sind. Sie müssen nur noch formalisiert und angezeigt werden. Etwas komplizierter ist zum Beispiel der Zugriff auf das Auto per Handy oder die Implementierung des Ein-Pedal-Fahrens.


    Aber auch das lässt sich technisch auf der Software-Ebene lösen, alle notwendigen Technologien sind im Auto vorhanden. Die Frage ist nur, ob der Hersteller bereit ist, etwas Geld zu investieren. Muss er das tun? Nein, natürlich nicht. Kurzfristig ist es sogar kontraproduktiv, in ein Produkt zu investieren, das man bereits verkauft hat. Aber langfristig werden wir sowieso dazu kommen, denn es gibt bereits Hersteller, die über solche Konzepte wie Loyalität nachdenken. Sie setzen die Messlatte für einen hohen Standard, mit dem früher oder später gerechnet werden muss.