das Bremsen mit allen vier Rädern schon vorteilhafter
In der Fahrschule lernte man mal etwas über das "Zweikreisbremssystem". Es gibt da verschiedene Auslegungen.
Mit Ausnahme der HT-Auslegung (bei Ausfall des Hauptbremskreises) ist meines Wissens allen gemein, dass mit der Betriebsbremse niemals nur die Räder auf einer Achse gebremst werden sondern immer vorne und hinten gleichzeitig.
wenn man auf Schnee, am besten noch in einer Kurve, stark abbremsen muss.
Das wäre ja noch die günstigere Variante, da dann das ABS sicher mitregelt.
Ich habe an anderer Stelle schon mal gefragt, ob die Rekuperation über die Bremse abläuft - das wurde dort ohne Widerspruch verneint. Es wird ja auch immer davon gesprochen, dass das Rekuperieren die Bremsen schont. Die Bremse scheint also bei der Rekuperation nicht beteiligt zu sein und die Bremswirkung allein durch den elektromotorischen Widerstand entstehen.
Zitat: Durch den elektromotorischen Widerstand bremst der Generator das Fahrzeug ab – erst bei stärkerer Verzögerung schaltet sich die eigentliche Reibungsbremse dazu. (https://www.at-rs.de/rekuperation.html)
Da das ABS auf die unterschiedliche Umdrehungsgeschwindigkeit der Räder reagiert und ggf. die Bremskraft des stehenden Rads reduziert, habe ich schon Zweifel, wie das ABS dies bei einem gar nicht gebremsten Rad steuern will. Es müsste dann die Rekuperation für dieses Rad reduzieren / aufheben. Ob das so ist?
Mein ganz kurzer Rutscher lässt mich eher dazu tendieren dies zu bezweifeln.