Beiträge von h_aus_h

    (M)Einen aktuellen Megane E-Tech habe ich erst seit ein paar Wochen, verspüre aktuell aber keinen Wechselreflex oder bereue den Kauf. Analog zur „Hubraum-Verbrennerweisheit“ könnte man sich jetzt verleiten lassen zu sagen, mehr Batteriekapazität ist durch nichts zu ersetzen - außer mehr Batteriekapazität. Das Plus von 7 kWh macht den Megane im Marktumfeld attraktiver, dieses Upgrade war notwendig und überfällig. Die Anhebung des Ladepeaks ist gut, aber in der Realität würde ich beim „alten“ wie beim Facelift ein gleichmäßiges Plateau wünschen; der Ladepeak ist interessant, wenn man mal eben 10 min nachlädt. Ich brauche DC-Laden nicht regelmäßig, aber 2026 sollte eine 60/67 kWh-Batterie in 20 min auf 80% SoC zu laden möglich sein, egal ob der Ladevorgang mit 5, 10 oder 15% SoC beginnt. Die nächste Generation in der C/D-Segmente soll mit 800 V-Technik kommen, das wird hoffentlich genau dieses Problem lösen und dazu die Preise einigermaßen im Rahmen halten.

    Und hier in Bewegtbild bei Jöhnos:

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    Am besten finde ich seit dem Update, dass man jetzt die Kartenansicht von anderen Anbietern inkl. Satelittenansicht (Apple Maps, Waze, ABRP etc.) auf den Fahrerbildschirm legen kann.

    Diese Kartendarstellung auf dem Display hinter dem Lenkrad hätte ich auch gerne, dazu muss man nur kurz runter und nicht runter und in die Mitte schauen, um sich kurz zu orientieren. Mit dem neuen Renault-Design ist das entweder so nicht mehr vollflächig möglich oder in Verbindung mit dem kleinen OpenR Link (9-Zoll) nicht vorgesehen.

    Kann es sein, dass in der aktuellen Version von AA in Google Maps die Änderung der Routenplanung nur noch im geparkten Zustand möglich ist? Ich wollte gestern einen eigenen Ladestopp hinzufügen und den NACH dem nächsten Zwischenstopp einsortieren. Das ist mir während der Fahrt nicht gelungen - es fehlte der "Bearbeiten" Button. :/

    Ich habe meinen Megane erst ein paar Wochen, gehe aber mal davon aus, dass AA inklusive der Updates auf dem aktuellsten Stand sind.

    Am vergangenen Wochenende haben wir auf einer Fahrt in die NL versucht mobilize bzw. ionity als Ladeanbieter unter „Bezahlung“ zusätzlich auszuwählen - das dafür vorgesehene Menu lässt sich aufrufen, nicht aber die An- oder Abwahl von Anbietern verändern. Unpraktisch, wenn absehbar keine Haltemöglichkeit gegeben ist oder ggf. an den Ladepunkten des Anbieters vorbeifährt, den man eigentlich ansteuern möchte. Das bestimmte Menupunkte während der Fahrt ausgegraut sind ist aus Gründen der Sicherheit in Ordnung, aberwenn Mitfahrende die Bedienung nicht übernehmen können, um ggf. die Route wegen eines bestimmten Ladeanbieters zu verändern ist es unpraktisch bis buchstäblich unbrauchbar!

    Die 800 Volt Koreaner haben immer noch große Probleme mit der ICCU, da hätte ich keinen Bock drauf auch wenn inzwischen die Garantie stark verlängert wurde. Den Hyundai Ioniq 3 oder KIA EV2 fände ich interessant, der KIA gefällt mir dabei nicht so und der hat auch weniger Reichweite als der Bruder Ioniq 3. Wegen der Form. Und kein neues Infotainment. Ich glaube von Nissan (der neue Leaf) und Toyota kommen auch interessante kleinere Autos (im Sinne von 4,10-4,3m, also Megane Niveau). Es geht voran quasi.

    Der Nissan Leaf basiert wie der Megane E-Tech auf der CMF-EV (AmpR Medium)-Plattform…ich habe gestern den ersten Mitsubishi Eclipse Cross (= Scenic) gesehen, alles Teil der Renault-Mitsubishi-Nissan-Allianz.

    Der EV3 stand bei mir noch auf der Liste als potentieller Kandidat, aber letztendlich finde ich die Gestaltung des Innenraums bei Renault gefälliger/zeitloser als z.B. Kia, Hyundai oder auch Peugeot. Was die Ladeleistung betrifft, bieten Kia mit 400 V und Hyundai mit 800 V aber deutliche Vorteile. Aber die 800 V-Technik soll bei Renault aber in den kommenden Generationen einziehen.

    Seit heute kann ich das auch bei meinem Megane beobachten, vermutlich ist die Verbindung zu den Servern gestört. Lt Anzeige im Auto ist der Datenaustausch aktiv, in der App ist der letzte Datenstand von 12.11 Uhr heute. Die Meldung, dass der Ladevorgang beendet sei, habe ich erst einige Stunden später als Push-Nachricht erhalten.

    Mit meiner ZOE hatte ich wegen des gleichen Problems regelmäßig Kontakt zur Renault Kundenbetreuung, die dann in Frankreich die Serververbindung neu starten haben lassen, damit der Datenaustausch wieder funktioniert hat. Hatte eigentlich gehofft, dass dies beim Megane kein Thema mehr sein wird…

    Das ist nach meiner Erfahrung eher eine Schutzbehauptung der potentiellen Käufer, um nicht

    umlernen zu müssen. Einen realen Hintergrund hat das aber für Nutzer, die keine Wallbox

    zu Hause haben. Die wollen dass das genau so funktioniert, wie bei ihrem bisherigen Diesel:

    Ranfahren, füllen und vergessen..

    Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Da kann man weder rational entkräften/überzeugen, noch emotional begeistern.

    Auch eine fehlende Lademöglichkeit Zuhause fällt im Vergleich zum Tanken als Gegenargument ein stückweit unter Schutzbehauptungen - kann das Fahrzeug schnell DC-Laden, wird gerne die Haltbarkeit der Batterien infrage gestellt. Eine 11 kW Wallbox geben die Netze häufig her, außer man wohnt gefühlt am Ende der Welt (und tatsächlich am Ende der Stromleitung). Die ein oder andere ZOE habe ich an Privatpersonen verkauft, die Zuhause keine Lademöglichkeit hatten, wohl aber beim Arbeitgeber und dort teils kostenfrei laden durften. Aber diese Personen waren eben immer offen für Neues und haben auch die Vorteile für sich sauber eingeschätzt - oder einfach Lust drauf, sich mit der E-Mobilität vertraut zu machen. Ohne das geht‘s nicht…

    Für mich ist der MeganE immer noch das rundeste Gesamtpaket. Mit dem VW-Bedienkonzept kann ich persönlich nichts anfangen. Klar wären 87 kWh nice to have, sind aber letzten Endes verzichtbar. Und dabei fahre ich bei mindestens vier Fahrten im Monat von 100% auf unter 10% SOC. Im Winter braucht es einen kurzen Ladestopp mit Toilettengang, im Sommer komme ich bei guten Bedingungen auch mal mit 20% an.

    Die Verkaufszahlen für den MeganE leiden unter dem Konkurrenzdruck durch chinesischen Rollschrott und dessen geistig beschränkten Käufern.

    Ich sehe das ähnlich - Android Automotive ist wirklich gut und die Ladegeschwindigkeit z.B. eines Xpeng G6 ist zwar beeindruckend, aber für mich im Alltag irrelevant. Eine Werkstatt vor Ort weiß ich auch zu schätzen, was in meinem Fall viele Marken abdeckt, aber genauso viele ausschließt. Bei Xpeng und BYD denke ich aber, dass die gekommen sind, um zu bleiben. Bevor ich bei beiden Herstellern in Betracht ziehen würde, privat ein Kfz zu kaufen, dürfen die sich aber erstmal ein paar Jahre etablieren/beweisen. ;)

    Selbst im Winter sehe ich kein Problem, wenn ich mal alle paar Wochen mein Homeoffice mit dem Büro tausche (ca. 250 km einfache Strecke), muss dann ja keine 130 km/h fahren oder lade ggf. für 10-15 min.

    Die Verkaufszahlen in der Kompaktklasse und vor allem des Megane leiden meiner Meinung nach auch an den realitätsfernen Vorstellungen & Erwartungen potentieller Käufer (1.000 km Reichweite, 10 min Ladezeit), obwohl das gar nicht dem eigenen Nutzungsverhalten entspricht.